Wien blüht auf, in St. Pölten und ein hochsommerlicher April

Zur Osterjause treffen wir die Family (es herrscht eine gewisse Übereinstimmung bei der Schuhwahl) und die kleine P. Alle von uns möchten sie einmal auf den Schoß nehmen. Sie ist so süß!


Vor dem Abendessen drehen wir noch eine Runde mit dem Rad über den Naschmarkt und vorbei an der Karlskirche. Bevor wir uns zwei Steaks zu den selbstgezüchteten – und ausgezeichneten – Austernpilzen von S. braten.




Ein paar Tage lang ist das Wetter so wie es im April sein soll: Sonne wechselt auf Regen und es ist Anfang der Woche noch recht frisch. Mit jedem Tag wird es jedoch milder und plötzlich ist Wien aufgeblüht.






Im Hof steigt die Katzenpopulation und ich hoffe, sie erwischen nicht zu viele Vögel! Am Abend ist es durch die Zeitumstellung jetzt merklich heller.






Am Freitag hole ich Tom aus St. Pölten ab, wo die ÖKF-Vollversammlung stattgefunden hat. Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es eine Führung durch das NÖ Museum, an der ich auch teilnehmen kann. Ein kleines, aber feines Museum mit einem guten Einblick in Flora und Fauna.










Diese Woche war der Spengler da und auch innen ist wieder etwas weitergegangen. Wir entfernen den gröbsten Baustaub und freuen uns über die bereits eingebauten Dachflächenfenster.
Samstagvormittag bringe ich erst etwas im Henry Laden vorbei, plaudere kurz mit E. und dann kaufen wir im Hofladen vom Schloss Litschau Wildkäsekrainer und Wildschinken. Die Mangnolie am Fuß des Schlosses blüht prächtig. 




Im Mühlteich laichen die Zander und Hechte und der Braunaubach führt reichlich Wasser. Am Ufer blühen die Buschwindröschen.





Wieder daheim nutzen wir das schöne – für die Jahreszeit allerdings viel zu warme – Wetter für die Gartenarbeit. Die Beeteinfassung muss erneuert werden, das Gras sprießt und im Kräuterbeet gehört das Unkraut gejätet. Nachdem wir mit der Arbeit fertig sind, schlagen wir ein paar Löcher am Golfplatz. Der Platz erstrahlt nach dem Winter in neuem Glanz aber leider hat der Shop noch nicht offen.  

Zum Abendessen braten wir uns ein Hendl.

Sonntagfrüh spielen wir die anderen neun Löcher. Überall grünt und blüht es, der Himmel ist blau – herrlich.

Nächste Woche gehe ich mit C. zu Cabaret in die Volksoper und am Freitag startet der TC Litschau mit einem Treffen in die neue Saison. Bin gespannt, wie es diese Woche auf der Baustelle weitergeht.

 

Im Metropol, auf der Mölkerbastei und am Dach

Nachdem wir schon beim fulminanten Eröffnungskonzert des Akkordeonfestivals dabei sein konnten, haben wir diesen Sonntag das Vergnügen auch dem Abschlusskonzert im Metropol beizuwohnen. Den ersten Teil bestreiten zwei junge Musikerinnen aus Galizien – Caamaño & Ameixeiras – die den Konzertraum mit glasklarer Stimme und einem Klangzauber von Geige und Akkordeon füllen. Im zweiten Teil spielt das Quartett Maxjoseph aus Bayern groß auf. Ein toller Abend und ich freue mich schon auf das Programm nächstes Jahr! 





Im Nordbahnviertel wird munter weitergebaut und wenn man sieht, was nicht nur hier, sondern auch in den anderen Stadtentwicklungsgebieten gebaut wird, wundert man sich über die Nachrichten über Wohnungsmangel und Krise der Bauwirtschaft.




Am Abend ist es merkbar länger hell. Vorbei am Platz vor der Piaristenkirche spazieren wir zur Magnolie vor der Votivkirche, einem beliebten Fotomotiv. Über die Mölkerbastei gehen wir zurück.













Im Waldviertel haben währenddessen die Arbeiten am Dach begonnen. Unser lieber Nachbar S. versorgt uns täglich mit Fotos und am Freitag sind wir dann selbst auf der Baustelle. Zwei Wände im Obergeschoß wurden entfernt, eine Gaube eingesetzt, mit dem Spengler besprechen wir Farbe der Ziegel und der Regenrinne und wir beseitigen den gröbsten Staub. Ich hoffe, es geht so zügig weiter!





Am Burgerteich wird abgefischt – Frühlingsstimmung liegt in der Luft.







Am Nachmittag mähe ich ein kleines Stück, Tom bepflanzt das Hochbeet und dann bereiten wir die anderen Beete vor. Zur Belohnung fürs fleißig sein gibt es einen Schopfbraten – wunderbar mürb und g’schmackig.

Der Herrenseegolfplatz ist nach der Winterpause wieder in Betrieb und wir starten bei frischen Temperaturen in die neue Saison. Nach einer kurzen Führung zieht Tom punktemäßig davon.



Nächste Woche finden die Spenglerarbeiten statt und die Holzlatten sollten fertig montiert sein. Wenn das Gerüst schon steht, lassen wir auch gleich die Fassade streichen. Jetzt müssen wir noch schnell anzeichnen, wo wir Fenster wollen und wo den Strom. Aufregend!

 

Zwei Geburtstagsfeiern, eine Vernissage und eine Golfrunde

Den Geburtstag des Jüngeren feiern wir bei uns mit köstlichen Torten und ein paar pikanten Häppchen hinterher. Unglaublich, wie die Zeit vergeht.


Anfang der Woche gibt es wieder die guten Spinatknödel im Albert. Und davor eine cremige Gemüsesuppe.



Der Sprecher der Josefstädter Radagendagruppe informiert mich über eine Diskussionsveranstaltung im Pfeilheim, zu der die Bezirks-ÖVP geladen hat. Da es schon alleine aus Platzmangel im kleinsten Wiener Bezirk immer wieder zu Konflikten zwischen den einzelnen Verkehrsteilnehmern kommt, haben sich die Veranstalter wohl gedacht, es ist eine lustige Idee, speziell den Radverkehr kritisch unter die Lupe zu nehmen. Dazu wurde neben Radagendagruppe und ÖAMTC auch Christian Mucha eingeladen, Herausgeber des Werbebranchenblatts Extradienst und Enfant Terrible der Werbeszene, der eine Radfahrer-Vernadererwebsite gestartet hat. Die Diskussion hat daher wie erwartet nichts Relevantes ergeben, dafür konnte ich ganz oben im Turm die Aussicht genießen.









Am Donnerstag feiern wir den Geburtstag meiner Brüder. Beim gemeinsamen Warten auf die Straßenbahn mit meiner Schwester am Schwedenplatz sehen wir, wie sich im Hochhaus gegenüber das letzte Licht des Tages spiegelt. Es gibt köstliche Schweinslungenbratenschnitzi zu diversen Beilagen. Köstlich!



Am nächsten Abend führt uns der Weg erneut an den Donaukanal. Der Jüngere lädt zu seiner ersten Fotoausstellung unter dem Titel “Relative Ordnungen” in die Praterstraße! Viele sind gekommen und wie wir ganz angetan von seinem Schaffen. Spät gehen wir noch auf einen Imbiss ins Café Hummel.











Im Waldviertler Garten blühen die Krokusse und die Primeln. Ums Haus ist schon das Gerüst aufgebaut und am Montag sollen die Arbeiten starten. Wir können uns noch immer nicht auf eine Dachziegelfarbe einigen.
Auf den neuaufgeschlossenen Grundstücken wird das nächste sinnlose Haus gebaut, während die Ersten schon wieder verkaufen wollen.

Am Abend sind wir bei C + K eingeladen. Es gibt Schnecken, Rindsbackerln und Malakoff-Torte. Wunderbar!




Sonntagvormittag sind wir mit R + A in Haugschlag verabredet, wo das letzte Mal auf Wintergrüns gespielt werden kann. Tom hat einen sehr schlechten Tag 🙂 und daher verlieren wir ausnahmsweise. Das wird eine spannende neue Saison!




Heute besuchen wir noch das Abschlusskonzert des Akkordenfestivals 2024 und dann sind es nur noch zwei Wochen bis Ostern!

Kulinarisches, Märzbeginn und Start ins Gartenjahr

Die Lammschlögel vom Lange-Gassen-Bauernmarkt schmoren wir am Sonntag im Bräter, dazu Waldviertler Erdäpfel.

Im Hof bemerkt man schon erste Anzeichen des Frühlings.



Den Rest vom Lamm gibt es kleingezupft zu Nudeln.

Im Albert gibt es Mac and Cheese und Kalbsbutterschnitzel. Wunderbar.

Mitte der Woche kommt eine Kollegin aus Köln auf Kundenbesuch nach Wien. Wir treffen uns zum Lunch im Meissl & Schadn am Ring, berühmt für das Wiener Schnitzel. Das Kalbfleisch ist zart und die Panier wirft große Blasen, schmeckt aber ein bisschen fad.




Da ist die selbstgekochte Carbonara weit g’schmackiger.


Schöne Anblicke im Volksgarten und am Donaukanal.



In Nachbars Garten in Litschau bilden die Schneeglöckchen weiße Pölster – neidig könnte man sein! Der Februar geht heuer mit einem Extratag nur sehr langsam Richtung März und dieser beginnt wie der Vormonat endet. Trüb.


Zum Abendessen bekomme ich überbackene Schinkenfleckerln und sie gelingen, mit dem noch rasch im Hofladen besorgten Rahm, perfekt! 



Am Samstag nutzen wir den geöffneten Bauhof, um den Dachboden auszuräumen: alte Ordner, eine Matratze und ein alter Nähmaschinentisch müssen uns verlassen, denn bald beginnen die Arbeiten am und unter dem Dach! Am Nachmittag mache ich gleich im Garten weiter: ich entferne die Winterabdeckung und das alte Laub von den Beeten und wir schneiden ein paar Sträucher zurück. Ich habe zwar kein Meer von Schneeglöckchen im Garten, dafür jede Menge Primeln in allen Farben.



Zum Abendessen gibt es Paprikahendl mit Spätzle. Danach ein Apfelstrudel vom Smetacek mit einer Kugel (oder besser gesagt einem Batzen) Vanilleeis.


Die Therme funktioniert leider nicht wie sie soll, daher bringe ich den Schlüssel beim Installateur vorbei. Danach fahren wir zum Fischen nach Reingers – kein Fisch – und drehen eine Runde durch Litschau auf der Suche nach Inspiration für die Auswahl der Dachziegel. Hellrot, dunkelrot oder doch anthrazit? Keine leichte Entscheidung.


Nächste Woche geht es nach Berlin zur großen Reisemesse ITB und am Wochenende feiern wir den runden Geburtstag des Jüngeren. Und dann wissen wir sicherlich auch schon, wann die Arbeiten am Haus beginnen. 

 

Faschingsausklang, Valentinstag und sonniger Spätwinter

Montags ist meistens mein Bürotag, was den Vorteil hat, dass die Öffis an diesem Tag noch nicht so voll sind. Am Weg durch die begrünten Innenhöfe treffe ich fast jeden Tag auf eine der drei Katzen, die in den angrenzenden Häusern wohnen. Jetzt ist es bereits nicht mehr stockfinster, wenn ich am Abend das Büro verlasse.



Im Albert ist alles für die abendliche Faschingsparty dekoriert. Das Mittagsmenü besteht aus einer Krautsuppe – nicht so meins – und Schinkenfleckerl. Die wiederum liebe ich.






Zum Valentinstag überrascht mich Tom mit einem Strauß weißer Rosen und zum Abendessen gibt es Rinderzungensulz. Das ist zwar weniger romantisch, aber sehr gut.




Um Sechs läutet der Wecker und mit der aufgehenden Sonne fahren wir Freitagfrüh hinaus aufs Land. Das zeitige Aufstehen ist hart, aber dafür kann man so schon früher am Nachmittag ins Wochenende starten. Im Garten blühen die Schneeglöckchen und bei einigen Plusgraden schneide ich den Wein zurück.


Wir bringen Ws umgetauschtes Geburtstagsgeschenk vorbei und fahren nach einem schnellen Kaffee an die Teiche. Die Abendsonne taucht die Landschaft in ein goldenes Licht.

 

Samstagfrüh regnet es und da das Bernard-Bier aus ist, fahren wir in den großen Supermarkt nach Tschechien. Drüber der Grenze ticken die Uhren scheinbar langsamer, denn in Horni Pena kommen wir an einer Faschingsgruppe vorbei. Ausdauernd sind sie außerdem, denn die Skipiste ist auch noch in Betrieb.  

Nachdem es zu regnen aufgehört hat, drehen wir mit dem Rad eine Runde. In der Sonne geht es, aber der Fahrtwind macht es doch noch recht frisch.

Da die Tür offen ist, kann ich nicht widerstehen einen Blick in ein schon lange verlassenes Haus zu werfen. Ewig schade drum – und warum liegt da soviel Müll herum?





Der Nebel verzieht sich rasch und der Sonntag startet sonnig und freundlich. In Haugschlag sind nun schon mehr Wintergolfer anzutreffen, aber trotzdem ist es herrlich zu spielen. Zurück beim Auto sehen wir, dass auch R + A am irgendwo am Platz unterwegs sind. R schreibt, dass wir in drei Wochen, wenn sie wieder heroben sind, in unsere private Challenger Tour 2024 starten.



Ob der Winter noch einmal zurückkommt?