Prag-Ausflug, Hitzesommer und schöne Abende bei Freunden

Nachdem wir nun zweimal während der Weihnachtsfeiertage das winterliche Prag besucht haben, wollen wir uns nun die Stadt im Sommer ansehen. Mit dem Zug ist man von Majdalena aus im Nullkommanix dort.









Dieses Mal wollen wir uns das Stadtviertel Vinhorady, hinter dem Wenzelsplatz (seit drei Jahren eine einzige Baustelle) ansehen. Das hübsche Wohnviertel bietet viele nette Cafés, und in einem davon bekommen wir köstlich belegte Brote und einen schönen Ausblick. Von einer Party auf einer dem Hotel benachbarten Dachterrasse weht es DJ-Klänge herüber.











Am nächsten Tag fahren wir mit der Straßenbahn nach Vyšehrad, einem Burgwall mit Kirche und Friedhof, von wo man einen sehr schönen Blick auf die Moldau und die Prager Burg hat.




Weiter geht’s wieder einmal ins wunderbare Café Slavia auf einen Blaubeerpfannkuchen – ein Fixpunkt für mich! Das nächste Mal möchte ich aber unbedingt ins Café Savoy und vielleicht eine Runde mit dem Tretboot fahren.


















Wieder zurück in Litschau erwartet uns eine weitere Hitzewelle. Wir gehen schwimmen, zeitig in der Früh auf den Golfplatz und fahren mit dem Rad. Dazwischen streiche ich ein hölzernes Nachtkastl in Blaugrün. Die angekündigten Regen- und Gewitterwolken ziehen leider alle an Litschau vorbei und Garten, Wiesen und Felder sind staubtrocken.










Tom und G. überprüfen regelmäßig an den Teichen den Sauerstoffgehalt und die vereinseigenen Belüfter kommen zum Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern.




Freitagabend sind wir bei M + S eingeladen. Bei sehr lauen Temperaturen und wunderschönem Ausblick genießen wir Garnelen mit Avocadobutter, Wildschwein und Eis.







Am Abend darauf sind wir bei C + K auf eine gegrillte Kalbsstelze eingeladen. Schwester und Schwager aus Innsbruck sind auch da, dazu gibt es Salat und Gemüse aus dem Garten sowie Rosé aus Frankreich. 



Erneut ist der angekündigte Regen an uns vorbeigezogen. Noch eine Woche Urlaub und ich hoffe, es wird nicht zu heiß!

Schrammelende, Küchenupdate und Damenbesuch

Am Sonntag vertreiben wir uns die Zeit bis zum Schlusskonzert des Schrammelklangfestivals 2026 mit einer Runde an die Teiche und zu einem der Mohnfelder. Noch sind die Kapseln nicht ganz durchgetrocknet.

Vom Herrensee steigen Nebelschwaden nach dem Gewitter auf. Auf der Bühne Denk, Kainrath, Havlicek und Guggenbichler mit „FiAN Willi“, einem Medley der Lieblingslieder von Willi Resetarits. 

 




Pünktlich um 7 Uhr in der Früh kommen die Handwerker und tauschen die Fronten der Küchenschränke und die Arbeitsplatte. Wir bewundern währenddessen die zwei unauffälligen Kreuzigungs-Meisterwerke in der Kirche. Vor dem Eingang hat jemand einen bemalten Stein hinterlassen. Da die Küche noch nicht wieder benutzbar ist, gehen wir zum Abendessen in den gut besuchten Dorfwirt. Leider fehlen auf der Karte neben den vielen Fleischgerichten einfache Speisen, wenn man nicht Appetit auf Schnitzel oder Burger hat.



Tagsdarauf kommen die neuen Geräte und weil uns noch ein paar Dinge fehlen, fahren wir nocheinmal nach Schrems. Ist der imposante, aber irgendwie abweisend wirkende Gasthof Schönauer noch in Betrieb?
Unsere Küche ist dann ziemlich wie sie war, nur jetzt wieder neu und schön!
Zum Abendessen Knacker mit Rahmfisolen und Heurigen Erdäpfel.

Da wir noch ein paar Pflanzen für den Garten suchen, fahren wir zum Obi nach Gmünd. Leider hat ausgerechnet an diesem Tag das Hopferl Ruhetag und so kaufen wir uns nur ein Weckerl beim Fleischhauer als Mittagsimbiss, den wir auf einem Bankerl mit Blick auf die hübschen Stadhäuser einnehmen. Am Nachmittag spielen wir eine Partie Tennis und das Stadtfest lassen wir diesmal aus, denn zum Essen findet man nur schwer einen freien Platz.



Am Freitag kommen uns zwei liebe Freundinnen besuchen. Da wir mit einer Stadtführung durch Litschau relativ schnell fertig sind, fahren wir weiter nach Trebon. Wir spazieren durch die Burg zum großen Teich, überlegen kurz ob wir vielleicht diesmal eine Bootsfahrt machen sollen und entschließen uns dann doch lieber für ein Glas Bier am Hauptplatz. Wieder daheim spazieren wir zum Herrensee und kaufen uns ein Eis in Anitas Verweilzeit. Als Gastgeschenk bekommen wir einen sehr schönen Kürbis aus S‘ Garten!












Die kühleren Tage gehen zu Ende – geregnet hat es leider nicht. Auch das Gras am Golfplatz in Novy Bystrice ist komplett verbrannt und weiterhin ist kaum Regen in Sicht. Nur dem Buchweizen scheint die Trockenheit nichts auszumachen. Jetzt muss ich noch mein Nachtkästchen fertigstreichen und dann Koffer packen. Denn morgen zeitig in der Früh fährt der Zug nach Prag ab!



Sommer in der Stadt, Trockenheit und Strohhutzeit

Die letzten Termine und To Do’s im Job werden erledigt, am Abend gibt es leichte Sommerküche wie zum Beispiel einen Salat mit Wassermelone, Gurke, Minze und Schafskäse.




Mit dem Jüngeren treffen wir uns im Pho House auf der Lerchenfelderstraße und gönnen uns danach noch ein Eis. Erneut ist es untertags so heiß, dass es in der Nacht kaum noch abkühlt, daher packen wir schon am Donnerstag nach der Arbeit alles zusammen, gießen die Zimmerpflanzen, holen meine Ma und fahren ins Waldviertel. Noch immer gibt es zwischen Horn und Brunn an der Wild eine elendslange Umleitung. Wir liefern Ma in Eggern ab und landen insgesamt eine Stunde später als sonst im deutlich kühleren Litschau. Auch hier heroben hat es schon viel zu lange nicht geregnet und alles ist staubig und vertrocknet.




Auf der Suche nach einem neuen Sonnenschirm fahren wir nach Schrems und kaufen in Heidenreichstein ein paar Blumen fürs Staudenbeet.

Am Freitag starten auch wir ins zweite Schrammelklangwochenende, dem heuer zum 20. Mal stattfindenden Festival. M + S schieben Dienst in der Seidlbar, E ist wie jedes Jahr am T-Shirt-Stand eingeteilt, wir holen uns eine Schnitzelsemmel und lauschen der Bayerischen Band, die dem Publikum gratuliert, dass es hier bei uns so entspannt und freundlich zugeht. Danach spielen Kollegium Kalksburg zu ihrem 30-jährigen Bandjubiläum. Das Konzert ist super aber nicht besonders lang, aber dafür spielen sie auf Wunsch des Publikums auch mein Lieblingslied.







Am Samstag geben wir uns das volle Programm inkl. Bootsüberfuhr und Schrammelpfad. Manches ist nett, manches unangenehm manieriert, etwa wenn ein junger Mann vom „Weinderl“ beim Heurigen singt, als wäre er Hans Moser himself.























Am Tanzboden turnen am Abend die Kinder, die Tische auf der Wiese zum Teich sind fast alle besetzt, trotzdem finden wir noch einen Platz. Prinzipiell muss man ja sagen, dass das Konzept mit der Verpflegungsgasse gut funktioniert, nur der Stand mit Burger und Pommes könnte etwas besser organisiert sein. Dass die Pommes Frittes praktisch einzeln fritiert werden, man seinen Namen auf den Bon schreiben muss und dann trotzdem die fertigen Portionen willkürlich verteilt werden, lässt sich sicherlich noch verbessern.


Als Abendprogramm zuerst die Strottern plus Jazz (eh … aber muss nicht sein) – und danach folgt ein äußerst toller Auftritt von Felix Kramer. Standing Ovations.




Die angekündigten Gewitter und Regenwolken ziehen allesamt vorbei und nicht nur bei uns im Garten sondern auch am Golfplatz in Nova Bystrice ist das Gras verbrannt und der Wald knochentrocken. Aber dann ziehen schwarze Wolken auf, es donnerst und vor dem letzten Loch treibt ein lauter Sirenenton die anderen Spieler und uns vom Platz. Am Weg nach Hause öffnen sich die Schleusen und dann hagelt es auch noch. Aus der Regenrinne ein Sturzbach, die Wiese überflutet: endlich Regen!



Jetzt müssen wir dann noch die Küchenschränke ausräumen und später wollen wir uns das Abschlusskonzert mit Kainrath, Havlicek und Birgit Denk anschauen. Morgen um sieben Uhr in der Früh kommt der Installateur und damit beginnt unsere kleine Küchenrenovierung!

 

 

Mittagessen mit Ausblick, Küchenrenovierung und Gurkenernte

Der beste Platz beim Japaner ist der am Fenster mit Blick auf die Josefstädter Straße.


Der Gemeindebau in der Lange Gasse könnte einen neuen Anstrich vertragen, wohingegen die Piaristenkirche hell strahlt. Und weiter bleibt die Küche kalt.



Dienstagabend feiern wir im Salon Plafond im MAK den Zusammenschluss von RTL und SKY und am nächsten Morgen fahre ich mit meinem Kollegen aus Paris in die Zentrale von Waterdrop in Favoriten. 



Im Waldviertel wurde in der Zwischenzeit der Schiffboden in der Küche geschliffen und neu geölt. Den Staub kriecht trotz abgeklebter Türen bis in den letzten Winkel des Hauses, aber es ist superschön geworden!

Mit dem ersten Schrammelklangwochenende sind wieder etwas mehr Gäste in der Stadt. Die kleinen Tische beim Smetacek sind alle besetzt und auch auf der zum Campingplatz umfunktionierten Wiese am Herrensee haben sich einige Wohnmobile und Zelte versammelt.

Wir lassen dieses Wochenende allerdings noch aus und fahren stattdessen nach Waidhofen, denn ich brauche einen Lack für ein altes Nachtkastl und noch ein paar Kräuter fürs Beet.

Am Nachmittag spielen wir Golf in Monachus und gönnen uns danach einen Iced Espresso bei Gino’s. Zum Abendessen gibt es ein für die schnelle Küche leicht abgewandeltes Paprikahendl.




Am Sonntag ist es bewölkt und es weht ein kühler Wind. Wir wollen aber trotzdem mit dem Rad erst nach Reingers und dann über Artolec nach Nova Bystrice und über Haugschlag retour. Am Weg schauen wir bei C + K vorbei, ich nasche ein paar Ribiseln vom Strauch und weil gerade alles Gemüse gleichzeitig reif ist, bekommen wir noch drei Gurken mit. Und endlich können wir einen Blick in eine der vielen Garagen werfen, die in Reih und Glied neben den tschechischen Wohnbauten und Schrebergärten stehen. (Diese zumindest) bummvoll angeräumt – da muss das Auto draußen bleiben.









Noch eine Woche bis zum Urlaub!

Hitzeende, Bademeister und am Mohnfeld

Brütende Hitze liegt über dem ganzen Land. Wir zögern die Fahrt nach Wien daher etwas hinaus und springen noch einmal in den viel zu warmen Herrenseeteich. Das Strandbad hat einen neuen Bademeister, der am Abend ganz baywatchlike die Schwimmbojen einsammelt.






Die angekündigte Abkühlung verschiebt sich Tag um Tag und so bleibt es auch noch Anfang der Woche drückend heiß. Im Gastgarten der Pizzeria Ruffino verfolgen wir Montagabend das Brasilienspiel …




… und tags darauf treffen wir uns nach der Arbeit mit den Rädern in der Stadt.







Mein neues Nachtkastl ist da, aber ich kann es gar nicht lange bewundern, denn Donnerstagabend fahren wir mit einem Zwischenstopp beim IKEA NORD schon wieder hinauf. Wir wollen nun endlich die Waldviertler Küche renovieren und dafür besorgen wir im Einrichtungshaus zwei neue Arbeitsplatten. Zum Glück passen sie gerade noch ins Auto.





Viel geregnet hat es leider nicht, aber die Temperaturen sind deutlich angenehmer als noch letzte Woche. Vor allem in der Nacht ist es recht frisch. Ganz in der Nähe steht ein großes Mohnfeld, dass ich fast verpasst hätte; wir spielen Golf bei uns und drüber der Grenze und trinken einen Kaffee bei Gino’s. Mit den Handwerkern besprechen wir finale Details zur Küche.





Nach einer Stunde Tennis unter dunklen Wolken und einem schnellen Frühstück  räumen wir die Küche aus. Erst wird der Boden abgeschliffen und neu geölt, dann kommen Geräte und neue Fronten. Vielleicht wird es ja tatsächlich noch vor dem Urlaub fertig!