Colour hunting, Tulpenzeit und Blütenpracht

Nach Türkis und Gelb habe ich mich an Orange versucht und diese Farbe ist gar nicht so leicht. Da musste ich meinen Radius auf Wien, Waldviertel und Tschechien ausweiten!

In Wien blüht und grünt es überall; die Tischtennisplätze im Tigerpark sind gut belegt und die Bäume entlang der Mariahilfer Straße spannen ein zartgrünes Blätterdach. Tom fährt an die Perschling zum Hechtbesatz. Vom Lederleitner bringt er leider nichts mit.







In Allerherrgottsfrüh fahren wir nach Litschau. Im Garten ist die Tulpenzeit angebrochen – ich muss heuer im Spätherbst noch ein paar Zwiebeln in die Erde pflanzen!

Nach der Arbeit fahren wir noch nach Gmünd auf der Suche nach neuen Gartenmöbeln. Die rote Bank bei den Obstbäumen fällt schon beim Anschauen in sich zusammen und der alte IKEA-Tisch steht nur noch auf drei Beinen. Aber leider gibt es weder beim OBI noch beim Jysk etwas passendes. Nur Kunstholz-Metall-Garnituren in Beige oder Schwarz. Also weitersuchen. Dafür erstehen wir zwei hübsche Rosenkugeln und testen Franzis Eisplatzl in Gmünd: leider etwas geschmacksarm, das Haselnusseis war kaum als solches zu erkennen, für Erdbeere sind die Früchte wohl noch zu unreif. Dafür gibt es herrliche Lammkoteletts beim Fleischhauer Fichtenbauer.






Wunderschönes Wetter am Samstag. Entspannte Stimmung vormittags in Monachus, am Nachmittag säubern wir die Gemüsebeete und zum Abendessen gibt es die ersten Spargelspaghetti der Saison!



Gleich treffen wir uns mit R + A zu einer Runde Texas Scramble. Der Himmel blau, die Forsythien gelb, Rs Jacke leuchtend pink und sie selbst ist bei bester Laune! Die kommende Woche ist kurz und dann beginnt auch schon der Mai!


Jubiläum, Start zur Farbrallye und Waldviertler Frühling

Beim Überweisen der jährlich fälligen Gebühr an meinen lieben Freund R, der meinen Blog von Anfang an begleitet und hosted, stelle ich fest, dass ich damit heuer 10-jähriges Jubiläum feiere. Wie schnell die Zeit vergeht! Wir kochen auch sicherlich seit mindestens 10 Jahren immer wieder gerne die orangige Fischsuppe von Nigel Slater.

Anfang der Woche gibt es Faschierten Braten als Tagesteller im Café Hummel und ich verfalle dem neuen Instatrend „Colour hunting“. Nicht zu glauben, wie viel Türkis es überall in der Stadt gibt.


Auf der Baustelle an der Mariahilfer Straße steht nun wieder nur noch die Fassade des ehemaligen Leiner-Gebäudes. Vom Signa-Hedy-Lamarr-Bau ist außer Bergen an Schutt und Stahl nichts übergeblieben. Was für eine Ressourcenverschwendung. 
Vorm Leitenbauer Feinkost in der Neubaugasse steigt eine Party samt DJ in der Garage nebenan.






Tags darauf probiere ich es mit Gelb – auch recht häufig anzutreffen.


Die Zierkirsche vor dem Würstelstand leuchtet am Freitag prachtvoll im frühen Morgenlicht. Wir holen am Weg meine Mama ab und fahren ins Waldviertel.

Im Garten wird es nun jede Woche grüner und bunter. Im Wald blüht es weiß.

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Samstagvormittag Golf in Nova Bystrice und am Nachmittag mit dem Rad gleich nochmals über die Grenze auf einen Kaffee bei Gino’s. Auf unserer Runde treffen wir allerlei Getier. Das Wappen der Gemeinde ist, glaub ich, noch nicht ganz fertig gemalt.
Zum Abendessen gibt es ein gefülltes Hendl mit Rahmgurkensalat.











Für Sonntag ist Regen angesagt, daher gehen wir nicht weit, sondern auf den Platz bei uns. Am Nachmittag möchte die Regentonnen aktivieren und die Kübelpflanzen aus dem Keller holen. Etwas Regen wäre wirklich nicht schlecht!
Und dann benötige ich noch mehr Motive in Orange.


Magnolien in Wien, eine Geburtstagsfeier und kühles Waldviertel

Einen Tag lang ist es schön – länger hält das freundliche Wetter an diesen ersten Apriltagen nicht an. Am Ostermontag ist es wieder vorbei mit der Sonne, es weht ein eisiger Wind, aber wir genießen den Wild-Osterschinken vom Schloss Litschau. Zurück in Wien schnappen wir uns die Räder und fahren zur Magnolie beim Palais Auersperg.





Das Magazin des ÖKF widmet die aktuelle Ausgabe den Frauen am Wasser und dafür werden Zitate der Fishing Ladies eingeholt. Ich darf auch etwas beisteuern.


Aus dem Nachbarhaus leuchtet es seltsam über den Hof herüber – jemand repariert mit Stirnlampe seinen E-Roller. Wir kochen ein Gericht, das wir vor vielen Jahren in der Trattoria da Mario in Prepotto (so ähnlich) gegessen haben. Fleisch mit Fenchel und Erdäpfeln.



Im Büro folgen Meetings auf Workshops und noch mehr Meetings. Dafür hat der Frühling im Viertel Zwei Einzug gehalten. In der Stadt bereiten sich Laufgruppen auf den Wien Marathon vor und die Bäume vor dem Wiener Würstelstand blühen auch heuer wieder prachtvoll. Zum Abendessen Pasta Frutti di Mare.




Unser lieber Freund C. feiert runden Geburtstag in einem kleinen, intimen Lokal in der Kochgasse mit Freunden und Familie bei gutem Essen und lustigen Gesprächen. Sehr nett!




Im Waldviertel ist das Wetter kalt und unfreundlich. Tom fährt Freitagnachmittag mit wunderschönen Fischen von der Schlossfischerei zum Besatz in den Kollmitzgraben. Ich arbeite, denn vor dem Fenster wehen Schneeflankerl herum und für Gartenarbeit ist es deutlich zu unfreundlich. Samstagfrüh besorgen wir Räucherkarpfen und Wildschinken und fahren dann nach Heidenreichstein zum Tag der offenen Tür beim Elektro Stark. Wir suchen einen neuen Herd und Geschirrspüler, da wir die Küche erneuern wollen, aber der Andrang ist viel zu groß für ein Beratungsgespräch. So schauen wir uns ein Muster-Tiny-House an: eine neue Idee, um Gäste beherbergen zu können. Bei einem späten Frühstück genießen wir die flaumigen Buchteln von der Litschauer Bäckerei Smetacek. Ein Genuss!




In Monachus hoppeln Hasen über den Golfplatz und am Rückweg beschließen wir unseren Boykott nach dem Aushängen der Donald-Trump-Fahnen zu beenden und trinken einen Espresso bei Gino’s. Der Himmel ist tiefblau, am Hauptplatz wuselt es in den Schanigärten. Das wünschten wir uns hier auch … 









Im Garten blühen die ersten Tulpen und ein paar kleine Narzissen. Zum Abendessen kocht Tom ein Risotto mit Pilzen und Pak Choi.

Einen Tag lang ist es schön, aber am Sonntag ist es mit der Sonne schon wieder vorbei. Wir sind die einzigen Spieler am Platz am Herrensee, es hat 7 °C, der Shop hat noch geschlossen. Heute ist Derby, die Wahl in Ungarn, um 17.10 auf Ö1 ein „Spielräume spezial“ unseres Freundes K. und Montag früh kommt der Heizungsreparateur. Ich hoffe, der April zeigt sich bald von seiner freundlichen Seite!

Kalte Karwoche, im Schloss Neuhaus und im Garten

Viele sind auf Osterurlaub und persönliche Termine finden auch keine statt, daher arbeiten wir in der Karwoche von heroben. Der Frühling lässt weiter auf sich warten, aber der Golfclub Herrensee hat aufgesperrt und so spielen wir nach der Arbeit ein paar Löcher. Immerhin ist es jetzt länger hell!








Mitte der Woche Schnee in der Früh und am Gründonnerstag Frost. Im Kühlregal wird der Spinat knapp.








Dafür erwische ich dieses Jahr die Ratschenbuam, die sogleich ihren Spruch aufsagen. Endlich wird das Wetter etwas freundlicher und ich bekomme Lust auf Gartenarbeit. In der Naturhecke sind ein paar Lücken und so fahren wir in die Gärtnerei nach Merkengersch, um zwei Sträucher zu kaufen. Den erfrorenen Rosmarin ersetzen wir noch nicht, denn wer weiß, ob es nicht noch Nachtfröste gibt. Eine neue Katze aus der Nachbarschaft streift durch den Garten. 


Am Abend kommen S + M zu Besuch, es gibt Lammragout mit Wedges und zum Nachtisch Creme Brulee. Ein sehr lustiger Abend!



Flüchtig lesen wir eine Ankündigung über eine vermeintliche Osterausstellung im Schloss Neuhaus. Es ist Ostersamstag und es regnet: also machen wir einen Ausflug nach Jindřichův Hradec. Auf einer digitalen Außenwerbefläche läuft ein Spot der Österreich Werbung für das Salzkammergut. Rund ums Schloss sind viele Besucher unterwegs, wir finden nur mit Mühe einen Parkplatz und kommen so durch eine Passage, in der es von der Decke tropft. Auf einem Schild wird eine „Aquashow“ beworben. Sehr seltsam.







Im Schlosshof ein Fischstand, in einer alten Schlossküche kochen kostümierte Mitarbeiter einen Getreidebrei, kein Ostermarkt weit und breit. Nach einer kurzen Recherche im Internet stellt sich heraus, dass es am Osterwochenende einfach die Möglichkeit gibt, das Schloss ohne Führung zu besichtigen und die Räume sind mit Blumengestecken geschmückt. Auch gut! Wir kaufen uns ein Ticket und bewundern die drittgrößte Burganlage Tschechiens.
















Am Abend sind wir bei meiner Family. Mama gibt vom Sofa aus Anweisungen (das Bein hochgelagert) und meine Geschwister kümmern sich um den Schweinsbraten und die Knödel.

Am Ostersonntag stimmt dann auch die Wettervorhersage. Es ist mild und die Sonne scheint – nichts wie auf nach Monachus!





Am Rückweg trinken wir bei C + K einen Espresso im Garten und planen passend dazu einen Trip nach Triest im Juni. Morgen geht es mal zurück nach Wien.

Am Gaußplatz, am Drehort und im echten Braunschlag

Ein letztes Mal bevor der Platz gesperrt und für die Sommersaison vorbereitet wird, bespielen wir mit R + A die Wintergrüns in Haugschlag. Dunkle Wolken und kalter Wind begleiten uns auf der Runde. Zum Aufwärmen gibt es danach einen Kohleintopf. Nicht unbedingt mein Lieblingsessen, aber ganz ok.
Am Montag bleiben wir noch heroben, denn Tom hat Termine an der Thaya.



In der langjährigen Wirkungsstätte von Uschi Schreiber und ihrem Aktionsradius Wien am Gaußplatz feiern wir ihren Geburtstag und Abschied als Leiterin der Kultureinrichtung mit Pizza und Prosecco.



Mein Foto aus der Astoriagarage haben wir drucken und rahmen lassen und es ziert nun zu meiner großen Freude das Wiener Vorzimmer.


Im Büro findet am Donnerstag ein Workshop statt und die Kollegin hat den Besprechungstisch so hübsch mit „Brainfood“ dekoriert, da kann ich mir für daheim noch was abschauen!
Auch der neue Betreiber des kleinen Obst- und Gemüsegeschäftes legt Wert auf eine schöne Präsentation der Ware. Wir kaufen Spargel, Datteln, Erdbeeren und wenn ich wüsste, wie man Artischocken verarbeitet, hätte ich die auch noch gekauft.




Nach einer sehr guten Bewertung der Falafels im FALTER testen wir das kürzlich eröffnete Mezze in der Josefstadt. Das kleine Take-away Lokal neben dem Hummel ist so speckdreckig, dass ich meine Bestellung gleich wieder bereue, aber die Mezze-Falafel-Bowl und das Fladenbrot mit Halloumi schmecken recht passabel.


Ein kleiner Unfall mit anschließendem Spitalsaufenthalt meiner Mutter bedingt, dass wir erst am Samstag ins Waldviertel fahren. Diesesmal fahren wir bei Stockerau auf die Kremser Schnellstraße ab und kaufen im Ursin Haus in Langenlois Grünen Veltliner, Verjus, Pet-nat und Sekt. Nur alkoholfreien Wein haben sie leider keinen einzigen, dabei hätte ich gerne einen probiert.



Unter der Woche wurden die alten Apfelbäume geschnitten. Recht drastisch auf den ersten Blick. Den abgesägten Ästen widmen wir uns später und machen uns erstmal pochierte Eier zum Frühstück und fahren danach an die Teiche in Reingers und weiter über Groß Radischen nach Eisgarn, dem fiktiven Braunschlag aus der Serie. 







Der USC Litschau spielt in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel am Samstag das erste Mal in der neuen Meisterdach-Arena gegen den aktuellen Gruppenletzten SC St. Martin. Zur Pause steht es 0:3, wir gehen bei 0:5. 
Zum Abendessen Brathendl mit Risibisi und Rahmgurkensalat.





Mit diesem Wochenende hat der GC Herrensee wieder geöffnet und da spielen wir gleich ein paar Löcher. Die Temperaturen liegen im einstelligen Bereich, es flankerlt leicht und wir sind, glaub‘ ich, die ersten am Platz. Trotzdem schön!


Vom fiktiven Braunschlag machen wir uns am Nachmittag auf ins echte. Nur wenige Kilometer hinter Grenze liegt der Ort Mytinky, früher „Braunschlag“. Ein paar versprengte Häuser und drei Karpfenteiche. Nur noch ein verwitterter Wegweiser zeugt von den früheren deutschsprachigen Ortsbezeichnungen.











Jetzt bleib ich bis Ostern heroben und arbeite von hier. Ich hoffe, das Wetter wird ein bisschen freundlicher bis dahin!