Im Roten Bären, Indian Summer und Fischbesatz im Kollmitzgraben

Der Blick von der Nordbrücke über die Neue Donau und die Donau ist immer wieder schön, leider kann man dort nirgends stehenbleiben – eine Aussichtsbucht, wie es sie entlang von Panoramastraßen gibt, wäre nett.



So gut, dass es nun einen IKEA in der Stadt gibt, den ich mit der Bim in ein paar Stationen erreichen kann, denn ich brauche Kopfpolsterbezüge. Der Blick von der Terrasse ist eine Freude, auch wenn es jetzt schon früher dunkel wird. 












Am Dienstag treffen wir uns mit der Family im Roten Bären im Neunten, denn es gibt einiges zu feiern: Einen Bachelor, ein Praktikum, die erste eigene Wohnung und einen Job. 

Im Theater an der Josefstadt spielt es den “Bockerer” und da Tom schon lange wieder einmal ins Theater möchte, besorge ich zwei Karten für eine Aufführung noch im November. Als kulinarischen Ausgleich gönnen wir uns einmal die köstliche Pizza in der La Spiga auf der Lerchenfelderstraße. 

 

Der heurige Herbst zeigt sich auch in Wien von seiner schönsten Seite – wie z.B. im Volksgarten auf meinem morgendlichen Weg in die Arbeit.



Ebenso golden wie im Volksgarten leuchten die Blätter und das Schilf im Nordbahnviertel. Gegen Abend ziehen Sturm und schwarze Wolken auf, aber Gewitter kommt keines. Im gegenüberliegenden Bürogebäude sind schon ein paar mehr Leute in die Büros zurückgekehrt.






Die ganze Fahrt hinauf ist ein herbstlicher Traum. In Heidenreichstein muss ich bei der Burg stehenbleiben um ein paar Fotos zu machen. Der letzte Woche abgefischte Schandacher Teich füllt sich schön langsam wieder und von der Saaß sieht man bis zu einer Bergkette, die angeblich in Tschechien liegt.











Am Samstagvormittag schauen wir kurz an der Schläger Wehr vorbei wo Kinder die beeindruckend großen Teichmuscheln bestaunen. Am Mühlteich spüre ich einen Ruck an der Schnur, schlage aber nicht schnell genug an und habe wieder keinen Fisch an der Angel. Das nächste mal möchte ich wieder auf Karpfen gehen, da fange ich wenigstens welche.
Am Campingplatz sind die Hundeschlittenfahrer und ihre Hunde eingezogen.

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Diesmal läutet der Wecker nicht ganz so früh, aber noch einmal heißt es raus aus dem Bett, denn es werden Fische im Kollmitzgraben besetzt. Karpfen, Zander und Hechte werden in Schönau verladen und in die Thaya übersiedelt. Über dem Wasser liegt leichter Nebel, die Wiesen sind weiß vom Reif und die Sonne steigt über die Felswand – wieder ein traumhafter Tag.

Raabs

Die kommende Woche soll es schön bleiben und das ist gut, denn ich habe Urlaub!

Edited in Prisma app with Women’s Day

 

 

Pferdeweihe, Hauptversammlung und Rehbesuch

Letzten Sonntag drehen wir am Vormittag eine Runde mit dem Rad und obwohl es eh vergebens ist, schaue ich an einem der bewährten Schwammerlplätze vorbei – nix. Still liegt der Steinfurter Teich im Wald, auf den Feldern schrecken wir ein paar Rehe auf. Die zotteligen Rinder bleiben jedoch völlig unbeeindruckt.

Bei der Kapelle in der Saass findet die jährliche Pferdeweihe statt. Pferde in allen Farben, Größen und Formen haben sich eingefunden, teils eingespannt vor einer Kutsche, teils mit Reiterinnen, teils nur am Strick geführt. Unsere Freunde, die Ls, haben den Ortsverband mit Getränkespenden unterstützt und bei herrlichem Wetter werden neben den Pferden auch gleich Hunde mitgeweiht.












Wieder zurück in Wien kochen wir uns köstliche Fleischknödel aus dem Hofladen, wo es praktischerweise auch fertiges Sauerkraut zu kaufen gibt. 

Nach der Arbeit spazieren wir durch den siebenten und achten Bezirk, kommen an einem Feueralarm mit Evakuierung an einem Hotel vorbei.



Am Schottenring fährt Dienstag früh eine unendlich lange Polizeieskorte Richtung Innenstadt – offenbar zur ersten Parlamentssitzung mit dem neuen Bundeskanzler. Wird er als Marionettenkanzler in die Geschichte eingehen oder sich von seinem zweifelhaften Vorgänger lösen können?


Mittwochmittag habe ich einen Lunchtermin in der Bakery des Hotels The Guest House in der Stadt. Es regnet und das Restaurant ist bummvoll. Das Mittagsmenü ist sehr fein, der Termin mit einer lieben Kundin sehr nett. Endlich mal wieder raus aus Büro und Homeoffice!



Am Donnerstag gehen wir auf einen Mittagsimbiss zum Matchu Konachi  und vom Fensterplatz hat man einen guten Blick auf das Treiben auf der Josefstädterstraße. Am Abend findet das erste mal seit Corona wieder eine Hauptversammlung der Österreichischen Fischereigesellschaft statt. Tom präsentiert den Jahresbericht 2020: auch wenn einige Veranstaltungen oder Messen abgesagt wurden, so war Fischen während der Lockdowns immer erlaubt und wurde so zu einer sehr beliebten Freizeitbeschäftigung. Auch nutzen die Vereine die Zeit für Renaturierungs- und Sanierungsmaßnahmen an den Gewässern.
Da heuer auf das beliebte Get-together danach verzichtet wurde, spazieren wir über den finsteren Ring Richtung daheim (die Ampeln und die Straßenbeleuchtung sind ausgefallen) und gönnen uns eine Pizza.  






Am Freitag stellt sich wieder sonniges Herbstwetter ein. Am Mühlteich in Reingers treffen wir K., der ebenso wie wir sein Glück mit der Angel versucht. Wenn die Sonne weg ist, wird es jedoch rasch sehr frisch und so packen wir bald wieder unser Angelzeugs zusammen und machen uns daheim ans Kochen. Es gibt Schweinslungenbratenschnitzerln mit selbstgemachten Pommes Frittes und Salat – Mhm!






Auch diesen Samstag läutet der Wecker schon früh. Tom fährt zum Abfischen an den Schandacher Teich, wo er Karpfen und Zander für die Teiche in Reingers bekommt, ich habe einen Termin bei Marion im Friseursalon Böhm. 



Daheim begrüßt uns Nachbars Hund, diesmal zum Glück nicht bellend, dafür wäre er liebend gern mit uns in den Garten gekommen. Lieb aber nein.
Im Wald finden wir ein einsames Eierschwammerl und mit den Rädern fahren wir an den Kufsteinteich, der im Herbst besonders malerisch ist.



Fürs Abendessen haben wir im Hofladen ein Stück Reh für ein Ragout gekauft, dazu Erdäpfelknödel und wieder Salat. Danach einen selbstgebackenen Apfelkuchen. Diesmal hat sich Tom beim Kochen selbst übertroffen.

Am nächsten Morgen entdecken wir neuen Besuch im Garten. Rehmama mit ihren zwei Kitzen hat es sich im hohen Gras gemütlich gemacht und eines der Jungen nimmt einen herzhaften Schluck aus der Vogeltränke. Auch am Nistkasten bemerken wir Aktivitäten – eine neue Vogelfamilie ist eingezogen. 
Am Teich kann ich einen Zupfer an der Angelschnur verzeichnen – herrlicher Sonntag!











Die nächste Woche heißt es nochmals fleißig arbeiten, bevor ich dann eine Woche Urlaub habe. Darauf freue ich mich schon!

 

Tatort vor dem Fenster, schöne Einblicke in Hinterhöfe und traumhafte Oktobermorgen

In der Gasse vor unserem Haus bis vor zum Wiener Würstelstand finden erneut Tatort-Dreharbeiten statt und sowohl Harald Krassnitzer als auch Adele Neuhauser sind am Set. Wenn die Filmcrew nicht die ganze Straße blockieren würde, wäre es ja eine ganz nette Abwechslung. Spät am Abend ertönt dann sogar noch ein Schuss! Tatort im Fernsehen und Tatort unter dem Fenster.

Am Montag probieren wir das Mittagsmenü im Café Eiles und das Resümee fällt zwiespältig aus. Die Gemüsecremesuppe ist etwas dick, die Hühnerteile schwimmen in öligem Saft, bei den Würsteln mit Saft nichts falsch gemacht. Fünf von zehn Mittagsmenüpunkten.
Am Heimweg schlüpfe ich durch das offene Tor in einen malerischen Innenhof in der Lange Gasse – ein Haus, das schon bei Ödön von Horvath in “Geschichten aus dem Wiener Wald” vorkommt.



Die geräucherte Forelle aus dem Litschauer Hofladen ergibt mit Roten Rüben und Papaya einen köstlichen Salat – gleich ein guter Start in die Woche.
Am nächsten Tag ist Bürotag und mit dem E-Bike fährt es sich gleich viel angenehmer durch das abendliche Gewusel am Ring. 


 

Wesentlich besser das Mittagsmenü im Zimmerservice. Die Süßkartoffelsuppe sämig, Kürbisgulasch und Kalbsgulasch sind gut abgeschmeckt.
Nach der Arbeit spazieren wir durch den Siebten vorbei am Adlerhof, den wir meiden, weil sie dort so unsympathisch sind, und durch den Durchgang zur Siebensterngasse. 





Am Freitag trifft sich Tom mit einem Mitarbeiter der EVN im Revier Kollmitzgraben zu einer Besprechung. Die Sonne scheint und der Wald leuchtet in den buntesten Herbstfarben – traumhaft schön!
















Am nächsten Morgen läutet der Wecker bereits kurz vor halb Sieben und ich bereue, dass ich zugesagt habe, mit zum Abfischen zu kommen. Doch die Aussicht auf eine zwar frostige aber trotzdem schöne Morgenstimmung treibt mich aus dem warmen Bett. Zuerst fahren wir an den Kleinen Schandacher Teich …











… und über den Großen Schandacher Teich …










… zu den Schuhteichen in Reitzenschlag. Unter tatkräftiger Mithilfe der gesamten Familie werden Karpfen und Zander für die Alte Donau abgefischt. 
Über dem Schandacher Teich hängt auch eine Stunde später noch hartnäckig der Nebel.












Am Nachmittag mache ich dann bei strahlendem Sonnenschein eine Runde um den Herrensee. Danach glauben wir im Garten Äpfel auf und rechen Laub.

Im Garten wachsen die Birkenpilze

Am Abend sind wir bei C + K eingeladen, denn T und seine Freundin S sind zu Besuch. T ist ein alter Schulfreund von Toms Älterem. Mittlerweile zum hochprofessionellen Musiker herangewachsen, begeistert er Jazzfreunde mit eigenen Werken, tourt mit bekannten Musikern durch die Welt und gibt Gitarrenunterricht. So auch dem K. Mit Tom spielt er nach dem Essen ein paar gemeinsame Nummern. So ein super Abend!


In der Nacht friert es und unsere kleine Radrunde am Sonntagvormittag gestaltet sich äußerst frisch. Die Schwammerlsuche können wir für heuer – so wie es aussieht – einstellen.
Dafür ist Hunde- und Pferdeweihe bei der Kapelle in der Saass und das wollen wir uns gemeinsam mit M + S auf der Wiese vor ihrem Haus ansehen.
Die nächste Woche ist wieder vollgepackt mit Terminen und ich bin gespannt, wie lange das sonnige Oktoberwetter anhält!

 

 

 

Ein neues Rad, Start in die Abfischsaison und ein sonniger Oktoberanfang

Es ist zwar nicht Tag des Hundes angesagt, aber diese Woche verzeichnet ein erhöhtes Hundeaufkommen. Zuerst besucht uns die süße Fanny von Schwager und Schwägerin, dann sehen wir vor fast jedem Supermarkt wartende Hunde in groß und klein.
Zum Abendessen gibt es Kalbskotelette mit Erbsen und Püree und als Nachspeise zwei köstliche Küchlein aus der französischen Bäckerei in der Otto-Bauer-Gasse.

Ich fahre mit dem Rad ins Büro und Tom mit der U-Bahn zu einem Termin. Beides gibt schöne Motive.


Ende der Woche muss ich zu meinem Zahnarzt am Karmeliterplatz. Der sonst eher braune Donaukanal leuchtet blau in der Sonne und am Radweg gilt es, den Kastanien auszuweichen.





Obwohl ich eigentlich nicht mehr damit gerechnet habe, meldet sich unter der Woche der Herr Thomas vom Intersport Ruby aus Waidhofen mit der guten Nachricht, dass mein bestelltes E-Bike geliefert wurde. Von S bekomme ich die schlechte Nachricht, dass im Wald weit und breit keine Schwammerln zu finden sind – nicht einmal giftige. Umso größer die Überraschung, als wir im Garten einen (alten) Steinpilz finden. Unter den Birken steht passend noch ein Birkenpilz, aber das war es dann auch schon wieder.


Am nächsten Morgen kommt uns im Ort die Stadtkapelle entgegen und wir fragen uns schon, ob wir einen Litschauer Feiertag vergessen haben, aber dann klärt es sich auf: es ist Erstkommunion! Die Kapelle holt die Kinder (und Familien) von einem Sammelpunkt ab und gemeinsam zieht die Prozession zur Kirche.






In Groß Radischen schauen wir kurz beim Abfischen vorbei. Noch hält sich dicht der Nebel, dafür sind die Karpfen gut gewachsen und reichlich. Nur die Zander haben sich wo versteckt. Wir fahren weiter zum Fischmarkt nach Heidenreichstein und ich kaufe ein Räucherkarpfenmousse, Räucherwelsaufstrich und zwei Saiblingsfilets. Leider verpassen wir Ma und H. knapp.





















Der Nebel verzieht sich und die Sonne scheint – wir beschließen daher eine Runde mit den Rädern zu machen. Vorbei am Schandacher Teich fahren wir nach Haugschlag, weiter am Golfplatz vorbei nach Josefsthal und weil es so schön ist, folgen wir nicht der Straße nach Litschau sondern biegen auf die Schotterstraße Richtung Zollhaus ab und nehmen noch Schlag mit.


Leider hält sich der Nebel am Sonntag hartnäckig. Ich bringe L frischen Lesestoff vorbei und bekomme im Gegenzug ein Glas Marmelade – solche Tauschgeschäfte mag ich. Nach einem Kaffee fahren wir an die Teiche in Reingers, wo ein kalter Wind bläst und kein Fisch anbeißen will. 
In Schönau bei Litschau ist Frühschoppen mit Karpfen und Sonderfahrt der Schmalspurbahn. Sowohl im Zug als auch am Bahnhof ist ein kleines Museum eingerichtet. 

Mein “altes” E-Bike nehme ich mit nach Wien für die Fahrt ins Büro. Dort bekomme ich erstmals seit Corona wieder Geschäftsbesuch und Tom hat Sitzung in der Fischereigesellschaft; in Babyschritten geht es “back to normal”. 
Am Wochenende wird weiter abgefischt und am Samstagabend sind wir bei C + K eingeladen!