Augusttage, Familienwochenende und weiter warten auf die Pilze

Die Arbeitstage im späten August sind noch recht ruhig, es ist nicht mehr ganz so heiß und zum Abendessen gibt es leichte Fischküche.



Immer wieder regnet es kurz und am Weg aufs Land zeigt sich ein blasser Regenbogen.


Die Family kommt uns am Wochenende besuchen und einen Teil quartieren wir im Schrammelhof ein. Die Pension wirkt hell und freundlich, ein Zimmer bietet sogar einen „Seeblick“ und auch das Frühstück wird am nächsten Tag sehr gelobt.

Aber zuerst mal eine Seerunde, dann eine Runde Schwimmen und ein Eis in der Verweilzeit und Abendessen im Dorfwirt. Das Momentino, die Freitagabendbar gleich daneben dürfte jedoch schon wieder Geschichte sein.







Am nächsten Morgen geht es nach dem gemeinsamen Frühstück für die einen zum Abschlag auf den Golfplatz und für die anderen zum Einkaufen. Dann holen wir den Jüngeren vom Bus und alle gemeinsam machen wir einen Ausflug nach Trebon – erst bei Sonnenschein – dann gibt’s einen kurzen Gewitterschauer.








Zum Abendessen machen wir einen köstlichen Schweinsbraten und zum Dessert karamellisierte Pfirsiche mit Eis. Der Höhepunkt des Abends: ein Duett von Tom und M.



Sonntagfrüh schauen wir in den Wald, denn S hat mir Fotos seiner ersten Steinpilzfunde von heuer geschickt. Vielleicht wird es doch noch etwas mit den Schwammerln?



Pilze finden wir zwar keine, aber wir hatten ein wunderbares Wochenende und ein Full House!

 

Zurück in Wien, Ruine Kollmitz und ein Kirtag

In der Wohnung steht nach dem Urlaub die Luft, die Stadt ist aufgeheizt und am Abend bleibt die Küche kalt. In der Neubaugasse gibt es ein neues Pommes-Lokal, aber leider ist die Kritik nicht besonders. Vielleicht werde ich es trotzdem einmal probieren.







Die Nächte sind weiterhin viel zu warm in Wien, daher fahren wir schon am Mittwoch nach der Arbeit wieder hinauf ins Waldviertel. Vor Waidhofen sehen wir ein paar Heißluftballons und kurz vor Litschau verdunkelt sich plötzlich der Himmel: Sonnenfinsternis! Leider versperren uns daheim die Häuser den Blick aber wie hat schon Toms Mama  immer gesagt: „Im Fernsehen sieht man es eh viel besser!“.



Eine nette Einladung erwartet uns Ende der Woche: Gemeinsam mit S + M sind wir bei den Rs und genießen köstliches Essen und guten Wein. 




Trockenheit und Hitze halten Österreich weiter fest im Griff. Eine kleine Eidechse huscht über den ausgedorrten Golfplatz und auch die Gewässer und Fische leiden besonders. Im Kollmitzgraben machen wir uns selbst ein Bild und zum Glück ist die Lage hier nicht so bedrohlich wie in den meisten Voralpenflüssen oder Seitenarmen der Donau.











Oben bei der Ruine Kollmitz brennt die Sonne vom tiefblauen Himmel und man wähnt sich klimatisch eher bei den Ausgrabungen in Ephesos als im nördlichen Waldviertel.












Am Rückweg schauen wir noch beim Tag der offenen Tür in der Obermühle von R + I vorbei. 




Es ist wieder sehr heiß – da geh‘ ich am Abend noch schwimmen. Rund ums Strandbad sind die Besucher vom Theaterfestival unterwegs, am Tennisplatz findet das Bierturnier statt, im Bad treffe ich A und später noch Mama und Schwester mit einem Freund aus Wien, der beim Festival aushilft. Nett!


Da am Sonntagvormittag keiner der beiden Tennisplätze frei ist und im Golfclub ein Turnier stattfindet, machen wir einen kleinen Radausflug nach Chlum. Im kleinen Ort ist sehr viel los, denn im Schlosspark ist ein Freizeitpark errichtet und um die Kirche findet ein Kirtag statt. Halligalli!









Die Runde führt uns weiter durch den Oasa-Campingplatz am Stankauer Teich und ich staune, wie klar dort das Wasser ist.






Alle warten wir nun gespannt, ob jetzt endlich Regen kommen wird. Wahrscheinlich eh wieder viel zu kurz und viel zu wenig. Und bitte nicht unbedingt genau nächstes Wochenende, denn da kommt die Family rauf!

 

Urlaub, Trockenheit und Hitze encore

Entspannt geht es in die letzte Urlaubswoche. Die wild aufgegangenen Stauden neben dem Gartenzaun sind schon fast mannshoch und das einzige, das bei der derzeitigen Hitze und Trockenheit wächst. 


Mit R + A spielen wir eine kleine Runde in Monachus von Schattenplatz zu Schattenplatz und fahren danach zu M. nach Perslak zum Mittagessen. Da die Temperaturen drinnen angenehmer als draußen sind, nehmen wir an der großen Tafel platz und ich bestelle mir Knödel mit Ei – die besten weit und breit! 





Am Abend ziehen über dem Herrensee Gewitterwolken auf, aber leider fallen nur ein paar Tropfen Regen.



Auch die Teichbesitzer kämpfen mit den klimatischen Bedingungen, denn den Zandern, Hechten und sogar Karpfen wird es in den seichten Teichen viel zu heiß. Daher gibt es auch immer wieder auffällige und kreative Wasserentnahmen aus kleinen, zum Teil schon trockengefallenen, Bächen und Zuläufen. Tom kontrolliert aus diesem Grund mit G. rund um Waidhofen einige mitgenommene Zuflüsse seiner Thaya-Reviere und beschäftigt die Behörde. Die Mohnkapseln scheinen mir heuer ebenfalls kleiner als sonst zu sein.

Am Thayatalradweg verströmt eine – leider geschlossene – Jausenstation Griechenlandfeeling und nachdem es erneut ein sehr heißer Tag ist, zieht es uns am späten Nachmittag wieder ins Strandbad.




Endlich kommt der Regen. Dieses Mal zieht das Gewitter nicht am nördlichen Waldviertel vorbei und es regnet ein paar Stunden lang. Das ändert zwar nichts an den verbrannten Wiesen und den herbstlich verfärbten Birken, aber die Regentonne ist wieder voll und die oberste Erdschicht in den Beeten gut durchfeuchtet. Wir schauen bei meiner Tante in Eggern vorbei und retten eine Ahorn-Rindeneulen-Raupe aus einem Golfloch.




Am Freitagvormittag ist nach langem wieder Zeit für einen Besuch im Friseursalon Böhm, wo mir die Chefin höchstpersönlich die Spitzen abschneidet. Am Nachmittag spielen wir mit meiner Schwester ein paar Schläge Tennis. Sie hat trotz langer Pause nichts verlernt! Mit meinen Tennissocken versuche ich mich schön langsam wieder auf die Arbeit einzustimmen.


Im Strandbad ist schon alles für das Theaterfestival „Hin und Weg“ bereit, das dieses Jahr unter unter dem Motto „Schuld und Schönheit“ steht.




Da Tom nocheinmal nach Waidhofen muss, schaue ich zum samstäglichen Vormittagsprogramm an den See. Katharina Stemberger lädt zur morgendlichen Teelöffel-Lounge und liest Ovid. Ich verliere schon nach wenigen Zeilen den Faden und genieße stattdessen den herrlichen Ausblick, die nette Stimmung und eine Tasse Tee mit Milch.



Danach eröffnet die diesjährige „Artist in Residence“ auf ihrer Bratsche Fellingers Früh.Stück. Unter den Gästen die Adelsexpertin Lisbeth Bischoff, die zum Thema „Wunsch und Wirklichkeit“ Pikantes über die europäischen Königshäuser berichtet und praktischerweise an einem Bücherstand ihr neuestes Werk über King Charles verkauft.



Dann ist er da, der letzte Urlaubstag: ein bisschen Sport und ein Blick auf den Wasserstand der Teiche in Reingers. Für die Vogelbeeren bietet der heurige Sommer offenbar ideale Bedingungen.



Für die kommende Woche sind weiterhin Temperaturen über 30° C angekündigt und Abkühlung ist keine in Sicht. Um den Feiertag am 15. August falle ich heuer auch um, dafür sind wir am Wochenende bei G + E eingeladen. Darauf freue ich mich schon!

Prag-Ausflug, Hitzesommer und schöne Abende bei Freunden

Nachdem wir nun zweimal während der Weihnachtsfeiertage das winterliche Prag besucht haben, wollen wir uns nun die Stadt im Sommer ansehen. Mit dem Zug ist man von Majdalena aus im Nullkommanix dort.









Dieses Mal wollen wir uns das Stadtviertel Vinhorady, hinter dem Wenzelsplatz (seit drei Jahren eine einzige Baustelle) ansehen. Das hübsche Wohnviertel bietet viele nette Cafés, und in einem davon bekommen wir köstlich belegte Brote und einen schönen Ausblick. Von einer Party auf einer dem Hotel benachbarten Dachterrasse weht es DJ-Klänge herüber.











Am nächsten Tag fahren wir mit der Straßenbahn nach Vyšehrad, einem Burgwall mit Kirche und Friedhof, von wo man einen sehr schönen Blick auf die Moldau und die Prager Burg hat.




Weiter geht’s wieder einmal ins wunderbare Café Slavia auf einen Blaubeerpfannkuchen – ein Fixpunkt für mich! Das nächste Mal möchte ich aber unbedingt ins Café Savoy und vielleicht eine Runde mit dem Tretboot fahren.


















Wieder zurück in Litschau erwartet uns eine weitere Hitzewelle. Wir gehen schwimmen, zeitig in der Früh auf den Golfplatz und fahren mit dem Rad. Dazwischen streiche ich ein hölzernes Nachtkastl in Blaugrün. Die angekündigten Regen- und Gewitterwolken ziehen leider alle an Litschau vorbei und Garten, Wiesen und Felder sind staubtrocken.










Tom und G. überprüfen regelmäßig an den Teichen den Sauerstoffgehalt und die vereinseigenen Belüfter kommen zum Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern.




Freitagabend sind wir bei M + S eingeladen. Bei sehr lauen Temperaturen und wunderschönem Ausblick genießen wir Garnelen mit Avocadobutter, Wildschwein und Eis.







Am Abend darauf sind wir bei C + K auf eine gegrillte Kalbsstelze eingeladen. Schwester und Schwager aus Innsbruck sind auch da, dazu gibt es Salat und Gemüse aus dem Garten sowie Rosé aus Frankreich. 



Erneut ist der angekündigte Regen an uns vorbeigezogen. Noch eine Woche Urlaub und ich hoffe, es wird nicht zu heiß!

Schrammelende, Küchenupdate und Damenbesuch

Am Sonntag vertreiben wir uns die Zeit bis zum Schlusskonzert des Schrammelklangfestivals 2026 mit einer Runde an die Teiche und zu einem der Mohnfelder. Noch sind die Kapseln nicht ganz durchgetrocknet.

Vom Herrensee steigen Nebelschwaden nach dem Gewitter auf. Auf der Bühne Denk, Kainrath, Havlicek und Guggenbichler mit „FiAN Willi“, einem Medley der Lieblingslieder von Willi Resetarits. 

 




Pünktlich um 7 Uhr in der Früh kommen die Handwerker und tauschen die Fronten der Küchenschränke und die Arbeitsplatte. Wir bewundern währenddessen die zwei unauffälligen Kreuzigungs-Meisterwerke in der Kirche. Vor dem Eingang hat jemand einen bemalten Stein hinterlassen. Da die Küche noch nicht wieder benutzbar ist, gehen wir zum Abendessen in den gut besuchten Dorfwirt. Leider fehlen auf der Karte neben den vielen Fleischgerichten einfache Speisen, wenn man nicht Appetit auf Schnitzel oder Burger hat.



Tagsdarauf kommen die neuen Geräte und weil uns noch ein paar Dinge fehlen, fahren wir nocheinmal nach Schrems. Ist der imposante, aber irgendwie abweisend wirkende Gasthof Schönauer noch in Betrieb?
Unsere Küche ist dann ziemlich wie sie war, nur jetzt wieder neu und schön!
Zum Abendessen Knacker mit Rahmfisolen und Heurigen Erdäpfel.

Da wir noch ein paar Pflanzen für den Garten suchen, fahren wir zum Obi nach Gmünd. Leider hat ausgerechnet an diesem Tag das Hopferl Ruhetag und so kaufen wir uns nur ein Weckerl beim Fleischhauer als Mittagsimbiss, den wir auf einem Bankerl mit Blick auf die hübschen Stadhäuser einnehmen. Am Nachmittag spielen wir eine Partie Tennis und das Stadtfest lassen wir diesmal aus, denn zum Essen findet man nur schwer einen freien Platz.



Am Freitag kommen uns zwei liebe Freundinnen besuchen. Da wir mit einer Stadtführung durch Litschau relativ schnell fertig sind, fahren wir weiter nach Trebon. Wir spazieren durch die Burg zum großen Teich, überlegen kurz ob wir vielleicht diesmal eine Bootsfahrt machen sollen und entschließen uns dann doch lieber für ein Glas Bier am Hauptplatz. Wieder daheim spazieren wir zum Herrensee und kaufen uns ein Eis in Anitas Verweilzeit. Als Gastgeschenk bekommen wir einen sehr schönen Kürbis aus S‘ Garten!












Die kühleren Tage gehen zu Ende – geregnet hat es leider nicht. Auch das Gras am Golfplatz in Novy Bystrice ist komplett verbrannt und weiterhin ist kaum Regen in Sicht. Nur dem Buchweizen scheint die Trockenheit nichts auszumachen. Jetzt muss ich noch mein Nachtkästchen fertigstreichen und dann Koffer packen. Denn morgen zeitig in der Früh fährt der Zug nach Prag ab!