Herbsturlaub, Fischbesatz und ein Bild aus Laub

Mit dem Ausflug in den Nationalpark ist es nichts geworden, stattdessen war ich fleißig im Garten, am Golfplatz und auch mal wieder fischen. 




Inspiriert durch eine Marmorplatte auf einem alten Holzfass im Garten der Ks machen wir uns auf zum Steinmetzbetrieb Immervoll & Altschach in Amaliendorf und finden eine hübsche Terrazzoplatte für unseren Küchenblock.

Das Wetter schlägt um von goldigen Herbsttagen zu nebelig und nasskalt. Perfekt für einen Spaziergang um den Herrensee. Das Wasser ist milchig trüb, im hinteren Teil riecht es brackig und in den Ecken sammelt sich weißer Schaum. Offenbar wurden in Tschechien ein paar Fischteiche abgelassen.

Am späten Nachmittag fahre ich zur Mama in die Sauna und danach gibt es Flammkuchen und Panettone. Den mit Schokostücken, denn der andere ist wäh.




Am Freitag fahren wir zum Fischbesatz in den Kollmitzgraben. Karpfen und Zander werden ober- und unterhalb des Wehrs mit Keschern und Kübeln besetzt. Die Wälder an den Hängen des Tals leuchten in allen Farben.














Meinen Geburstag feiern wir dann mit Ma und Schwester beim Kaufmann. Der Lärmpegel ist an diesem Abend recht hoch, das Essen aber sehr fein.


Um 10 Uhr am nächsten Vormittag sind wir mit R + A in Monachus verabredet. Es nieselt leicht, ich habe vier Schichten an, in der Thermoskanne ist heißer Tee und außer uns ist niemand am Platz unterwegs. Dazwischen kommt ganz kurz die Sonne raus, es ist herrlich und wir gewinnen deutlich.






Und dann ist die Urlaubswoche auch schon wieder um. Nicht nur auf Fotos sondern auch hinter Glas habe ich die letzte Woche eingefangen. Das nächste Wochenende bleiben wir in Wien denn weiter geht der Geburtstagsreigen! 

Eine Übung, bei der WebAd-Gala und in Telc

Dort wo der Braunaubach in den Mühlteich fließt, liegt ein Auto im Bachbett. Wir wollen gerade nachsehen, als hinter uns ein Auto stehen bleibt. „Es ist nix passiert, das ist nur für eine Feuerwehrübung morgen!“, ruft uns der Mann zu. Mehrere Feuerwehren aus der Umgebung üben eine Autobergung inklusive Drohnensuche nach einer vermissten Person; zwei Tage später nichts mehr davon zu sehen.

Im Office werden bei Halloweendekoration die Geburtstagskinder des Monats gefeiert und gemeinsam mit meinem Team gewinne ich den Büroquizbewerb. Als Preis gibt es einen Kürbis voller Naschzeug. Nett!

Da die ruhigen Schreibtische an diesem Tag alle gebucht sind, übersiedle ich mittags ins Homeoffice und treffe Tom zum Lunch beim Japaner und einen schnellen Kaffee in der Knockbox.


Mein Hausarzt im Achten ist zu einem Primärversorgungszentrum gewachsen und hat nun sogar eine Filiale in der Strozzigasse eröffnet. Die ist noch näher zu daheim, sehr neu und super praktisch. Da impft es sich gleich viel angenehmer. Danach drehen wir noch eine Runde über die Lerchenfelderstraße und kaufen Mezzes beim Griechen.




Am Donnerstagabend feiert die Werbebranche im Stage 3 die besten digitalen Kampagnen 2026. Meine Firma sponsert einen der Preise, dafür gibt es einen Tisch mit „Galadinner“ vor der Verleihung. Den Moderator kann ich aus der Entfernung nicht erkennen und Showact gibt es auch keinen. Die Feste waren früher auch mal glamouröser.






Da wir ohnehin die ganze Woche im Waldviertel bleiben, verbringen wir den Freitag noch in Wien und schlendern durch die Stadt. Auch mal wieder schön!









In der Nacht hat es geregnet, aber als wir in Litschau ankommen, verziehen sich die letzten Wolken bald. Der Wind ist recht frisch, dafür leuchten die Blätter in allen Farben des Herbstes. Am Golfplatz treffen wir R + A und spielen ein paar Löcher gemeinsam.

Danach drehen wir noch eine Runde, bevor es nach der Zeitumstellung heute Nacht dann wieder früher finster wird.




Um die gewonnene Stunde zu nutzen machen wir einen Ausflug nach Telc. Leider fängt es schon in der Früh zu regnen an, die meisten Geschäfte und einige Lokale haben geschlossen, aber die hübsche Stadt ist trotzdem einen Besuch wert! Nur die Hinterhöfe haben – wie oft in Tschechien – noch etwas Sanierungsbedarf.

















Nach der Universumsendung über den Nationalpark Thayatal möchte ich unbedingt diese Aussichtsplattform besuchen, von der Hermann Mayer über die Thaya geblickt hat. Vielleicht schaffe ich es ja diese Woche.

Eine Fotoausstellung, Indian Summer und erstes Abfischen

Zum Wochenendausklang gibt’s ein Geselchtes mit Erdäpfelpüree. Am nächsten Morgen geht es zeitig in der Früh zurück nach Wien und zur Arbeit.

Beim Einkaufen bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Steffl im goldenen Abendlicht. Nur noch wenige sitzen im Gastgarten am Piaristenplatz. Den Rest vom Geselchten gibt es mit Makkaroni á la überbackene Schinkenfleckerln.



Im Rahmen von „urbanize!“, dem Festival für urbane Erkundigung, zeigt der Jüngere im FREDIANE.space seine Fotoausstellung „Triester Straße: Widerspruch & Sehnsucht.“: https://urbanize.at/triester-strasse-widerspruch-sehnsucht/
Gut (auch von der Family) besucht und eine sehr super Ansprache des Künstlers. Danach gehen wir spät auf eine Kleinigkeit ins Café Strozzi und vor dem Studentenheim läuft noch die jährliche Oktoberfestparty.









In Litschau erwartet uns ein wolkenloser Himmel. Ich kann es kaum erwarten, den Laptop auszuschalten und den Blick in den Herbstwald am Kufsteinteich zu genießen. Im Teich ist wie überall nur wenig Wasser, aber die Blätter sind golden gefärbt.

 

Wir finden noch einen makellosen Steinpilz, den Tom in einem Pollo Cacciatore verarbeitet.

Am schwarzen Brett beim Bäcker nehmen die immer gleichen KI-generierten Plakate überhand. Wie sehr müssen wir uns vor einer künstlichen Intelligenz fürchten, wenn sie seit Monaten über ein einziges Design nicht hinaus kommt?

Die anhaltende Trockenheit macht das Abfischen in diesem Jahr zu einer besonderen Herausforderung. Einige Fischteiche – auch in Tschechien – werden gar nicht ausgelassen und der Besatz für die Teiche in Reingers kommt heuer erstmals aus dem Teich in Josefthal. Am gegenüberliegenden Ufer ist schon alles für den „Fischtanz“ bereit und gegen Mittag zieht auch die Litschauer Wandergruppe vorbei.



























Wir haben für den Abend einen Tisch im Golfrestaurant in Haugschlag reserviert, denn wir möchten noch die Küche des neuen Kochs ausprobieren, bevor das Hotel und der Golfclub in die Winterpause gehen. Leider haben sie bei der Bestätigung nicht erwähnt, dass am selben Tag das jährliche Ganslturnier stattfindet und es deshalb großen Andrang geben wird und nur Essen vom Buffet angeboten wird. Nach einigem Hin und Her beschließen wir, trotzdem zu bleiben, und genießen originelle Vorspeisen, ein überraschend zartes Gansl und Livemusik. Aber an der Kommunikation sollten sie noch arbeiten.



Am Sonntagvormittag sind wir mit R + A in Monarchus verabredet. Es weht ein kühler Wind, später kommt die Sonne raus und wir verlieren knapp.




Ich hoffe, die nächste Arbeitswoche ist etwas ruhiger als die davor, Donnerstag Abend bin ich bei der Webad-Gala und dann habe ich eine Woche Urlaub!

RTL Night, Kaiserschmarrn und der Herbst ist da

Aus den Hochbeeten und dem Gewächshaus der Ks dürfen wir nicht nur reifes Gemüse ernten, sondern auch die gerade neu aufgeblühten Dahlien. Bei uns fallen die Zierquitten vom Strauch. Zum Abendessen gibts Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Den hat auch Kochfreund K eingekocht.


Über der Neustiftgasse zeigt sich ein schönes Abendrot und ich nehme an den letzten milden Tagen das Rad für den Weg ins Büro. Die restliche Hälfte vom Spitzkraut gibt’s mit Speck und Erdäpfeln.




Irgendjemand hat unsere Vasen und Tassen aus der Töpferwerkstätte geholt und ich finde mein Häferl eigentlich ganz gut gelungen. Mit einem Kollegen von Warner Bros., dem Medienhaus, von welchem aus Gerhard Zeiler die SPÖ übernehmen wollte, gehen wir ins Glashaus zum Lunch. Am Abend lädt die Firma Medienpartner, Kunden und Agenturen in die Ottakringer Brauerei zur großen jährlichen Programmparty. Aus Deutschland wurde neben der RTL-Programmchefin ein Profitanzpaar von Let’s Dance und der unvergleichliche Moderator Jorge Gonzales eingeflogen. An Stationen der einzelnen Sender konnte man sich tätowieren lassen, sich im Minigolf versuchen oder sich mit dem Dartsweltmeister Mensur Suljović messen.










Heroben im Waldviertel geht es wieder etwas bodenständiger zu und es ist merklich herbstlicher geworden. Über Nacht hat es geregnet und ziemlich abgekühlt. Wir holen den Vertikutierer aus der Lagerhauswerkstätte, arbeiten etwas im Garten und schauen an die Teiche. Zu meiner Überraschung finden wir noch so viele Steinpilze, dass es für eine wunderbare Schwammerlsoße reicht.








Sonntagvormittag fahren wir nach Nova Bystrice zum Golf. Da so wenig los ist, spielen wir spontan auf dem großen Platz. Vor uns zwei junge Burschen, die nicht nur zu spät zur ihrer Teetime kommen, sondern dann auch noch ständig die Bälle links und rechts in die Botanik schlagen. Nach ein paar Löchern reißen die Wolken auf und kurz kommt die Sonne raus. Wirklich schön hier!





Der Kalender für die nächste Woche ist erneut voll gepackt mit Terminen. Das Highlight is aber auf alle Fälle die Ausstellungseröffnung des Jüngeren!

 

Stadtsaal, Rathaus und Schwarzer Turm

Das Wetter ist so schön und der Sonntag noch nicht um, also beschließen wir, einen kleinen Stadtbummel durch Jindřichův Hradec zu machen. Hinter der Burg entdecken wir einen idyllischen Innenhof mit einem neuen Restaurant, auf dem Rückweg zum Auto erspähen wir versteckte Gastgärten in ruhigen Gässchen. Da möchte ich gerne einkehren!


Unter der Woche jagt dann ein Highlight das nächste: Zunächst verarbeiten wir das Spitzkraut aus dem Garten der Ks zu köstlichen Krauthörnchen. Tags darauf sind wir zur Premiere von Mike Supancics neuem Kabarettprogramm eingeladen, für das Tom das Plakat gestaltet hat und das uns stellenweise sehr erheitert und großartig unterhält. Am Mittwoch Abend wird im Arkadenhof des Wiener Rathauses der neue Film über das Leben und Schaffen von Georg Danzer präsentiert. Zum Auftakt hören wir nach den üblichen Ansprachen drei Lieder von „Wiener Blond”, danach gehen wir mit W, dem Journalisten, noch auf einen Schinken-Käse-Toast ins Café Eiles.












Am Donnerstag noch Mittagslunch beim Vietnamesen bevor wir am Abend ins Waldviertel fahren. Dort gibt’s dann einen Hühnersalat mit Curry und Ananas.


Im Beet blühen die Herbstastern, im Wald finden wir nur noch ganz vereinzelte Pilze, nachdem es die ganze Woche wieder nicht geregnet hat.











Dafür dürfen wir uns aus dem Gewächshaus und den Hochbeeten von C + K reife Paradeiser und Staudensellerie holen. Letzteren verarbeitet Tom gleich in einer köstlichen Bolognese.




Nachdem es noch immer so mild und sonnig ist, reifen sogar unsere Feigen heran – vielleicht geht es sich heuer mit einer kleinen Ernte aus? Die Steinpilze braten wir zu Erdäpfel mit Salbei und dazu gibt es Kotelettes.






Herbstzeit ist Ausflugszeit und so fahren wir Sonntagfrüh nach Budweis. Der Cappuccino am Hauptplatz schmeckt fast wie in Italien, auch dieses Mal steigen wir die 225 Stufen bis zur Aussichtsplattform am Schwarzen Turm hinauf und werden mit einem schönen Blick über die Stadt belohnt.



Mit Oktober startet im Job die intensive Herbstsaison. Es gibt Termine hier und da, abends finden Veranstaltungen statt und am Donnerstag ist mit der RTL Night der Höhepunkt erreicht, bei der das Programm der kommenden Saison präsentiert wird. Zum Glück muss ich dieses Jahr wenigstens nicht bis Simmering fahren, sondern „nur” über den Gürtel nach Ottakring.