Am Gaußplatz, am Drehort und im echten Braunschlag

Ein letztes Mal bevor der Platz gesperrt und für die Sommersaison vorbereitet wird, bespielen wir mit R + A die Wintergrüns in Haugschlag. Dunkle Wolken und kalter Wind begleiten uns auf der Runde. Zum Aufwärmen gibt es danach einen Kohleintopf. Nicht unbedingt mein Lieblingsessen, aber ganz ok.
Am Montag bleiben wir noch heroben, denn Tom hat Termine an der Thaya.



In der langjährigen Wirkungsstätte von Uschi Schreiber und ihrem Aktionsradius Wien am Gaußplatz feiern wir ihren Geburtstag und Abschied als Leiterin der Kultureinrichtung mit Pizza und Prosecco.



Mein Foto aus der Astoriagarage haben wir drucken und rahmen lassen und es ziert nun zu meiner großen Freude das Wiener Vorzimmer.


Im Büro findet am Donnerstag ein Workshop statt und die Kollegin hat den Besprechungstisch so hübsch mit „Brainfood“ dekoriert, da kann ich mir für daheim noch was abschauen!
Auch der neue Betreiber des kleinen Obst- und Gemüsegeschäftes legt Wert auf eine schöne Präsentation der Ware. Wir kaufen Spargel, Datteln, Erdbeeren und wenn ich wüsste, wie man Artischocken verarbeitet, hätte ich die auch noch gekauft.




Nach einer sehr guten Bewertung der Falafels im FALTER testen wir das kürzlich eröffnete Mezze in der Josefstadt. Das kleine Take-away Lokal neben dem Hummel ist so speckdreckig, dass ich meine Bestellung gleich wieder bereue, aber die Mezze-Falafel-Bowl und das Fladenbrot mit Halloumi schmecken recht passabel.


Ein kleiner Unfall mit anschließendem Spitalsaufenthalt meiner Mutter bedingt, dass wir erst am Samstag ins Waldviertel fahren. Diesesmal fahren wir bei Stockerau auf die Kremser Schnellstraße ab und kaufen im Ursin Haus in Langenlois Grünen Veltliner, Verjus, Pet-nat und Sekt. Nur alkoholfreien Wein haben sie leider keinen einzigen, dabei hätte ich gerne einen probiert.



Unter der Woche wurden die alten Apfelbäume geschnitten. Recht drastisch auf den ersten Blick. Den abgesägten Ästen widmen wir uns später und machen uns erstmal pochierte Eier zum Frühstück und fahren danach an die Teiche in Reingers und weiter über Groß Radischen nach Eisgarn, dem fiktiven Braunschlag aus der Serie. 







Der USC Litschau spielt in der Gebietsliga Nordwest/Waldviertel am Samstag das erste Mal in der neuen Meisterdach-Arena gegen den aktuellen Gruppenletzten SC St. Martin. Zur Pause steht es 0:3, wir gehen bei 0:5. 
Zum Abendessen Brathendl mit Risibisi und Rahmgurkensalat.





Mit diesem Wochenende hat der GC Herrensee wieder geöffnet und da spielen wir gleich ein paar Löcher. Die Temperaturen liegen im einstelligen Bereich, es flankerlt leicht und wir sind, glaub‘ ich, die ersten am Platz. Trotzdem schön!


Vom fiktiven Braunschlag machen wir uns am Nachmittag auf ins echte. Nur wenige Kilometer hinter Grenze liegt der Ort Mytinky, früher „Braunschlag“. Ein paar versprengte Häuser und drei Karpfenteiche. Nur noch ein verwitterter Wegweiser zeugt von den früheren deutschsprachigen Ortsbezeichnungen.











Jetzt bleib ich bis Ostern heroben und arbeite von hier. Ich hoffe, das Wetter wird ein bisschen freundlicher bis dahin!

In St. Marx und rund um „Braunschlag“ und Litschau

In der Marxhalle im Dritten Bezirk findet das ganze Wochenende über die Möbel- und Interiormesse H.O.M.E statt. Gut, dass der Eintritt mit Registrierung gratis ist, denn was geboten wird, ist mehr als bescheiden. Auf der einen Seite drei exklusive Gartenausstatter, dann ein paar Modelle Architekturpreissieger der letzten Jahre und dann ein paar sehr teure Matratzen zum Probeliegen.
Wir können aber eh nicht lange bleiben, denn wir treffen die Familie zur Jause und freuen uns über ein sehr schönes Mitbringsel aus Japan.














Zum Abendessen gibt es einmal geschmolzenen Hermelin – meinen Lieblingscamembert aus Tschechien und einmal Spinat mit Spiegelei.

Dienstagabend fahren wir vom Büro mit der U-Bahn in die Stadt. Wir treffen im DaCapo M., die nach vielen Jahren im Unternehmen einen Neustart gewagt hat. So ein schönes Wiedersehen!





In Wien ist schon deutlich der Frühling eingezogen. Am mobilen Kaffeestand kaufe ich mir einen Matcha Latte und freue mich auf das Wochenende im Waldviertler Garten.



Sonnenschein begleitet uns frühmorgens auf der Fahrt nach Litschau. Über Eisgarn, das am Abend im Fernsehen als „Braunschlag“ ein Revival erfährt, kreist ein Adlerpärchen.


Nach der Arbeit fahren wir einen Sprung nach Nova Bystrice. Rund um eine von der Straße verborgenen Feriensiedlung wurde großflächig gerodet. Ob da noch mehr Ferienbungalows entstehen? Wunderschön ist die Abendstimmung an den Teichen in Reingers. Zum Abendessen gibt’s Hühnerreisfleisch mit Rahmgurkensalat – mhm.




In der Zeit bis Ostern ist Litschau immer etwas ausgestorben, so auch an diesem Wochenende. Es regnet und am Stadtplatz ist kaum jemand unterwegs. In Schönau wird für den Frühjahrsbesatz abgefischt und in Reingers wurde das alte, große Haus am Löschteich liebevoll renoviert. In Griesbach sprießen die Palmkätzchen entlang des Baches.






Wir fahren weiter nach Eisgarn auf der Suche nach einem versteckten Teich im Wald, der zur Pacht ausgeschrieben ist.









Am Nachmittag schneiden wir im Garten den Lavendel und die vom Zünsler verwüsteten Buchsbäume. Zum Abendessen gibt es Spaghetti Carbonara e una Coca-Cola (fürs Foto).

Auch die Feuerwehr in Reingers erhält eine Spende der ÖFG 1880 für ihren Einsatz im Allgemeinen und bei Hochwasserereignissen. Wir treffen die Mitglieder beim Feuerwehrhaus, bevor sie zu einer Übung gemeinsam mit den Kollegen der Feuerwehr in Leopoldsdorf aufbrechen.

Wieder daheim kramperl ich ein bisschen in den Beeten herum, dann einen Imbiss und am Nachmittag treffen wir uns mit R + A für eine letzte Runde auf den Wintergreens in Haugschlag. Hoffentlich gewinnen wir dieses Mal wieder!

Geburtstage, Vernissage und Akkordeonfestivalfinale

Am Sonntag feiern wir den den Geburtstag des Jüngeren mit Sachertorte und danach Wild und Fisch vom Schloss Litschau …


… bevor es für mich tags darauf zum Teambuilding in die Keramikwerkstatt in der Westbahnstraße geht. Gar nicht so einfach, einen halbwegs geraden Becher zu rollen, kneten und formen. Bin schon gespannt aufs Ergebnis nach dem Brennen! Danach weiter zur Weinverkostung in ein Hotel beim Konzerthaus. 
Das Studentenheim in der Pfeilgasse wirkt wie ein großer Adventkalender.










Der Sternekoch Juan Amador hat während der Pandemie das Malen für sich entdeckt und gemeinsam mit einem Glaskünstler präsentiert er sein Werk in der Anwaltskanzlei des Älteren. Als Überraschung gibt es eine Kostprobe aus seiner Küche: Ceviche.









Da das aber nicht magenfüllend ist, kehren wir am Heimweg im Schwarzen Kameel auf Kalbsrahmgulasch, Butterschnitzel und Topfenstrudel ein. Den Leberkäse kaufen wir uns lieber direkt in Litschau!




Beim Vietnamesen gibt es würziges Faschiertes und den Espresso können wir hoffentlich bald draußen trinken. Im Stiegenhaus sitzt nebem dem Lichtschalter eine riesige Nosferatuspinne. Zugewandert aus südlicheren Ländern ist sie zwar giftig aber für Menschen nicht gefährlich. Ich möchte trotzdem nicht, dass sie bei uns einzieht!




Zur Geburtstagsfeier meiner Brüder fahren wir Freitagabend in den Dritten. Tante und Cousine sind auch da und es gibt köstliche Lungenbratenschnitzel. 






Über Nacht haben die ersten Sträucher grüne Blätter bekommen. Ein Amselmännchen verköstigt sich im Innenhof, wir besuchen den Samstagsmarkt in der Lange Gasse. Wir kaufen Zitronen aus Amalfi, Radicchio aus Treviso und Guanciale von wo auch immer. Und am Heimweg holen wir uns noch eine Raclettesemmel vom Jumi. 









Das diesjährige Akkordenfestival ist so gut besucht, dass wir es gerade noch in die Abschlussveranstaltung schaffen. Im Stadtsaal spielt der großartige Krzysztof Dobrek, begleitet von Johanna Kugler und dazu liest Karl Markovics Gedichte. Cousine A. ist auch da. Großartig!





Wir besorgen uns Prsut beim Kroaten in der Neubaugasse und am Abend brät Tom den von seinem Fischereikollegen Alfred gefangenen Lachs aus Norwegen zu Fettuccine al Limone.



Jetzt geht es gleich zur H.O.M.E Depot nach St. Marx und danach zu einer Jause mit der Family!

Schneeende, Schneeglöckchen und Palmkatzerln

Den milden Radicchio di Treviso, den wir am samstäglichen Bauernmarkt erstanden haben, verarbeitet Tom zu einem sämigen Risotto. Den Montag verbringe ich nach längerem mal wieder im Homeoffice, was wir für einen Besuchen bei Vietnamesen in der Lederergasse nutzen.


Und dann sind endlich Eis und Kälte vorbei. Die Woche vergeht mit viel Arbeit wie im Flug und heroben werden wir von den ersten Schneeglöckchen im Garten begrüßt. 


Freitagnachmittag hält mich dann nichts mehr drinnen im Haus. Mit der Heckenschere kürzen wir Gräser und Stauden und entfernen verrottetes Laub von den Beeten. Auch im Wald ist der Schnee geschmolzen und endlich scheint wieder die Sonne!

Die Frühlingsknotenblumen blühen und nur noch eine dünne Eisschicht hält sich auf den größeren Teichflächen.

Tom fährt nach Vestenötting und Waidhofen zu einem Treffen mit den örtlichen Feuerwehren, ich arbeite weiter im Garten. Der Frost hat ein paar Tontöpfen nicht gut getan und der Zaun steht nach den Stürmen stellenweise ziemlich schief. 

Am Nachmittag treffen wir uns mit R + A zu einer Golfrunde in Haugschlag. Es ist durch den Wind zwar etwas frischer als am Vortag, aber die Sonne scheint und es ist herrlich. Wir verlieren um einen Schlag. Am Abend treffen wir Schwester und Ma im Gasthof Kaufmann zu Schnitzel, Tafelspitz, Karpfen und Risotto. Gut!





Am Sonntag ist das Wetter nicht mehr ganz so schön und wir nutzen den Vormittag für eine Fahrt ins Kaufland in Jindrichuv Hradec. Rund um die von der Straße aus nicht zu sehende Feriensiedlung kurz vor Nova Bystrice wurde großflächig gerodet und zig Anschlüsse stehen aus dem Boden. Sollen dort noch hundert weitere Bungalows gebaut werden?


Faschingsausklang, Schneechaos und im Leopoldmuseum

Auch in Wien zeigt sich Sonntagabend kurz die Sonne. Daheim packen wir rasch um und fahren ins Donauspital, wo Tom für eine Untersuchung über Nacht einchecken muss. Zum Glück alles in Ordnung und er darf am nächsten Abend schon wieder heim!



Am Faschingsdienstag werden im Viertel Zwei Krapfen verteilt, am Abend gibt es nach langem wieder die köstliche Fischsuppe nach Nigel Slater und am nächsten Tag führt mich ein Termin in den Dritten. Zum Abendessen gibt es eines meiner Lieblingsgerichte: Pasta mit Linsen.






Zu einem weiteren Geschäftstermin muss ich in eine andere Ecke des dritten Bezirks: zum Rennweg. Gräuliches Wetter, ein mächtiger Betonklotz, das hebt nicht unbedingt die Stimmung!



Wie angekündigt erreicht eine Schlechtwetterfront in der Nacht auf Freitag den Osten Österreichs. Der Flughafen ist gesperrt, auf den Straßen Chaos, ich bleibe im Homeoffice und am Wochenende in Wien. Nach der Arbeit spazieren wir durch die tiefverschneite Stadt: schön!










Wir treffen den Jüngeren zum Samstag-Frühstück im Café Eiles und schauen dann zusammen in die Astoria Garage. Mit dem Lift geht es ganz nach oben und eine Tür führt zu Garagen auf dem Dach. Rundherum sieht man Dachterrassen und Balkone. 








Weiter spazieren wir zum Leopoldmuseum im MQ wo wir uns die Sonderausstellung von Gustave Courbet ansehen möchten. Aus dem Katalog: „Der Maler gilt als bedeutendster Vertreter des Realismus, der sich kühn über die idealisierenden Konventionen der Kunst des 19. Jahrhunderts hinwegsetzte“. Highlight der Ausstellung ist der berühmte Frauenakt „Der Ursprung der Welt“. 
Am Lange-Gasse-Markt haben wir Lammfaschiertes bekommen: daher gibt es Adana Kebap!











Das Wintercomeback währt nur kurz und mit den wärmeren Temperaturen tropft es von den Dächern. Dazu regnet es auch noch.



Dieses Wochenende hat das 27. Internationale Akkordeonfestival begonnen, für das Tom (www.tomsebesta.at)  auch heuer das Plakat entworfen hat. Vielleicht sieht man sich bei einem der Konzerte? akkordeonfestival.at