Ein Blick ins Homeoffice, wasserreiche Bäche und die blühende Zaubernuss.

Eigentlich wollte ich den Wochenbericht mit einem farbenfrohen, sonnigen Bild beginnen – leider lässt dies das Wetter mit Föhn, Tauwetter und Regen nicht zu. So starte ich mit einem Blick ins Homeoffice im Vergleich zum Vorschlag für die Arbeitsplatzgestaltung daheim im an sich sehr empfehlenswerten Magazin SCHÖNER WOHNEN.Sonntagnachmittag machen wir noch einen Spaziergang durch den Bezirk – die Bäume mit den roten Früchten am Schlesingerplatz muss ich googeln. In einer Wohnung im Bezirk steht noch der Christbaum, aber es ist ja noch vor Maria Lichtmess. 
Zum Abendessen gibt es das Rindfleisch vom Vortag in einer Suppe.


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Die Österreichische Fischereigesellschaft hat ihr Präsidium neu-/wiedergewählt und Tom einstimmig als Vizepräsidenten für die nächsten Jahre im Amt bestätigt. Somit werden die Fische in und die FischerInnen an den Teichen und Flüssen weiterhin gut betreut.



Dann bin ich wieder im Office-Office und hole mir einen Mittagsimbiss in der Bruno-Marek-Allee, die derweil noch nicht viel von einer baumgesäumten Straße hat. Nur die verlängerte Straßenbahnlinie O fährt schon.



Auch vor unserem Fenster schreiten die Bauarbeiten am Studentenheim voran. Das Gerüst ist bereits bis zum Dach hochgezogen und die ersten Fenster (auf der anderen Seite) entfernt. Bin gespannt, was mit der Mosaikfassade passieren wird.


Abends am Brunnenmarkt: eine hell erleuchtete Oase neben den nach wie vor geschlossenen Geschäften. Wir kaufen Pide, Falafel, Lammspieße und duftende getrockene Minze. Dieses Jahr muss ich wirklich unsere Gartenkräuter rechtzeitig schneiden und trocknen. In einer Bäckerei kommen Fladenbrote am Fließband aus dem Backofen.








Noch steht die Platane an ihrem Platz, der Wurzelstock wurde schon freigelegt, aber der aufkommende Föhnsturm hat die Übersiedlung gestoppt. Am nahe liegenden Schmerlinglatz ist der Bereich für den neuen Standort mit Blick auf das 25 Hours Hotel schon abgesperrt.
Wir gehen weiter durch den Volksgarten, wo ein junges Pärchen ihre Verabredung maßnahmenkonform im Freien mit Gin-Tonic aus der Kühlbox bestreitet, und zurück vorbei am neuen Buwog-Headquarter mit hübscher Kantine und einer Nachbildung eines früheren Wohnzimmers an der Wand.












 
Da sonst nicht viel zu tun ist, schauen wir nach dem Raufkommen gleich in Reingers an den Teichen vorbei. Auch wenn die Eisdecke nur noch als dünner Hauch vorhanden ist, kann man noch nicht fischen. Auch die Loipe in Haugschlag ist weggetaut.
Zum Abendessen machen wir uns Semmelknödel mit Linsen mit saftig-zartem Lammgeselchtem aus dem Hofladen.




Der Regen hat den Schnee weggewaschen und grauer Nebel hängt über dem Land. Mit Cousine A verabrede ich mich zu einer Herrenseerunde – eine sehr nette Abwechslung im ewig gleichen Lockdowntrott.










Am Weg zum Einkaufen winken uns R + A aus dem Auto zu, im Supermarkt treffen wir A wieder und auch C + K laufen uns über den Weg. Kurz überlegen wir das Zusammentreffen zu begießen, Tom fischt jedoch nur einen Kindersirup hinter sich aus dem Regal. Schmerzlich wird mir bewusst, wie sehr mir der Kontakt mit Freunden und Familie abgeht.
Die Bäche rund um Litschau führen viel Wasser und manche werden ihr Bett schon bald verlassen, wenn es weiter regnet oder Schnee schmilzt.

Zum Abendessen gibt es einen selbstgefischten Zander mit Petersilerdäpfel – köstlich!

Die Wettervorhersage warnt vor Eisregen und tatsächlich ist es in der Früh spiegelglatt. Die Sträucher im Garten sind schockgefroren und zu meiner Überraschung blüht heuer die Zaubernuss erstmals richtig üppig.

Nächste Woche dürfen die Geschäfte wieder öffnen, aber eigentlich habe ich zum Shoppen überhaupt keine Lust. Von einer Öffnung der Gastronomie ist weiterhin keine Rede und es wäre nur fair seitens der Regierung, wenn sie zugeben würden, dass das erst für nach Ostern geplant ist. Wird Tirol zum Sturm auf Wien blasen und soll ich mir einen Friseurtermin für nächstes Wochenende ausmachen oder noch nicht? Ich werde mal abwarten, wie sich die Lage entwickelt. 

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

4 Gedanken zu „Ein Blick ins Homeoffice, wasserreiche Bäche und die blühende Zaubernuss.“

  1. Sehr schöne Bilder,und Super Berichterstattung es ist wie jede Woche eine große Freude es zu lesen.
    Herzlichen Dank
    Liebe Grüße
    Brigitta Waldherr

  2. Gratuliere dem Vizepräsidenten zur Wiederwahl! Wobei im Billa hat er das falsche Getränk zum Anstoßen geangelt😉😉😉😉 da müssen wir noch üben! Liebe Grüße und einen guten Start in die nächste LockdownBlogwoche
    C

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