Klima-Retten in der Stadt, im Hotel Sacher und ein Herbstmenü

Am sonntäglichen Rückweg schauen wir noch beim Jüngeren auf einen Kaffee vorbei, den wir auf seinem Balkon mit Blick in die Hinterhöfe der Vorstadt genießen. Voller Neid bewundere ich die vielen Früchte auf seinem kleinen Feigenbaum – Oliven hat er jedoch genauso viele wie ich im Waldviertel. Nämlich gar keine.



Montag Abend spazieren wir auf die umgestaltete Thaliastraße, wo ein paar (noch kleine) Bäumchen den zunehmenden Hitzetagen Einhalt gebieten sollen. Danach treffe ich die Radagendagruppe im Achten – auch ein Versuch das Klima zu retten –  zum ersten Treffen seit Beginn der Pandemie im Prinz Ferdinand. Der Abend ist mild und wir können draußen sitzen, die Beleuchtung ist jedoch so schwach, dass man kaum sieht, was man isst.



Besonders gerne gehe ich auf ein Mittagsmenü zum Hold. Im kleinen Schanigarten kann man beim Essen das gutsortierte Angebot in der Eisen- und Haushaltswarenhandlung bewundern.
Am Abend spazieren wir einmal vorbei an einer kleinen Werkstatt mit malerischem Ölfass und einmal zu den Kletterern am Haus des Meeres.


Auch gut ist das Mittagsmenü im Pho-Haus auf der Lerchenfelderstraße, wo es allerdings verkehrsbedingt etwas laut ist, auch wenn die meisten Lokale mit Blumen und Pflanzen versuchen, den Lärm etwas abzuschirmen.
Auf der Abendrunde entdecken wir ruhige Höfe und lange Durchgänge von der Josefstädter Sraße zur Pfeilgasse.




Freitag Früh sind wir mit einem langjährigen (Geschäfts-)freund meines Papas aus der Schweiz im Hotel Sacher zum Frühstück verabredet. Er möchte in Wien das Grab besuchen, da er es zum Begräbnis leider nicht geschafft hat. Ich freue mich über das Wiedersehen und die vielen Erinnerungen an meinen Vater.







Da wir nach dem ausgiebigen Frühstück das Mittagessen auslassen, kochen wir am Abend zum Start ins Wochenende ein köstliches Shepherds Pie – ein Auflauf mit Faschiertem und Erbsen, überbacken mit Erdäpfelpüree.

Tom fährt in der Früh zum einem fischereilichen Treffen nach Karlstein und ich in den Ort für Besorgungen. Vor dem Bauernmarkt treffe ich erst Ma und H. und dann L. und erfahre die aktuellsten Neuigkeiten: ein positiver Hochzeitsfotograf, ein infizierter Bräutigam und viele offene Fragen. Ich frage mich vor allem, wie man in einem Beruf als Fotograf, mit dermaßen vielen Sozialkontakten, noch ungeimpft sein kann. 
Im Wald finde ich ein paar ausgewachsene, matschige Steinpilze und als ich im stärker werdenden Regen schon abbrechen will, entdecke ich eine prächtige Krause Glucke – perfekt für unser Menü am Abend!

Während Tom sich von Marion im Friseursalon Böhm die Haare schneiden lässt, spaziere ich zu Fuß nochmals zum Stadtplatz und hole ihn ab. C + K kommen zum Abendessen und nachdem ich schon Käse, Zwetschken und Kaspressknödel am Bauernmarkt besorgt habe, kaufen wir noch die sehr gute, aber nicht ganz preiswerte Wildsalami vom Schloss Litschau im Hofladen. Zur Vorspeise gibt es ein Brett voller Köstlichkeiten, danach Huhn Cacciatore mit der Krausen Glucke und zum Dessert einen Zwetschkenkuchen mit Topfencreme. Levy muss sich leider mit seinen gewohnten Leckerlis begnügen.








Auch am Sonntag bleibt es trüb und kühl. Ich versuche kurz mein Glück mit der Spinnrute und nachdem ich nichts fange, mache ich mich zu einem Spaziergang um den Mühlteich auf. Kaum bin ich ein paar Meter gegangen, piepst es am Handy: Tom hat einen prächtigen Zander gefangen!
In Litschau hat einstweilen das jährliche Erdäpfelfest begonnen. Für die Kinder gibt es ein Standl mit Plastikspielzeug und für die Erwachsenen Livemusik und alles vom Erdäpfel.
Ich hätte dort auch etwas Essen sollen, denn das Sonntagsgebäck der Bäckerei M. ist wieder einmal steinhart. Was machen die damit?



Nächste Woche erhöhen wir im Büro auf zwei Office-Office-Tage und am Wochenende bleiben wir vermutlich in Wien.

 

Goldene Abendstunden, Blick über Wien und eine Nachricht aus der Luft.

Ich versuche meist das Positive in allem zu sehen und so ist es Glück im Unglück, dass ich Sonntag Abend zu einer Pizza komme – daheim ist nämlich der Geschirrspüler kaputt. Während des Lockdowns wurde die alteingesessene Pizzeria Ruffino auf der Josefstädterstraße umgebaut und der Teig ist jetzt deutlich besser als früher, beim Belag können sie mit den modernen Pizzerien noch nicht ganz mithalten. 

Um Geschirr zu sparen und weil das Wetter noch so schön ist, gehen wir unter der Woche ein paar Mal auf ein Mittagsmenü. Vom Schanigarten des Café Strozzi aus kann man gut den Andrang beim Würstelstand und im Zimmerservice beobachten. Vor allem aber die Sinnlosigkeit der Stopptafel an der sehr gut einsehbaren Kreuzung – ein eigentlich nur für Autofahrer notwendiges Haltegebot, auf das sich die Polizei im Bezirk gerne beim Radfahrerabstrafen beruft.
In der Maria-Treu-Gasse haben Kinder ihre Liebe zur Wohnstraße zum Ausdruck gebracht.
Im ausgezeichnet bestückten Ginladen neben dem Café Torberg kaufen wir einen sehr guten und günstigen Cava.






 

Auch im Hold gibt zwei sehr gute Menüs zur Auswahl und die eigentlich bekannten Gerichte wie Kürbiscremesuppe oder Linsen mit Knödeln schmecken immer ein bisschen anders als sonstwo.

Nach der Arbeit möchte ich unbedingt zum neuen IKEA beim Westbahnhof. Erstens wegen der schönen Aussicht, zweitens weil ich schon dringend Servietten brauche und drittens weil mir meine Mama am Nachmittag schon ein Foto von ihrem Besuch am Nachmittag geschickt hat. Das Einrichtungshaus ist über mehrere Stockwerke verteilt und es dauert etwas, bis man sich zurechtfindet. Nicht alle Abteilungen sind so gut wie in den großen Standorten bestückt, aber Servietten gibt es genug und in allen Farben. Über eine weiße Treppe, die in den paar Tagen seit der Eröffnung schon ziemlich schmutzig ist (welchem Architekten fällt so etwas ein?) geht es auf die Terrasse – und tatsächlich: der Blick über Wien ist phänomenal. Auch ein paar Bienen haben sich bereits eingefunden.



















Am Mittwoch ist wieder Markttag in der Lindengasse, wobei das Angebot weiterhin überschaubar bleibt. 

Einmal spazieren wir am Abend in die Innenstadt, wo schon etwas mehr Touristen unterwegs sind. Auch eine Gruppe tibetischer Mönche fotografiert sich vor den Fiakern am Michaelerplatz. Die Abendsonne taucht Wien in goldenes Licht.






Heroben sind die ersten Äpfel reif, die Weintrauben hängen an den Reben und auch der alte Zwetschkenbaum trägt reichlich Früchte. Zum Abendessen sind wir mit Ma und H. im Theaterwirtshaus im Feriendorf verabredet. Obwohl ich reserviert habe und auch ein paar andere Gäste im Lokal sind, ist wie beim letzten Besuch niemand zu sehen, der einen begrüßt oder zum Tisch führt. Das Servicepersonal hat sich irgendwo versteckt und ich hoffe, sie müssen nicht selbst kochen! Sowohl der Räucherkarpfen als Vorspeise als auch die Steaks und die Mohnnudeln zum Dessert schmecken jedoch vorzüglich und mit einem Absacker bei uns ist es ein sehr schöner Abend geworden.

Am nächsten Morgen zieht es mich sofort in den Wald und obwohl nach wie vor nur über vereinzelte Funde berichtet wird, freue ich mich über ein paar schöne Steinpilze. Dann fahren wir an die Teiche, wo wir etwas anfüttern, da ich am Nachmittag einen Karpfen angeln möchte. Die Seerosen blühen heuer ungewöhnlich lange.





Der Aufseher hat einen schönen Platz freigeschnitten und kurz nachdem ich die Angeln ausgeworfen habe, zeigt das bunte Ringerl an der Schnur den ersten Biss! Insgesamt fange ich vier Karpfen und einen davon entnehmen wir. Ein erfolgreicher Nachmittag!
Wir packen unsere Sachen zusammen und weil es für September noch ungewöhnlich warm ist, gehe ich noch einmal schwimmen. Kaum im Wasser fängt es zu Donnern an und nach ein paar erfrischenden Zügen bin ich auch schon wieder heraußen.





Daheim filetiert und schröpft Tom den Fisch fachgerecht, was eine ziemliche Arbeit ist. Paniert zu Erdäpfelvogerlsalat schmeckt er dann aber köstlich – kein Trangeschmack, kein Letteln, keine Gräten – herrlich.

Ein paar Steinpilze möchte ich noch finden und da entdecken wir im Wald ein seltsames weißes Objekt. Ein Riesenbovist, ein außerirdisches Flugobjekt? Beim Näherkommen entpuppt es sich als gestrandeter Luftballon und darin finden sich Zellen mit einer Nachricht. Kennt jemand den Andreas? Oder ist es eine Werbung der bekannten TV-Sendung?
Ich finde dann sogar noch ein paar Pilze und am Teich dann die nächste Überraschung. Die Gemeinde Reingers feiert 50 Jahre Ortszusammenschluss und dabei pumpt die Feuerwehr zur Belustigung Wasser aus dem Mühlteich und spritzt es in einer riesen Fontäne wieder zurück. Bewilligung einholen, den Teichbesitzer fragen … scheinbar alles egal. 









Hinter dem Haus haben Sie mit den Vorbereitungen für den Bau der Zufahrtsstraße für die neue Siedlung begonnen und manchmal ist es nicht leicht, das Positive zu sehen.

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Am Kronsegger Stausee, bei der U-Bahnbaustelle und im Wald.

Am sonntäglichen Heimweg fahren wir beim Kronsegger Stausee vorbei, einem weiteren Revier der ÖFG1880. Es schüttet in Strömen, aber mit der Burgruine im Hintergrund ist es trotzdem malerisch.





Die neue Woche starten wir mit einem Mittagessen im Phohaus und einem abendlichen Spaziergang durch den Siebten. 



Einmal gehen wir in Richtung Zweierlinie – eine einzige riesige U-Bahn-Baustelle – wo durch den einen Kanaldeckel Wasser über einen Tank in einen anderen Kanal gepumpt wird. Vor dem Eiles lärmt der Bohrer während wir einen Espresso trinken. Aus dem Rathauspark weht es Fischgeruch wie an der Adria.








Wir flüchten vor dem Lärm in den Volksgarten – eine wirkliche Oase in der Stadt.







Diese Woche bin ich zweimal im Büro – langsam erhöhen wir im Team die Dosis unserer Office-Office-Tage und planen, uns über den Herbst auf einen guten Mix einzupendeln.

Wieder heroben sehen wir schon die Markierungen der geplanten Straße im neuen Siedlungsgebiet auf der grünen Wiese. Vorbei sind die schönen Zeiten und wieder fällt ein Stück Natur der Verbauung zum Opfer.
Der Jüngere kommt mit seinem Rennrad rauf und dreht noch am Abend eine “kleine” Runde.

Während ich am Samstagvormittag eine Runde um den Herrensee mache, fahren Tom und P. nach Reingers, wo die Aufräumarbeiten nach dem Traktorrennen weitergehen. 

 

Am Nachmittag schauen wir zum Schwammerlsuchen in den Wald. Wir finden genug Eierschwammerln für ein Gulasch und sogar eine Krause Glucke. Später fahren wir auch noch kurz an den Teich zum Fischen.
Dass das Österreichische Nationalteam in ein derartiges Debakel rutscht, hat sich der so schöne Tag nicht verdient!





Strahlend schön ist auch der Sonntag. Mit P. spiele ich ein Tennismatch und gerade, als ich ins Punkten komme, überkommt ihn der Hunger, denn daheim wartet schon das späte Frühstück.




Am Heimweg möchte ich in Waidhofen das laut meiner Ma “hervorragende” Eis probieren und nächste Woche plane ich einen Besuch beim neuen IKEA am Westbahnhof, denn ich brauche dringend Servietten!

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Ruhige Tage in Wien, laute Tage in Reingers und ein Zwetschkenkuchen

Anfang der Woche stellt sich das Wetter auf herbstlich um und mir ist zu Mittag nach einer Suppe und Hausmannskost im Café Strozzi.



Für Besorgungen schauen wir nach der Arbeit in die Westbahnstraße und entlang der Neubaugasse bis zur Mariahilferstraße. Der Mittwochsmarkt in der Lindengasse ist verschwunden, stattdessen findet eine Gasse weiter ein Flohmarkt statt. Nachdem die letzten Jahre viele Begrünungsmaßnahmen und Baumpflanzungen in der Stadt vorgenommen wurden, kommt mir die gänzlich Baum- und grünlose Westbahnstraße sehr seltsam vor.
Im Andenken an das schreckliche Erdbeben in Amatricia kochen wir Pasta Amatriciana.




Mit meiner Tante treffe ich mich zum Lunch, um das noch ausständige Geburtstagsessen aus dem vorletzten Lockdown nachzuholen. Die Branchenveranstaltung Ende der Woche lasse ich aus, da es den ganzen Tag über regnet und sich daher alles nach innen verlagern wird. Da bin mit den steigenden Coronazahlen und dem Beginn der Schnupfensaison nicht neugierig drauf. Da besuchen wir lieber L. in ihrem Geschäft im Achten.

Im Waldviertel sind die ersten Paradeiser reif und sie schmecken überraschend gut. Die zweite Welle Erdbeeren ist leider den Schnecken zum Opfer gefallen, dafür blüht der Phlox schön. Das Gras wächst wie verrückt und nachdem wir die Hälfte des Gartens gemäht haben, fängt es erneut zu regnen an. Tom kocht Hühnerreisfleisch.

Für Samstagabend haben wir S + M zum Essen eingeladen und ich möchte einen Zwetschkenkuchen backen. Die besorge ich am Bauernmarkt, wo sich offenbar noch eine starke Raucherzelle gehalten hat und danach holen wir aus dem Wald ein paar Pilze für die Vorspeise. Vom Fleischhauer L. bekommen wir ein Stück vom Wildschwein, das Tom zu einer köstlichen Wild-Bolognese verarbeitet.
Auf einem Feld entdecken wir drei Schwarzstörche. Für die neue Vase hole ich ein paar Blumen aus dem Garten und mit den Ls verbringen wir einen sehr netten und lustigen Abend. Unter anderem klären wir die Frage, warum Meister Yoda so seltsam spricht.


Am nächsten Morgen schauen wir nochmals in den Wald. Die Steinpilze wachsen immer noch sehr spärlich, dafür findet man überall Eierschwammerln, sogar im Straßengraben.
Nach einer erholsamen Pause letztes Jahr, findet heuer wieder das 24h-Traktorrennen in Reingers statt – ein Event aus der Mottenkiste der Motorsportveranstaltungen. Auf fast schon fahrlässige Art und Weise werden drei Tage lang bei Höllenlärm ungefiltert Abgase in die Luft geblasen und dabei ganze Ortschaften in Geiselhaft genommen.






Noch weigere ich mich die Badetasche im Kasten zu verstauen, denn der Sommer hat zu abrupt geendet. Vielleicht geht sich ja heuer doch noch ein Sprung in den Teich/See aus?

Zurück in der Stadt, im Heidenkummer und Die Maschine

Da die Rückkehr vom Urlaub im Haus am Land nicht mit riesen Wäschebergen oder dem Verstauen von Koffern etc. verbunden ist, machen wir Sonntagnachmittag, nachdem die Fenster zum Lüften geöffnet und die Blumen gegossen sind, noch einen Spaziergang durchs erweiterte Grätzel. Zum Abendessen probiere ich den neuen Pizzateig aus Sauerteig von Tante Fanny, aber wie sich der Hersteller das vorgestellt hat, die klebrige Kugel ohne Nudelwalker in einen dünnen Pizzaboden zu verwandeln, weiß ich nicht.
Von der Baustelle ist der Kran verschwunden, dafür wurden weitere Tonnen an Baumaterial geliefert. 
Die Orchidee hat auf uns gewartet und blüht wunderschön.










An meinem Officeoffice-Tag komme ich unter einem blauen Himmel an den morgendlichen Turnern im Volksgarten vorbei. Wenn im Nordbahnviertel so weitergebaut wird, ist vom Himmel allerdings bald nichts mehr zu sehen.
Da sich über den Urlaub einiges an Arbeit angesammelt hat, hänge ich gleich noch einen zweiten Bürotag dran. Am Ring lauert ein Scooter-Polizist auf Raser.










Endlich findet nach all den Lockdowns und Einschränkungen wieder ein Treffen der alten Miles-Runde statt. Diesmal im Heidenkummer, einer guten Gastwirtschaft im Achten. Viele sind gekommen, der Abend ist lau und zum Abschluss gehen wir wie immer noch auf ein Glas ins Miles Smiles – unglaublich, wieviele junge Leute sich in unser altes Jazzlokal verirrt haben.








In der Neubaugasse sind die Blumenbeete schon schön zusammengewachsen. Bis die Bäume Schatten spenden, wird es allerdings noch etwas dauern. Die Hummeln freuen sich jedenfalls schon jetzt über die bunten Blumen.






Nachdem die ersten Steinpilzfotos in den Waldviertler Facebookgruppen gepostet werden, zieht es mich gleich nach dem Raufkommen und Mähen in den Wald. Üppig ist die Ausbeute noch nicht, aber es fängt langsam an.
Von unserer lieben Nachbarin bekommen wir drei prächtige Gurken aus ihrem Garten.





Am Herrensee hat das Theaterfestival “Hin und weg” begonnen. Vereinzelt sind Besucher am Gelände unterwegs, es gibt sogar ein einladend aussehendes Frühstücksbuffett. Ich kaufe mir Karten für die Vorführung “Die Maschine” am Nachmittag und gehe mit A. eine Runde schwimmen.
“Die Maschine” von Skrepek + Platzer ist im ehemaligen Pilz-Markt aufgebaut und bietet ein akustisches und visuelles Erlebnis. Zusammengebaut aus alten Teilen vom Schrottplatz oder von sonst wo, erzeugt das Instrument einen wilden Klangteppich, malt und bläst Seifenblasen in die Luft.








Am Abend sind wir bei G + E zum Grillen eingeladen und zu später Stunde, als ihr süßer Hund Bruno schon schläft, weht es die Klänge vom Herrenseetheater bis zu uns hinauf.

Auch am Sonntagmorgen geht es am Festivalgelände beschaulich zu. Während die Yogaklasse ihre Matten zusammenrollt, macht sich Katharina Stemberger für ihre erste Moderation am Seeufer bereit.
Wir lassen das Ambiente aber nur kurz auf uns wirken, denn wir haben uns mit A. zu einer Stunde Tennis verabredet. Das herannahende Gewitter zieht zum Glück rasch wieder ab, es bleibt trocken und nach dem Spiel durchschwimmen wir den See. Herrlich!
Die Ls schauen auf ihrem Radausflug nach Stankov bei uns vorbei – und weil es so schön ist, beschließen wir, erst Montag zeitig in der Früh zurück nach Wien zu fahren.




Am Freitag heiratet der Ältere im Burgenland und darauf freuen wir uns schon!