Adventkonzert, am Christkindlmarkt und Stallbesuch

Vor dem Würstelstand performt eine Künstlerin im Rahmen der Veloconcerts, aber wir können nicht lauschen, denn wir wollen zum Adventkonzert des Chors Neubau in der Pfarre St. Ulrich. Leider singt Freund R. an diesem Nachmittag nicht mit, aber es ist trotzdem eine schöne Stunde mitten im Vorweihnachtstrubel. Zu Gast sind Beatrix Neundlinger sowie der Chor der Volkschule Neustiftgasse, der den Kinderhit „In der Weinachtsbäckerei“ zum Besten gibt. Nett!





In der Pizzeria Ruffino haben sich die Mitarbeiter heuer mit der Weihnachtsdeko besondere Mühe gegeben, was man vom Wetter nicht behaupten kann. Seit Tagen die selbe Nebelsuppe.


Am Donnerstag treffe ich mich mit meiner Tante und wir tauschen Kekse und Quittenmarmelade gegen Kalender und am Freitag kehren wir auf ein Mittagsmenü im Café Strozzi ein. Den Freitagnachmittag nutzen wir für Besorgungen und stürzen uns ins Getümmel. Weihnachtsbaumverkaufsstellen an jeder Ecke und mittlerweile bilden sich nicht nur Schlangen vor den Traditionskaffeehäusern, sondern auch vor dem Würstelstand.














Den zweiten Shoppingtag starten wir mit einem Frühstück im Café Eiles. Vor dem Café zwei übernachtige Burschenschafter, am Christkindlmarkt vor dem Rathaus wird am späten Vormittag auch schon fleißig Punsch konsumiert. Prost!






Den Weg über den Kohlmarkt ersparen wir uns und schauen dafür noch kurz ins Dorotheum. Zur Belohnung für eine erfolgreiche Erledigung der Besorgungen gibt es Lammkoteletts mit Paprikareis und Tzaziki.




Endlich schaffe ich es wiedermal, den Nougat zu besuchen. Über eine Stunde versuche ich den Gatsch aus dem Fell und die Kletten aus der Mähne zu bürsten. Mein fester Vorsatz fürs nächste Jahr: öfter zum Reiten kommen!




Kammerspiele, erster Schnee und Litschauer Advent

Die Woche beginnt gleich einmal mit einem Highlight: „Sherlock Holmes: Der Fall Moriarty“ in den Kammerspielen. Fünf Schauspieler in 40 Rollen – lustig, kurzweilig, toll gespielt. Durch die „verkehrsberuhigte“ Rotenturmstraße stauen sich die Taxis vor dem Theater.







Am Ende der Arbeitswoche noch eine Veranstaltung in der Labstelle – wieder bei der Rotenturmstraße. Am Heimweg in der U-Bahn auch der Chefredakteur einer Wiener Wochenzeitung; immer gut gebrandet.







Heroben im Waldviertel erwartet uns eine traumhaft schöne Winterlandschaft. In der Nacht hat es zweistellige Minusgrade, gut, dass wir rechtzeitig die Außenwasserleitung abgedreht und die empfindlichen Kübelpflanzen eingewintert haben. Im Schnee ungewohnt große Tierspuren: läuft da ein Hund durch unseren Garten, wenn wir nicht da sind?


















Am Abend gibt es noch Sauna bei der Mama und danach Spaghetti Carbonara – herrlich!



In der Früh im Ort wird schon alles für den Adventmarkt dekoriert, der wieder unter dem Motto von Haus zu Haus steht. Wir schauen aber zuvor noch an die mittlerweile zugefrorenen Teiche und in den Wald für ein paar Zweige.









Am Nachmittag kommem Mama und Schwester vorbei und gemeinsam besuchen wir den Adventmarkt. Am ersten Adventwochenende werden in Litschau die Haus- und Hofeinfahrten rund um den Stadtplatz geöffnet und es gibt Handwerk, Glühwein, Keks, Wild, Lesungen und Musik. Etwas unbemerkt vom Geschehen in der Stadt kann man im Bahnhof einen Modelleisenbahnnachbau der Waldviertelbahnstrecke bestaunen. In Böhmis Stadl bekommt man schon einen ersten Vorgeschmack auf eine neue Veranstaltungslocation und im Hofladen kaufen wir zwei Beiriedschnitten fürs Abendessen.


















Am Sonntag scheint wieder die Sonne, aber es beginnt schon leicht zu tauen. Ob sich der Schnee dieses Jahr bis Weihnachten hält? Jetzt fahren wir aber bald schon nach Wien, denn wir feiern den zweiten Geburtstag der süßen P!

Im Albert, Halloween in Wien und in der Postsparkasse

Die Zeitumstellung verschafft uns zwar eine Stunde mehr am Sonntag im Waldviertel, dafür wird es jetzt am Abend noch schneller finster. Nichtsdestotrotz finde ich den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit einen guten Kompromiss, und wenn es nach mir geht, dann kann das auch so bleiben.

Das Wochenmenü im Café Strozzi startet am Montag immer mit einem gekochten Rindfleisch. Dadurch ist die Tagessuppe immer besonders gut, aber ich entscheide mich dieses Mal lieber für Eiernockerln. Unser Freund der Bluessänger kommt auch vorbei und leistet uns Gesellschaft.

Die Fensterputzer seilen sich vor den Bürofenstern ab und am Heimweg ist es dann schon komplett finster.



Mittags Leichtes vom Asiaten, abends Steak und am nächsten Tag wieder Büro. Es ist trüb und kühl.









Zu meinem Geburtstag lädt mich Tom ins Albert ein. Wir bestellen einmal das Ganslmenü und dazu à la carte und es ist alles köstlich!


Als nächstes feiern wir den Geburtstag von Toms Bruder. Schon den ganzen Tag und auch am Weg über die Donau sieht man Kinder und Erwachsene in Halloweenverkleidung. So viele Kostümierte wie heuer habe ich noch nie gesehen. Bei der Geburtstagsfeier erwartet uns ein tolles Buffet, herbstliche Deko und liebevoll zusammengestellte Grußbotschaften und originelle Videos von Freunden und Familie.



Allerheiligen starten wir mit einem Frühstück im Café Eiles und fahren dann zum Naschmarkt, wo wir uns den neuen Park und die Markthalle ansehen möchten. Während wir auf die Bim warten frage ich mich, wie das Graffiti auf den Schornstein gekommen ist.
Den Park kann man schon etwas erahnen, die Markthalle ist noch hinter Absperrgittern verborgen und ja, je nach Blickwinkel verstellt sie ein bisschen die Sicht auf die Otto-Wagner-Häuser. Am Flohmarkt ist, da sonst alles zu hat, sehr viel los und wir erstehen eine kleine Radierung von Franz Ringel. Wie früher Nüsse beworben wurden, kommt einem heute sehr seltsam vor.









Beim Illy trinke ich einen köstlichen Espresso mit Schokolade und wir spazieren weiter über den Karlsplatz und durch den Stadtpark zur ehemaligen Postsparkasse, denn ich möchte mir das Kaffeehaus in der von Otto Wagner gestalteten Kassenhalle ansehen. Das Gebäude ist zwar offen und man kann bis zu den Räumen der Angewandten reinspazieren, aber die Halle ist leider zu und das Lokal geschlossen.









Zum Abendessen gibt es Waldviertler Kaninchenragout.

Am Sonntag feiern wir bei uns den Geburtstag des Älteren, meinen nachträglich und Toms Geburtstag voraus. Sehr schön!

Morgen geht es zeitig in der Früh für zwei Tage beruflich nach Paris. Ob ich auch etwas von der Stadt sehen werde?

Graz, Linz und Abfischen am Schandacher Teich

Auf der Heimfahrt vom Wochenende noch ein Blick auf das Fischereirevier an der Thaya in Vestenötting sowie ein Abstecher in den Kollmitzgraben. Auf einer Wiese grasen Schafe, die Boote schaukeln im Wasser – idyllisch!










Auch in Wien haben die neu gepflanzten Bäume ihr Herbstkleid angelegt. Im Café Hummel sitzen am Nebentisch bekannte Größen der österreichischen Musikszene der 80er-Jahre. 



Eine ereignisreiche Woche beginnt gleich einmal mit einem Zahnarzttermin für Tom im Vierzehnten und schöner Abendstimmung in der Josefstadt.




Dann muss ich für einen Geschäftstermin nach Graz und nachdem ich schon länger nicht mehr dort war, bin ich überrascht, wie hübsch die steirische Landeshauptstadt ist. Achtung nur vor den Radlern! Weniger schön im Vergleich ist es da am Matzleinsdorfer Platz.












Tags darauf geht es mit der Westbahn zu den Digidays der Oberösterreichischen Nachrichten nach Linz. Auf der Bühne Dominik Süß, Koch, Influencer und Social-Media-Star.





Am Donnerstag dann die große, jährliche Programmpräsentation für die österreichische Werbeszene. Mit Shuttlebussen geht es zu den Wiener Werkshallen in Simmering zum Event. Etwas lange Präsentationen bevor es etwas zu Essen gibt, danach Giulia Siegel an den Turntables.







Im Waldviertler Garten riecht Tom schon eine nette Überraschung: zwei prächtige Steinpilze! Nach der Arbeit noch eine Runde Golf, bevor es zeitig finster wird.






Am Samstag heißt es dann zeitig aufstehen: Abfischen am Schandacher Teich! Am sandigen Ufer stehen die Zelte für den „Fischtanz“ bereit, im Netz zappeln Karpfen und Zander. Ein Teil davon kommt in die ÖFG-Teiche in Reingers.








Am Nachmittag treffen wir uns mit R + A zum Texas Scamble. Wir erwischen keinen optimalen Tag und unterliegen. 
Am Abend treffen wir uns mit der Family im Gasthaus Kaufmann auf Kürbiscremesuppe, Schweinsbraten, Hirschragout und Liwanzen. Alles köstlich!

Zu den zwei Steinpilzen aus dem Garten holen wir uns noch einen dritten aus dem Wald. In Reingers sind schon die Teilnehmer am Hundeschlittenrennen nächstes Wochenende eingelangt. Das Bellen und Heulen der Schlittenhunde hört man schon von weitem. Im Garten rechnen wir Berge von Laub zusammen und entleeren die Regentonnen. In der Nacht hatte es schon ziemliche Minusgrade!









Nächste Woche gibt es weniger Reisen dafür eine Buchpräsentation! 

Wechselhaftes Maifinale, Blumenpracht und ein paar freie Tage

Passend zum noch immer recht kühlen Wetter machen wir uns einen britischen Klassiker:


Zumindest scheint jetzt immer öfter die Sonne. Tom arbeitet, ich werke im Garten und am späten Nachmittag gehen wir auf den Golfplatz oder fahren an den Teich. 


In der Gärtnerei in Heidenreichstein kaufen wir zwei Pfingstrosen, da die alten im Garten ihren Dienst eingestellt haben. Über dem Feriendorf kreist der Hubschrauber – hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert.

Mitte der Woche trübt es sich ein, Tom muss nach Wien und ich in den Wald. Die Baustelle am Mörterteich macht Fortschritte, aber es sieht nicht aus, als wäre die Straße bald wieder befahrbar.

Am Donnerstag findet der jährliche Fliegenfischertag der ÖFG an der Pielach statt. Die Wurfvorführungen finden trotz Regen und Wind wie gewohnt Anklang und auch dieses Jahr zeigen internationale Koryphäen wie Tom Brown ihr Können. In Litschau hat es bereits aufgeklart, ich mache eine kleine Radtour und fahre über das idyllische Guggus meine Mama besuchen. Die Wege sind gesäumt vom gelb blühenden Ginster. 

Am Wochenende wird es sommerlich. Überall blühen die Lupinen – lila, rosa und sogar zweifärbig!
Am Abend kommen C + K zu Besuch. Zur Vorspeise ein Salat mit Mozzarella, Prosciutto, Erdbeeren, Minze und Basilikum, zur Hauptspeise ein köstliches Paprikahendl. Beim Dessert ist der liebe Levy bereits eingeschlafen.





Mit 1. Juni hat die Zandersaison begonnen. Ich probiere es kurz mit der Spinnrute, aber leider beißt kein Fisch.





Und damit ist die schöne Urlaubswoche schon wieder vorbei. Aber wie sagt L immer so schön? „Lass den Mut nicht sinksten, denn es kommt bald Pfingsten!“