Radrunde, Kletterwand und Geburtstagsbash an der Donau

Weil das Wetter noch so schön ist, beschließen wir, mit dem Rad zu Gino’s auf einen Kaffee zu fahren. Leider hat er Sonntag geschlossen und daher kehren wir in der Konditorei neben an ein. Aber die Strecke von Haugschlag durch den Wald, den kleinen Ortsteil Smrčná mit den hübsch renovierten Häusern und gepflegten Gärten, durch die eher noch an Zeiten vor dem Mauerfall erinnernde Häuserzeile Richtung Hauptplatz ist sehr schön. Retour geht’s durch die Schrebergartensiedlung mit Pool in jedem Garten, vorbei am Golfplatz und schlussendlich wieder an der Pferdeweide in Hörmanns.








In Wien kocht Tom einen Klassiker: (pseudo-)georgisches Huhn. Wir schauen den Kletterern und Kletterinnen am Turm des Haus des Meeres zu, spazieren vorbei an begrünten Schanigärten und Hausfassaden, entdecken kleine Künstlerwerkstätten und speisen Cevapcici und Kässpätzle im Café Strozzi.








Wenn ich im Büro bin schaue ich in der Mittagspause den Trabern beim Training zu, daheim im Homeoffice testen wir das neue italienische Café „i Mulini“ auf der Josefstädter Straße. Den Hype unter den Gastrokritikern kann ich nicht ganz verstehen, außerdem sind die kleinen pikanten und süßen Häppchen sehr teuer.
Tom fährt am Abend zur Probe für das Geburtstagskonzert am Samstag.



Ich möchte mir eine neue Matratze kaufen und so nutzen wir das halbe Wochenende in Wien für einen Shoppingausflug in den dritten Bezirk. Im La Modula werde ich fündig, danach besuchen wir Toms Fischereikollegen in seinem kleinen aber feinen Messergeschäft bei Wien Mitte, machen einen Abstecher in den Sünnhof und auf den Rochusmarkt. Gerade als wir wieder ins Auto steigen wollen, läuft uns unsere Litschauer Nachbarin S. über den Weg. Während wir so plaudern zieht eine Raddemo vorbei. Freitagnachmittag in Wien ist schon sehr nett!




Am Weg ins Café Eiles zum Frühstück treffen wir auf ein Pärchen auf dem Heimweg nach einer langen Nacht (wahrscheinlich), er mit ihren Sandalen in der Hand, sie mit einer Flasche Cola. Vor der Piaristenkirche hat sich eine Radgruppe auf Wientour gesammelt und lauscht aufmerksam der Reiseführerin.






Am Nachmittag fahren wir nach Schönbühel bei Melk zum Geburtstagsfest von Toms jahrzehntelangem Freund und Bandkollegen Fritz, der zu seinem Runden musikalische Weggefährten aus seiner gesamten Schaffenszeit versammelt hat. Von griechischer Folklore, über Blues, Jazz, Neuer Deutscher Welle, seiner Zeit mit den legendären Bad Sisters, das Volkskunstorchester oder neueren Inszenierungen mit Text und Musik ein buntes Bild und viele Stunden Musik – Tom bei Exciting Café, Bad Sisters und Altenkopf etc. aktiv. Sehr unterhaltsam moderiert von Freund und Fußballvereinskollegen Gregor, unterstützt durch Schauspieler aus Theater und Fernsehen. Toll!





In der Nacht fahren wir noch nach Litschau. In der Früh muss ich gleich in den Wald, denn S. schickt schon täglich neue Schwammerlfotos. Und da sind sie schon! Nur leider nicht ganz makellos, daher dürfen wir uns von S. noch welche holen, damit es für das Abendessen reicht. Im Garten hat sich einstweilen ein Schwarm Stare zur Wiesenpflege niedergelassen. 





Graz, Linz und Abfischen am Schandacher Teich

Auf der Heimfahrt vom Wochenende noch ein Blick auf das Fischereirevier an der Thaya in Vestenötting sowie ein Abstecher in den Kollmitzgraben. Auf einer Wiese grasen Schafe, die Boote schaukeln im Wasser – idyllisch!










Auch in Wien haben die neu gepflanzten Bäume ihr Herbstkleid angelegt. Im Café Hummel sitzen am Nebentisch bekannte Größen der österreichischen Musikszene der 80er-Jahre. 



Eine ereignisreiche Woche beginnt gleich einmal mit einem Zahnarzttermin für Tom im Vierzehnten und schöner Abendstimmung in der Josefstadt.




Dann muss ich für einen Geschäftstermin nach Graz und nachdem ich schon länger nicht mehr dort war, bin ich überrascht, wie hübsch die steirische Landeshauptstadt ist. Achtung nur vor den Radlern! Weniger schön im Vergleich ist es da am Matzleinsdorfer Platz.












Tags darauf geht es mit der Westbahn zu den Digidays der Oberösterreichischen Nachrichten nach Linz. Auf der Bühne Dominik Süß, Koch, Influencer und Social-Media-Star.





Am Donnerstag dann die große, jährliche Programmpräsentation für die österreichische Werbeszene. Mit Shuttlebussen geht es zu den Wiener Werkshallen in Simmering zum Event. Etwas lange Präsentationen bevor es etwas zu Essen gibt, danach Giulia Siegel an den Turntables.







Im Waldviertler Garten riecht Tom schon eine nette Überraschung: zwei prächtige Steinpilze! Nach der Arbeit noch eine Runde Golf, bevor es zeitig finster wird.






Am Samstag heißt es dann zeitig aufstehen: Abfischen am Schandacher Teich! Am sandigen Ufer stehen die Zelte für den „Fischtanz“ bereit, im Netz zappeln Karpfen und Zander. Ein Teil davon kommt in die ÖFG-Teiche in Reingers.








Am Nachmittag treffen wir uns mit R + A zum Texas Scamble. Wir erwischen keinen optimalen Tag und unterliegen. 
Am Abend treffen wir uns mit der Family im Gasthaus Kaufmann auf Kürbiscremesuppe, Schweinsbraten, Hirschragout und Liwanzen. Alles köstlich!

Zu den zwei Steinpilzen aus dem Garten holen wir uns noch einen dritten aus dem Wald. In Reingers sind schon die Teilnehmer am Hundeschlittenrennen nächstes Wochenende eingelangt. Das Bellen und Heulen der Schlittenhunde hört man schon von weitem. Im Garten rechnen wir Berge von Laub zusammen und entleeren die Regentonnen. In der Nacht hatte es schon ziemliche Minusgrade!









Nächste Woche gibt es weniger Reisen dafür eine Buchpräsentation! 

Ripperlessen, Herbstfarben und Start in die Abfischsaison

Im Büro, im Supermarkt, in den Öffis – überall wird gehustet und geschnupft. Da wappnet man sich am besten mit einer wärmenden Hühnersuppe oder mit asiatischem Essen oder mit gutem Gebäck vom Mottobrot.

Homeoffice ist gefolgt von Officetagen und am Weg zum BILLA laufe ich meinem Bruder, der auch in einem der Büros im Viertel Zwei arbeitet, über den Weg. Nett!
Bei einem Ripperlessen bei U. feiern wir die Fertigstellung eines Buches über den Aktionsradius Wien. Präsentation demnächst.










Bei orangerotem Himmel begeben wir uns Freitagfrüh hinauf ins Waldviertel. Das Laub hat sich nun deutlich verfärbt und im Wald stehen noch ein paar makellose Steinpilze. Im Garten wachsen heuer leider nur die Fliegenpilze. Im Ort regt sich Widerstand gegen einen geplanten Campingplatz samt  schwimmender Brücke über den Herrenteich.







Am nächsten Morgen schauen wir bei einem der ersten Abfischen heuer vorbei – an den idyllischen Schuhteichen.










Am Nachmittag spielen wir eine Runde Golf, bevor Tom uns zum Abendessen ein Stück Rehfilet zu den Steinpilzen aus dem selben Wald perfekt brät.

Jetzt machen wir noch einen Abstecher in den Kollmitzgraben bevor es wieder zurück nach Wien geht. Nächste Woche stehen Graz, Linz und die große Programmparty an!

Pizza im Siebten, Pilze im Wald und Kürbisse am Feld.

Und wieder beginnt eine neue Arbeitswoche – der ewige Kreislauf.



Der Jüngere ist in seiner neuen Wohnung schon ziemlich fertig eingerichtet. Wir wollen uns das neue Sofa und zwei Regale ansehen und kommen am Weg am Mittwochsmarkt in der Lindengasse vorbei. Viele Standler gibt es nicht. Gemeinsam gehen wir auf eine Pizza ins I Carusi – angenehm unaufgeregtes Lokal mit italienischer Bedienung.









Gemütlich familiär geht es auch im Café Strozzi zu. Es gibt Paprikahendl und mit Glück bekommen wir einen Tisch.




Das Käsegeschäft in der Lange Gasse hat umgebaut und es gibt jetzt viel mehr Platz. Am nächsten Tag ist schon wieder Freitag und wir fahren im Morgengrauen nach Litschau.





Heroben ist es sonnig, aber kalt. Auf der Vogeltränke hat sich eine dünne Eisschicht gebildet, die Dahlien haben den Nachtfrost nicht überlebt. Dafür blühen die Herbstastern üppig! Wir finden noch ein paar Steinpilze und machen eine Runde zu den Teichen. Die ersten werden bereits zum Abfischen abgelassen. Fisch fange ich leider keinen.











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Den Samstagvormittag nutzen wir für einen Einkaufsausflug nach Waidhofen. Beim Kasses kaufe ich ein Dinkel-Kartoffel-Jubiläumsbrot zum hundertjährigen Bestehen, bei Thaya werfen wir einen Blick auf den Fluss und über die Kürbisfelder.










Ewig schade ist es ums Gasthaus Streicher in Vestenötting, für das immer noch kein Nachfolger gefunden wird, sofern überhaupt nach einem gesucht wird.







Noch schnell vor dem Zusperren zum Laden vom Schloss Litschau für ein Stück vom Hirschschinken und etwas Wildschweinfaschiertes. Das wird ein perfektes Sugo fürs Abendessen!


Etwas Bewegung an der frischen Luft und zum Frühstück Spiegelei mit Avocado und dem würzigen Hirschschinken. Immer wieder regnet es aber wir wollen eh zeitig fahren für einen Besuch im Ursinhaus in Langenlois.

Wechselhafter September, Medientage und Familienbesuch

Strahlendes Septemberwetter am Sonntag, aber wir müssen leider nach Wien fahren … ich nasche noch ein paar Weintrauben, bevor sie wohl die Vögel holen.

Einfache Erdäpfelsuppe zum Abendessen und weiter schönes Herbstwetter zu Beginn der Woche.












Am Mittwoch regnet es schon von der Früh weg und ich muss zu den Mediatagen im Erste Campus beim Hauptbahnhof. Der 13A hat gleich einmal eine Störung und der Weg von der Endstation zur Veranstaltung ist recht weit. Es sprechen Kreativgurus, Medienwissenschaftler, Medienschaffende und Leute aus der Wirtschaft zum Medienstandort in Österreich und Europa. Auch mein Chef hat einen kurzen Auftritt. Wir alle tragen dazu bei oder können verhindern, dass nur noch drei amerikanische und ein chinesisches Techunternehmen darüber bestimmen, welche Nachrichten uns erreichen.








In Litschau sind Damm und Straße fertig und der meterhohe Schlamm aus dem Mörterteich gebaggert. Von der angekündigten Teichverkleinerung ist noch nichts zu sehen. Zum Abendessen kocht Tom ein köstliches Hühnerreisfleisch.



Am Freitag bekommen wir Familienbesuch und treffen uns mit meiner Ma und Schwester beim Dorfwirt. Es gab kürzlich einen Wechsel in der Küchenleitung und das Meiste ist gewohnt gut gekocht, das Wildragout war jedoch schon mal zarter und die Zanderportion ist etwas klein.



Mit der süßen P. pflücken wir Äpfel, hängen die Vogelhäuschen in die Bäume und stellen das Igelhaus auf. Dann hole ich ein paar Steinpilze aus dem Wald und alle gemeinsam fahren wir an den Mühlteich.


Wieder daheim braten wir Karpfen- und Wildschweinlaibchen. Köstlich!


Viel zu schnell ist das Wochenende schon wieder vorbei. Und heuer gibt es nichteinmal richtige Herbstferien!