Magnolien in Wien, eine Geburstagsfeier und kühles Waldviertel

Einen Tag lang ist es schön – länger hält das freundliche Wetter an diesen ersten Apriltagen nicht an. Am Ostermontag ist es wieder vorbei mit der Sonne, es weht ein eisiger Wind, aber wir genießen den Wild-Osterschinken vom Schloss Litschau. Zurück in Wien schnappen wir uns die Räder und fahren zur Magnolie beim Palais Auersperg.





Das Magazin des ÖKF widmet die aktuelle Ausgabe den Frauen am Wasser und dafür werden Zitate der Fishing Ladies eingeholt. Ich darf auch etwas beisteuern.


Aus dem Nachbarhaus leuchtet es seltsam über den Hof herüber – jemand repariert mit Stirnlampe seinen E-Roller. Wir kochen ein Gericht, das wir vor vielen Jahren in der Trattoria da Mario in Prepotto (so ähnlich) gegessen haben. Fleisch mit Fenchel und Erdäpfeln.



Im Büro folgen Meetings auf Workshops und noch mehr Meetings. Dafür hat der Frühling im Viertel Zwei Einzug gehalten. In der Stadt bereiten sich Laufgruppen auf den Wien Marathon vor und die Bäume vor dem Wiener Würstelstand blühen auch heuer wieder prachtvoll. Zum Abendessen Pasta Frutti di Mare.




Unser lieber Freund C. feiert runden Geburtstag in einem kleinen, intimen Lokal in der Kochgasse mit Freunden und Familie bei gutem Essen und lustigen Gesprächen. Sehr nett!




Im Waldviertel ist das Wetter kalt und unfreundlich. Tom fährt Freitagnachmittag mit wunderschönen Fischen von der Schlossfischerei zum Besatz in den Kollmitzgraben. Ich arbeite, denn vor dem Fenster wehen Schneeflankerl herum und für Gartenarbeit ist es deutlich zu unfreundlich. Samstagfrüh besorgen wir Räucherkarpfen und Wildschinken und fahren dann nach Heidenreichstein zum Tag der offenen Tür beim Elektro Stark. Wir suchen einen neuen Herd und Geschirrspüler, da wir die Küche erneuern wollen, aber der Andrang ist viel zu groß für ein Beratungsgespräch. So schauen wir uns ein Muster-Tiny-House an: eine neue Idee, um Gäste beherbergen zu können. Bei einem späten Frühstück genießen wir die flaumigen Buchteln von der Litschauer Bäckerei Smetacek. Ein Genuss!




In Monachus hoppeln Hasen über den Golfplatz und am Rückweg beschließen wir unseren Boykott nach dem Aushängen der Donald-Trump-Fahnen zu beenden und trinken einen Espresso bei Gino’s. Der Himmel ist tiefblau, am Hauptplatz wuselt es in den Schanigärten. Das wünschten wir uns hier auch … 









Im Garten blühen die ersten Tulpen und ein paar kleine Narzissen. Zum Abendessen kocht Tom ein Risotto mit Pilzen und Pak Choi.

Einen Tag lang ist es schön, aber am Sonntag ist es mit der Sonne schon wieder vorbei. Wir sind die einzigen Spieler am Platz am Herrensee, es hat 7 °C, der Shop hat noch geschlossen. Heute ist Derby, die Wahl in Ungarn, um 17.10 auf Ö1 ein „Spielräume spezial“ unseres Freundes K. und Montag früh kommt der Heizungsreparateur. Ich hoffe, der April zeigt sich bald von seiner freundlichen Seite!

Kalte Karwoche, im Schloss Neuhaus und im Garten

Viele sind auf Osterurlaub und persönliche Termine finden auch keine statt, daher arbeiten wir in der Karwoche von heroben. Der Frühling lässt weiter auf sich warten, aber der Golfclub Herrensee hat aufgesperrt und so spielen wir nach der Arbeit ein paar Löcher. Immerhin ist es jetzt länger hell!








Mitte der Woche Schnee in der Früh und am Gründonnerstag Frost. Im Kühlregal wird der Spinat knapp.








Dafür erwische ich dieses Jahr die Ratschenbuam, die sogleich ihren Spruch aufsagen. Endlich wird das Wetter etwas freundlicher und ich bekomme Lust auf Gartenarbeit. In der Naturhecke sind ein paar Lücken und so fahren wir in die Gärtnerei nach Merkengersch, um zwei Sträucher zu kaufen. Den erfrorenen Rosmarin ersetzen wir noch nicht, denn wer weiß, ob es nicht noch Nachtfröste gibt. Eine neue Katze aus der Nachbarschaft streift durch den Garten. 


Am Abend kommen S + M zu Besuch, es gibt Lammragout mit Wedges und zum Nachtisch Creme Brulee. Ein sehr lustiger Abend!



Flüchtig lesen wir eine Ankündigung über eine vermeintliche Osterausstellung im Schloss Neuhaus. Es ist Ostersamstag und es regnet: also machen wir einen Ausflug nach Jindřichův Hradec. Auf einer digitalen Außenwerbefläche läuft ein Spot der Österreich Werbung für das Salzkammergut. Rund ums Schloss sind viele Besucher unterwegs, wir finden nur mit Mühe einen Parkplatz und kommen so durch eine Passage, in der es von der Decke tropft. Auf einem Schild wird eine „Aquashow“ beworben. Sehr seltsam.







Im Schlosshof ein Fischstand, in einer alten Schlossküche kochen kostümierte Mitarbeiter einen Getreidebrei, kein Ostermarkt weit und breit. Nach einer kurzen Recherche im Internet stellt sich heraus, dass es am Osterwochenende einfach die Möglichkeit gibt, das Schloss ohne Führung zu besichtigen und die Räume sind mit Blumengestecken geschmückt. Auch gut! Wir kaufen uns ein Ticket und bewundern die drittgrößte Burganlage Tschechiens.
















Am Abend sind wir bei meiner Family. Mama gibt vom Sofa aus Anweisungen (das Bein hochgelagert) und meine Geschwister kümmern sich um den Schweinsbraten und die Knödel.

Am Ostersonntag stimmt dann auch die Wettervorhersage. Es ist mild und die Sonne scheint – nichts wie auf nach Monachus!





Am Rückweg trinken wir bei C + K einen Espresso im Garten und planen passend dazu einen Trip nach Triest im Juni. Morgen geht es mal zurück nach Wien.

Am Gaußplatz, am Drehort und im echten Braunschlag

Ein letztes Mal bevor der Platz gesperrt und für die Sommersaison vorbereitet wird, bespielen wir mit R + A die Wintergrüns in Haugschlag. Dunkle Wolken und kalter Wind begleiten uns auf der Runde. Zum Aufwärmen gibt es danach einen Kohleintopf. Nicht unbedingt mein Lieblingsessen, aber ganz ok.
Am Montag bleiben wir noch heroben, denn Tom hat Termine an der Thaya.



In der langjährigen Wirkungsstätte von Uschi Schreiber und ihrem Aktionsradius Wien am Gaußplatz feiern wir ihren Geburtstag und Abschied als Leiterin der Kultureinrichtung mit Pizza und Prosecco.



Mein Foto aus der Astoriagarage haben wir drucken und rahmen lassen und es ziert nun zu meiner großen Freude das Wiener Vorzimmer.


Im Büro findet am Donnerstag ein Workshop statt und die Kollegin hat den Besprechungstisch so hübsch mit „Brainfood“ dekoriert, da kann ich mir für daheim noch was abschauen!
Auch der neue Betreiber des kleinen Obst- und Gemüsegeschäftes legt Wert auf eine schöne Präsentation der Ware. Wir kaufen Spargel, Datteln, Erdbeeren und wenn ich wüsste, wie man Artischocken verarbeitet, hätte ich die auch noch gekauft.




Nach einer sehr guten Bewertung der Falafels im FALTER testen wir das kürzlich eröffnete Mezze in der Josefstadt. Das kleine Take-away Lokal neben dem Hummel ist so speckdreckig, dass ich meine Bestellung gleich wieder bereue, aber die Mezze-Falafel-Bowl und das Fladenbrot mit Halloumi schmecken recht passabel.


Ein kleiner Unfall mit anschließendem Spitalsaufenthalt meiner Mutter bedingt, dass wir erst am Samstag ins Waldviertel fahren. Diesesmal fahren wir bei Stockerau auf die Kremser Schnellstraße ab und kaufen im Ursin Haus in Langenlois Grünen Veltliner, Verjus, Pet-nat und Sekt. Nur alkoholfreien Wein haben sie leider keinen einzigen, dabei hätte ich gerne einen probiert.



Unter der Woche wurden die alten Apfelbäume geschnitten. Recht drastisch auf den ersten Blick. Den abgesägten Ästen widmen wir uns später und machen uns erstmal pochierte Eier zum Frühstück und fahren danach an die Teiche in Reingers und weiter über Groß Radischen nach Eisgarn, dem fiktiven Braunschlag aus der Serie. 







Der USC Litschau spielt in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel am Samstag das erste Mal in der neuen Meisterdach-Arena gegen den aktuellen Gruppenletzten SC St. Martin. Zur Pause steht es 0:3, wir gehen bei 0:5. 
Zum Abendessen Brathendl mit Risibisi und Rahmgurkensalat.





Mit diesem Wochenende hat der GC Herrensee wieder geöffnet und da spielen wir gleich ein paar Löcher. Die Temperaturen liegen im einstelligen Bereich, es flankerlt leicht und wir sind, glaub‘ ich, die ersten am Platz. Trotzdem schön!


Vom fiktiven Braunschlag machen wir uns am Nachmittag auf ins echte. Nur wenige Kilometer hinter Grenze liegt der Ort Mytinky, früher „Braunschlag“. Ein paar versprengte Häuser und drei Karpfenteiche. Nur noch ein verwitterter Wegweiser zeugt von den früheren deutschsprachigen Ortsbezeichnungen.











Jetzt bleib ich bis Ostern heroben und arbeite von hier. Ich hoffe, das Wetter wird ein bisschen freundlicher bis dahin!

In St. Marx und rund um „Braunschlag“ und Litschau

In der Marxhalle im Dritten Bezirk findet das ganze Wochenende über die Möbel- und Interiormesse H.O.M.E statt. Gut, dass der Eintritt mit Registrierung gratis ist, denn was geboten wird, ist mehr als bescheiden. Auf der einen Seite drei exklusive Gartenausstatter, dann ein paar Modelle Architekturpreissieger der letzten Jahre und dann ein paar sehr teure Matratzen zum Probeliegen.
Wir können aber eh nicht lange bleiben, denn wir treffen die Familie zur Jause und freuen uns über ein sehr schönes Mitbringsel aus Japan.














Zum Abendessen gibt es einmal geschmolzenen Hermelin – meinen Lieblingscamembert aus Tschechien und einmal Spinat mit Spiegelei.

Dienstagabend fahren wir vom Büro mit der U-Bahn in die Stadt. Wir treffen im DaCapo M., die nach vielen Jahren im Unternehmen einen Neustart gewagt hat. So ein schönes Wiedersehen!





In Wien ist schon deutlich der Frühling eingezogen. Am mobilen Kaffeestand kaufe ich mir einen Matcha Latte und freue mich auf das Wochenende im Waldviertler Garten.



Sonnenschein begleitet uns frühmorgens auf der Fahrt nach Litschau. Über Eisgarn, das am Abend im Fernsehen als „Braunschlag“ ein Revival erfährt, kreist ein Adlerpärchen.


Nach der Arbeit fahren wir einen Sprung nach Nova Bystrice. Rund um eine von der Straße verborgenen Feriensiedlung wurde großflächig gerodet. Ob da noch mehr Ferienbungalows entstehen? Wunderschön ist die Abendstimmung an den Teichen in Reingers. Zum Abendessen gibt’s Hühnerreisfleisch mit Rahmgurkensalat – mhm.




In der Zeit bis Ostern ist Litschau immer etwas ausgestorben, so auch an diesem Wochenende. Es regnet und am Stadtplatz ist kaum jemand unterwegs. In Schönau wird für den Frühjahrsbesatz abgefischt und in Reingers wurde das alte, große Haus am Löschteich liebevoll renoviert. In Griesbach sprießen die Palmkätzchen entlang des Baches.






Wir fahren weiter nach Eisgarn auf der Suche nach einem versteckten Teich im Wald, der zur Pacht ausgeschrieben ist.









Am Nachmittag schneiden wir im Garten den Lavendel und die vom Zünsler verwüsteten Buchsbäume. Zum Abendessen gibt es Spaghetti Carbonara e una Coca-Cola (fürs Foto).

Auch die Feuerwehr in Reingers erhält eine Spende der ÖFG 1880 für ihren Einsatz im Allgemeinen und bei Hochwasserereignissen. Wir treffen die Mitglieder beim Feuerwehrhaus, bevor sie zu einer Übung gemeinsam mit den Kollegen der Feuerwehr in Leopoldsdorf aufbrechen.

Wieder daheim kramperl ich ein bisschen in den Beeten herum, dann einen Imbiss und am Nachmittag treffen wir uns mit R + A für eine letzte Runde auf den Wintergreens in Haugschlag. Hoffentlich gewinnen wir dieses Mal wieder!

Geburtstage, Vernissage und Akkordeonfestivalfinale

Am Sonntag feiern wir den den Geburtstag des Jüngeren mit Sachertorte und danach Wild und Fisch vom Schloss Litschau …


… bevor es für mich tags darauf zum Teambuilding in die Keramikwerkstatt in der Westbahnstraße geht. Gar nicht so einfach, einen halbwegs geraden Becher zu rollen, kneten und formen. Bin schon gespannt aufs Ergebnis nach dem Brennen! Danach weiter zur Weinverkostung in ein Hotel beim Konzerthaus. 
Das Studentenheim in der Pfeilgasse wirkt wie ein großer Adventkalender.










Der Sternekoch Juan Amador hat während der Pandemie das Malen für sich entdeckt und gemeinsam mit einem Glaskünstler präsentiert er sein Werk in der Anwaltskanzlei des Älteren. Als Überraschung gibt es eine Kostprobe aus seiner Küche: Ceviche.









Da das aber nicht magenfüllend ist, kehren wir am Heimweg im Schwarzen Kameel auf Kalbsrahmgulasch, Butterschnitzel und Topfenstrudel ein. Den Leberkäse kaufen wir uns lieber direkt in Litschau!




Beim Vietnamesen gibt es würziges Faschiertes und den Espresso können wir hoffentlich bald draußen trinken. Im Stiegenhaus sitzt nebem dem Lichtschalter eine riesige Nosferatuspinne. Zugewandert aus südlicheren Ländern ist sie zwar giftig aber für Menschen nicht gefährlich. Ich möchte trotzdem nicht, dass sie bei uns einzieht!




Zur Geburtstagsfeier meiner Brüder fahren wir Freitagabend in den Dritten. Tante und Cousine sind auch da und es gibt köstliche Lungenbratenschnitzel. 






Über Nacht haben die ersten Sträucher grüne Blätter bekommen. Ein Amselmännchen verköstigt sich im Innenhof, wir besuchen den Samstagsmarkt in der Lange Gasse. Wir kaufen Zitronen aus Amalfi, Radicchio aus Treviso und Guanciale von wo auch immer. Und am Heimweg holen wir uns noch eine Raclettesemmel vom Jumi. 









Das diesjährige Akkordenfestival ist so gut besucht, dass wir es gerade noch in die Abschlussveranstaltung schaffen. Im Stadtsaal spielt der großartige Krzysztof Dobrek, begleitet von Johanna Kugler und dazu liest Karl Markovics Gedichte. Cousine A. ist auch da. Großartig!





Wir besorgen uns Prsut beim Kroaten in der Neubaugasse und am Abend brät Tom den von seinem Fischereikollegen Alfred gefangenen Lachs aus Norwegen zu Fettuccine al Limone.



Jetzt geht es gleich zur H.O.M.E Depot nach St. Marx und danach zu einer Jause mit der Family!