Frösche im Teich, Forellen im Fluss, Menschen im Container

Im Wald gleich hinter dem Haus von Ma und H. stehen ein paar wunderschöne Parasole. Meine Geschwister sind heroben und erzählen von ihrem Ausflug mit der Schmalspurbahn – eine entschleunigte Art des Reisens mit Einblick in die Gärten hinter den Häusern. 
Am Heimweg fahren wir “hintenherum”, vorbei an einem Buchweizenfeld und mit etwas anderem Blick auf den Kirchturm.






Das erste Rotschwänzchenjunge ist aus dem Nest gepurzelt und sitzt etwas verloren auf einem Korb im Keller. Die Eltern flattern aufgeregt vor dem Fenster hin- und her und so geben wir dem kleinen Vogel etwas Starthilfe. Draußen im Garten wartet die Mama bereits mit Wurm.



Am nächsten Tag besuchen wir meinen Papa und Kater Plato. Im Schwimmteich tummeln sich die Frösche und am Feld wächst der Hanf.









Wieder daheim schauen wir noch in den Wald und finden eine Blindschleiche, einen Birkenpilz und eine Apparatur, deren Zweck ich nicht erkennen kann.








Das nächste Vogeljunge hat das Nest verlassen und nutzt den Weinkeller, wie es scheint, als Übungsparcours.


In Reingers treffen wir C + K und während die Herren mit der Spinnrute fischen, gehe ich eine Runde schwimmen. Das Wasser ist samtig weich und nicht besonders kalt. Dunkle Gewitterwolken vertreiben uns jedoch bald wieder und statt einem Fisch gibt es Gemüse aus dem Garten.





Beim Pandi rumpelt und poltert es am Hinterrad und da die Werkstatt wegen Urlaub geschlossen hat, fahren wir ins Lagerhaus nach Eisgarn. Die hinichen Stoßdämpfer werden rasch erkannt, schnell bestellt und am Nachmittag können wir das Auto schon wieder abholen. Super Preis, super Service!
Am Abend treffen wir uns mit T + W im Gasthaus Kaufmann und genießen Burger, Zander und Steak. Danach flaumige Marillenknödel. Nur die Wespen sind etwas lästig.





Zwei weitere Vogeljungen sind ausgeflogen und nachdem ich nichts mehr höre, beschließe ich, den Keller zu reinigen. Sobald ich mich jedoch dem Nest nähere, höre ich von draußen die Vogelmama aufgeregt rufen. Ob da doch noch ein Nachzügler im Nest ist? Und tatsächlich – Vogelbaby Nr. 4.

R + A laden uns zu einem einem Umtrunk ein – das Feriendorf ist gut gebucht und unter der neuen Leitung scheint auch neuer Schwung reingekommen zu sein. Wir hören Live-Musik von der Restaurantterrasse, Kinder spielen Volleyball und aus dem Augenwinkel sehen wir eine tschechische Urlauberfamilie bei den Pantomime-Aufgaben von Activity.




Da das Wetter stabil ist – wenn auch recht warm – fahren wir einen Tag an die Pielach zum Fliegenfischen. Nach einem Kaffee beim Strohmaier in Hofstetten-Grünau versuchen wir unser Glück in einem Stück Mühlbach und fangen gleich ein paar Forellen – allerdings nur eine mit dem richtigen Brittelmaß. Nach der Mittagspause wollen die Fische leider nicht mehr so recht beißen, die Sonne brennt vom Himmel und so packen wir unsere Fliegenruten zusammen und fahren über Langenlois zurück hinauf ins Waldviertel.











Das Navi leitet uns vom Kamptal über Serpentinen zur Horner Bundesstraße und bei Harmannsdorf ist der Mohn schon abgeblüht.






Am nächsten Tag kommt uns der Jüngere besuchen. Wir spielen ein im wahrsten Sinne des Wortes hitziges Doppel mit A., trinken dabei Hektoliter Wasser und stürzen uns dann in den See.
Am Abend braten wir die Forelle zu Kartoffelpuffern, davor ein Flammkuchen mit Birnen, Schimmelkäse und Walnüssen und danach ein Schokokuchen, den Cousine A. mitbegracht hat. Nachdem die Gelsen mit der Hitze verschwunden sind, können wir den ganzen Abend draußen sitzen und den fast vollen Mond bewundern.


Von R erfahren wir, dass Performance-Künstler schon ihre Container im Rahmen das Theaterfestivals “HIN & WEG” bezogen haben und dort quasi eine 14-tägige Quarantäne vor Publikum abhalten. Das werde ich die Woche über noch weiter verfolgen.


Die letzte Urlaubswoche soll gewittrig und feucht starten, aber das ist mir auch recht. Ich genieße den Urlaub einfach weiter!

Eine Busfahrt nach Wien, ein Ausflug mit Ziegen und die Saalmühle

Zum Wochenende gibt es Garnelen mit Zimt, Vanille, Knoblauch, Ingwer und Limettenzeste gebraten auf Mango-Avocado-Mus. Davon ist zwar nichts regional, aber zwischendurch trotzdem gut.

Der Wecker läutet um 5:00 früh, denn ich muss einen Tag ins Büro nach Wien. Kurz hab ich überlegt mit dem Auto zu fahren, aber vier Stunden hin und zurück und dazwischen Besprechungen – da nehme ich doch lieber den Bus. Oben ganz vorne im Stockautobus schaukle ich, chauffiert von unserem Nachbarn, entspannt nach Wien. Wir fahren sogar fast direkt am Büro vorbei! Der Blick von den beiden Endstationen Litschau und Wien über die Tankstellen auf ihre Wahrzeichen ist sehr ähnlich.
Tom bringt mich zum  Bus – die Morgensonne taucht das Schloss in rotes Licht. Danach fährt er kurz an die Teiche, wo sich der Nebel über dem Wasser hebt.

 

Im Garten leuchten die Akeleien in allen Rosa- und Violetttönen und auch der Rhododendron beginnt aufzublühen. Nach der Arbeit drehen wir eine Runde über den Schandacher Teich und Türnau. Rosa und Violett blühen nun auch die Lupinen und eine Wiese vor dem Sonnenhof ist bis zum Horizont bedeckt mit Margeriten. Das hab ich so noch nie gesehen.
Zum Abendessen braten wir uns Kotelettes mit Bohnen.

Am Feiertag genehmigen wir uns einen schnellen Kaffee am Stadtplatz bevor wir am Nachmittag zu einer Besichtigung der Saalmühle (ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert) bei Waidhofen eingeladen sind. Die Mühle grenzt an unser Fischereirevier und ist noch größtenteils im Originalzustand erhalten. Ende der 1950er-Jahre wurde der Betrieb eingestellt und heute finden Veranstaltungen im alten Mühlgebäude statt. Die neuen Besitzer pflegen das Anwesen liebevoll und halten Ziegen, Hendeln, Hunde und Katzen. Die Ziegen und Hunde begleiten uns auf einem Rundgang entlang des Mühlbaches und an die Thaya. Eine Idylle!

Zum Abendessen: Lasagne!

Am Freitag mähe ich noch einmal den Rasen – angeblich soll man das ja alle drei Tage tun, aber das ist mir dann doch zu oft – auch wenn T + W ihren Rasenmäherroboter nach mir benannt haben – und mache dann am späten Nachmittag noch eine Runde um den Herrensee. Kaum bin ich zurück, fängt es an zu regnen, ich hole die Wäsche von der Leine und Tom erntet Brennesseln für Spinat mit den Litschauer Bioerdäpfeln und Halloumi.

Der angekündigte Wetterumschwung trifft in der Nacht auf Samstag ein. Die Hasen sind verschwunden, dafür sieht man viele Rehe. Am Mühlteich schrecken wir ein Entenpärchen auf.

Am Abend sind wir bei C + K eingeladen – endlich nach zehn langen Wochen Social Distancing! U + T sind aus dem Süden von Wien angereist und  mitten in einem heftigen Gewitter gelandet. Zur Vorspeise gibt es alles was Teich, Wald und Garten bereitstellen, von geräuchertem Karpfen über Fichtenwipferl bis Gänseblümchen, das Erdäpfelgulasch mit der Debreziner vom Geitzenauer ist mit Gugumuck-Schnecken verfeinert, 15 Stunden hat das gepfefferte Rind geschmort und die portugiesischen Puddingtörtchen sind ohnehin unübertroffen. Ein super Abend!

Nun heißt es zusammenpacken, denn nach neun Wochen Corona-Exil im Waldviertel brechen wir die Zelte ab und fahren nach Wien. Den Frühling heroben so ausgiebig zu erleben war bei aller Unsicherheit eine geschenkte Zeit und unser Haus hier ein großes Glück. Jetzt geht es zurück in eine unbestimmte Normalität im Wiener Alltag, aber nächstes Wochenende ist Pfingsten und da sind wir wieder da!

 

Eine Überraschung, die neue Normalität und Muttertag in CW 8

Im Tiefkühler liegt ein wunderbares Stück Hirsch, welches wir am Sonntagabend zu einem Ragout verarbeiten. Dazu schauen wir einen Film und bemerken daher nicht, dass uns jemand einen Karton vor die Tür stellt. Unser Freund und Nachbar S. überrascht uns mit den Originalzutaten für Spaghetti Carbonara, nachdem er die unseren letzte Woche frech hinterfragt hat. Eine sehr nette Wiedergutmachung!




Anfang der Woche wollen wir nach der Arbeit in Waidhofen ein paar Besorgungen machen. Am Rückweg schauen wir an einen Revierabschnitt bei der Stoißmühle an der Thaya und fahren über den Ort Thaya zurück. Die Rapsfelder bilden leuchtend gelbe Flecken in der grünen Landschaft. Eine Umleitung führt uns über Kleinzwettl mit der malerischen Wehrkirche.















Im Garten wird es immer bunter und mit den Akeleien beginnt die für mich schönste Zeit. Der Flieder verströmt seinen süßen Duft und die alten Apfelbäume stehen in voller Blüte.
Nachdem wieder erlaubt ist, sich in kleinem und kleinstem Rahmen zu treffen, laden wir S. auf Pasta Carbonara aus seinem Überraschungspaket ein.

Nach acht Wochen strengem Social Distancing besuche ich endlich wieder meine Mama! Tom hat einstweilen Brennesseln aus dem Garten geholt, Spinat daraus gemacht und dazu gibt es Spargel und Erdäpfel. Danach Mamas Apfelstrudel. Himmlisch.



Tags darauf braten wir Hühnerkeulen und dazu Rahmgurkensalat und Risipisi. Hinter dem Wald kann man dem Mond auf seiner Bahn beim Aufgehen zusehen.

 



Cousine A. ist heroben und kommt uns am nächsten Tag besuchen. In der neuen Normalität gibt es keine Umarmungen und keine Bussis, aber es gibt das köstliche Bortolotti-Eis von Anitas Towerstüberl – dazu fahren wir am Vormittag nach Heidenreichstein – und vorher einen italienisch-französischen Schweinsbraten. Das Schwartl ploppt im Ofen.

Die Graureiher an den Teichen warten stoisch auf einen Fang. Auch wir wollen am Wochenende wieder fischen gehen und fahren zum Anfüttern an den Mühlteich. Am Schandacher Teich setzen wir uns kurz ans Ufer – die Karpfen springen und das Wasser schwappt ans Ufer wie das Meer an die Kaimauer. Idylle pur.













Im Garten ist der Flieder genau rechtzeitig zum Muttertag voll aufgeblüht. Die Zucchini und Tomatenpflanzen sehen hingegen etwas mitgenommen aus – vielleicht waren wir doch zu voreilig – nächste Woche ist nochmals eine Kaltfront angesagt. Der versprochene Regen bleibt jedoch wahrscheinlich leider aus.

Während Tom sich mit den Aufsehern im Kollmitzgraben trifft und mir ein Bild von Ballonfahrern mitbringt, mache ich eine Runde um den Herrensee. Ein kurzer Schauer zieht über Litschau.







Am späten Abend geht dann doch ein heftiger Regenguss nieder und am nächsten Morgen ist es warm und dampfig. Wir sind zeitig am Tennisplatz und können beobachten, wie das Feriendorf langsam erwacht. Terrassentüren werden geöffnet, der Frühstückstisch gedeckt und ich bekomme auch langsam Hunger. Jetzt gibt es gleich einen späten Imbiss und danach fahren wir fischen. 

Eine Woche bleiben wir noch heroben bevor wir unseren Arbeitsplatz wieder zurück nach Wien verlegen – sofern sich die Lage nicht wieder anders entwickelt. 
Allen Müttern (und ganz besonders meiner Mama) und Familien jedenfalls einen schönen Muttertag!

Gartenzeit, Raabs und Kollmitzgraben – Coronawoche 6

Am Sonntag werfen wir wieder die Angeln aus – die Karpfen beißen. Zum Abendessen braten wir uns jedoch eine wunderbare Kitzschulter.

Die Obstbäume im Garten und die Magnolie vor dem Schloss stehen nun in voller Blüte. Im Kirschbaum summen die Bienen, beim Bootsverleih ist schon alles bereit für die neue Saison und auf unserer Abendrunde ist es auch schon merkbar bunter.
Zum Abendessen gibt es einmal Pasta mit Linsen, einmal Hühnerreisfleisch.

 

  

Im Garten beginnt nun die schönste Zeit im Jahr und wenn der Lockdown und diese Krise irgendetwas gutes haben, dann zumindest die Möglichkeit, den Frühling im Waldviertel intensiv mitzuerleben. Ein Rundgang durch den Garten oder in der Erde wühlen bringt mich auf andere Gedanken und lenkt etwas von den vielen Fragen ab, was die Zukunft betrifft. Oder von dem Umstand, dass wir seit Wochen weder Familie noch Freunde sehen können.

Auch am Golfplatz wird fleißig gearbeitet und es fehlen nur noch die Fahnen und die Abschlagmatten, dann kann es wie angekündigt am 1. Mai los gehen. Zwischen den Bäumen glitzert der Herrensee im Abendlicht. Und dann mein weiteres Highlight: Spaghetti Carbonara!

In Reingers kontrolliert Tom den Wasserstand, denn auch heuer bleibt der Regen aus. Am Weg dorthin fahren wir durch eine liebliche Landschaft und beim Schandacher Teich schrecken wir einen großen Greifvogel auf – gar ein Adler?
Am Abend haben wir uns auf einen Videoaperitif mit C + K verabredet – ein kleiner, aber nichtsdestotrotz lustiger Ersatz bis zum nächsten Treffen.

Ratatouille mit Steak

Samstag machen wir einen Ausflug nach Raabs an der Thaya und in den Kollmitzgraben. Der Wasserstand der Thaya im Stau ist niedriger als sonst, dafür verzeichnen die Angler sehr gute Fangerfolge. Die Burg ist trotz Corona geöffnet, es wird nur auf die geltenden Abstandsregeln hingewiesen, was aber nicht schwer einzuhalten ist, denn wir sind ganz alleine. Alleine sind wir erst auch bei der Haidlmühle, die abgeschieden an der Thaya liegt. Gelb leuchtet der Raps, man sieht bis zum Klinger Mausoleum, da kommt ein Bauer und lädt seine Schafe aus einem Anhänger aus.
Der Fichtenwald in der Raabser Gegend ist schwer vom Borkenkäfer getroffen, ein Stück Buchenwald leuchtet daneben umso grüner.
Am Abend – während der Kalbsrollbraten im Rohr schmurgelt – skypen wir mit Ma, H, und meinen Geschwistern.

 

Die nächste Woche wird zeigen, ob die Zahlen es erlauben, dass die Aufenhaltsbeschränkungen und Kontaktverbote aufgehoben werden können und ob wir schon Anfang Mai wieder im Büro arbeiten. Einen Friseurtermin haben wir jedenfalls schon vereinbart, am Feiertag eine Stunde am Tennisplatz reserviert und ich hoffe sehr, dass die neue Normalität nicht so aussieht: 

Guido, erste Frühlingsboten und ein Jazzkonzert in Litschau

Ist es Corona oder einfach Februar, dass weniger Leute am Sonntagnachmittag in Wien unterwegs sind? Schlangen bilden sich jedenfalls im neuen Adlerhof, so wandern wir weiter. Im Siebenstern verzieht jemand an der Bar nach einem Schluck Kaffee sein Gesicht und auf Nachfragen erfahren wir, dass die Kaffeemaschine kaputt ist. So versuchen wir unser Glück eine Gasse weiter und genießen Espresso und Heiße Schokolade im P’am. Das Lokal wirkt etwas kühl, aber dann bittet ein Gast, die Tischbeleuchtung einzuschalten und sofort wirkt es richtig cool.

Inspiriert von einer Folge Kitchen Impossible aus Jerusalem grillen wir orientalisch gewürzte faschierte Spieße und dazu gibt’s Hummus, Paradeiser-Gurkensalat und minziges Joghurt. Köstlich!

Das Bürogebäude auf der Zweierlinie ist fast fertig und schon hat sich ein Sprayer verewigt.

Am Faschingsdienstag probieren wir es nochmals im Adlerhof. Unsere Reservierung haben sie verschlampt und statt sich zu entschuldigen reagiert das Personal pampert und meint, sie heben schon seit Tagen das Telefon nicht ab und wir können daher unmöglich reserviert haben. Dazu halten sie uns ein vollgekritzeltes Phantasiebuch unter die Nase und meinen verärgerten Blick kommentiert der Kellner damit, dass er auch lieber nach Hause gehen würde. Das veranwortliche Personal hat jedenfalls seinen Beruf verfehlt. Eine freundliche, junge Kellnerin am ersten Schnuppertag meint, sie wird sich das mit der Stelle hier nochmals überlegen. Ein Instagramposting mit einer vernichtenden Kritik über das Essen ein paar Tage später entschädigt uns für den Ärger.
Wir gehen mit den Kindern stattdessen in die Pizzeria La Spiga und genießen eine wirklich gute Pizza.
Auf der Josefstädter Straße bringen zwei Ritter einen Hauch von Fasching nach Wien.  

Im Goldfisch besorgen wir uns ein Stück Kabeljau und Tom macht dazu eine wunderbare Safransoße.
Am nächsten Tag fliege ich zu einem Meeting nach Hamburg. Neues aus dem Verlag wird präsentiert und zur Freude aller kommt auch Guido Maria Kretschmer auf die Bühne, mit dem wir das Magazin Guido herausgeben und ein weiteres planen. Eine sehr sympathischer und witziger Typ. Vor dem Rückflug herrscht Hektik beim Boarding und eine angespannte Stimmung unter dem Flugpersonal, denn in Wien ist der nächste starke Sturm angesagt. Wir starten pünktlich und alles geht gut.

 

 

Freitagfrüh bekomme ich eine “Schneewarnung” von E., aber als wir am Nachmittag oben ankommen ist der meiste Schnee schon wieder geschmolzen. Dafür scheint noch etwas die Sonne. Kaum angekommen, bekommen wir Hundebesuch. Sehr neugierig, der dicke Kerl vom Rohbau ein Stück weiter unten.
Am Abend findet eine Jazzsession im Kulturbahnhof statt und Freund S. ist auch dabei. Die Musiker sind gut gelaunt, Gäste kommen dazu und spielen mit, es gibt Brote und Drinks, nur am Saallicht könnte man noch etwas arbeiten um eine bessere Konzertatmosphäre zu schaffen.

Mit der Sonne ist es dann auch gleich wieder vorbei. Im Wald nach Litschau hat sich der Schnee noch etwas länger gehalten und im Josefsthal blühen bereits die Frühlingsknotenblumen.

In Schönau wird schon wieder abgefischt. 

Am Nachmittag spazieren wir runter zum See und durch eine kleine Gasse hinter den Häusern am Stadtplatz wieder zurück. Fürs Abendessen haben wir uns ein Stück Lamm aufgetaut und Tom schmurgelt es mit Zwiebeln und Rotwein.

Der Schönauer Teich ist am nächsten Tag schon wieder voll, denn der Herrensee wird etwas abgesenkt für die geplanten Uferreinigungsarbeiten nächstes Wochenende. Auch der Reißbach führt viel Wasser – ob in den tiefen Stellen Forellen stehen?

Nächstes Wochenende bleiben wir in Wien und machen einen kulinarischen Ausflug nach Tulln. Und der Jüngere feiert Geburtstag!