Die letzten Termine und To Do’s im Job werden erledigt, am Abend gibt es leichte Sommerküche wie zum Beispiel einen Salat mit Wassermelone, Gurke, Minze und Schafskäse.

Mit dem Jüngeren treffen wir uns im Pho House auf der Lerchenfelderstraße und gönnen uns danach noch ein Eis. Erneut ist es untertags so heiß, dass es in der Nacht kaum noch abkühlt, daher packen wir schon am Donnerstag nach der Arbeit alles zusammen, gießen die Zimmerpflanzen, holen meine Ma und fahren ins Waldviertel. Noch immer gibt es zwischen Horn und Brunn an der Wild eine elendslange Umleitung. Wir liefern Ma in Eggern ab und landen insgesamt eine Stunde später als sonst im deutlich kühleren Litschau. Auch hier heroben hat es schon viel zu lange nicht geregnet und alles ist staubig und vertrocknet.
Auf der Suche nach einem neuen Sonnenschirm fahren wir nach Schrems und kaufen in Heidenreichstein ein paar Blumen fürs Staudenbeet.
Am Freitag starten auch wir ins zweite Schrammelklangwochenende, dem heuer zum 20. Mal stattfindenden Festival. M + S schieben Dienst in der Seidlbar, E ist wie jedes Jahr am T-Shirt-Stand eingeteilt, wir holen uns eine Schnitzelsemmel und lauschen der Bayerischen Band, die dem Publikum gratuliert, dass es hier bei uns so entspannt und freundlich zugeht. Danach spielen Kollegium Kalksburg zu ihrem 30-jährigen Bandjubiläum. Das Konzert ist super aber nicht besonders lang, aber dafür spielen sie auf Wunsch des Publikums auch mein Lieblingslied.
Am Samstag geben wir uns das volle Programm inkl. Bootsüberfuhr und Schrammelpfad. Manches ist nett, manches unangenehm manieriert, etwa wenn ein junger Mann vom „Weinderl“ beim Heurigen singt, als wäre er Hans Moser himself.
Am Tanzboden turnen am Abend die Kinder, die Tische auf der Wiese zum Teich sind fast alle besetzt, trotzdem finden wir noch einen Platz. Prinzipiell muss man ja sagen, dass das Konzept mit der Verpflegungsgasse gut funktioniert, nur der Stand mit Burger und Pommes könnte etwas besser organisiert sein. Dass die Pommes Frittes praktisch einzeln fritiert werden, man seinen Namen auf den Bon schreiben muss und dann trotzdem die fertigen Portionen willkürlich verteilt werden, lässt sich sicherlich noch verbessern.
Als Abendprogramm zuerst die Strottern plus Jazz (eh … aber muss nicht sein) – und danach folgt ein äußerst toller Auftritt von Felix Kramer. Standing Ovations.
Die angekündigten Gewitter und Regenwolken ziehen allesamt vorbei und nicht nur bei uns im Garten sondern auch am Golfplatz in Nova Bystrice ist das Gras verbrannt und der Wald knochentrocken. Aber dann ziehen schwarze Wolken auf, es donnerst und vor dem letzten Loch treibt ein lauter Sirenenton die anderen Spieler und uns vom Platz. Am Weg nach Hause öffnen sich die Schleusen und dann hagelt es auch noch. Aus der Regenrinne ein Sturzbach, die Wiese überflutet: endlich Regen!

Jetzt müssen wir dann noch die Küchenschränke ausräumen und später wollen wir uns das Abschlusskonzert mit Kainrath, Havlicek und Birgit Denk anschauen. Morgen um sieben Uhr in der Früh kommt der Installateur und damit beginnt unsere kleine Küchenrenovierung!





































































































































































































































