Bei Aida im Steinbruch, Gewitterwarnungen und ein Marillenkuchen

Gleich nach der Arbeit treffen wir uns bei der Wollzeile und drehen noch eine Runde durch die Stadt. Am nächsten Tag gehe ich mit meinen Bruder, der genau im Nebenhaus im Viertel Zwei arbeitet, auf einen Kaffee. Gemeinsam beobachten wir einen Hecht im seichten Teich.



Tom hat durch Auslosung die Teilnahme an einer Fototour bei der Generalprobe von Aida im Steinbruch St. Margareten gewonnen – und ich soll statt ihm hinfahren. Ausgerichtet vom Digitalstore, einem Fotofachgeschäft, gemeinsam mit dem Hersteller Sony, gibt es die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken und frei während der Probe zu fotografieren.
Mit etwas mulmigem Gefühl fahre ich ins Burgenland und finde mich in einer netten Gruppe von Profifotografen, Fotonerds, dem Innungsmeister, einem jungen Biologenpärchen, das sonst im Nationalpark Thayatal fotografiert, und dem sympathischen Sony Austria Embassador wieder. Ausrüstungsmäßig kann ich zwar in keiner Weise mithalten, aber ich lausche gespannt dem Verantwortlichen für die Spezialeffekte, dem Regisseur und dem Kostümbildner und tauche ein in die Welt der professionellen Actionfotografie. Zumindest lautet der Auftrag an uns “Fotografen und Fotografinnen” die Spezialeffekte bestmöglich festzuhalten. Kurz vor Beginn geht ein heftiges Gewitter nieder, aber pünktlich zu Beginn wird es wieder schön. Auf der Bühne entfaltet sich ein buntes Spektakel mit Feuer und Wasser. Ich lasse den anderen den Vortritt und genieße das einmalige Erlebnis.














 

Am Donnerstag teste ich die Pinsa vom Streetfoodtruck, feiere den Abschied eines lieben Kollegen und fahre schon hinauf ins Waldviertel um der Hitze in Wien zu entkommen.

In Litschau sind die Temperaturen weit erträglicher, allerdings geht das mit sehr heftigen Unwettern einher. Wieder gibt es eine Gewitterwarnung für Freitagnachmittag und die Gefahr von Hagel und Starkregen. Diesesmal wird sogar unsere Garage geflutet und der Regenmesser ist blattlvoll. Nachdem wir eine Stunde lang das Wasser rausgekehrt haben und nass gewordenes zum Trocknen aufhängen, fahren wir nach Reingers. In den Wäldern und über den Teichen hängt der Dunst und wir finden ein paar Steinpilze.





















In der Nacht zieht starker Nebel auf. Am nächsten Tag ist es recht unbeständig und zum Glück hatten wir die Tickets vom Schrammelklangfestival schon für letztes Wochenende. Ich backe dafür einen Marillenkuchen.

Am Sonntag wird das Wetter besser und wir fahren zum 9-Loch-Platz in Nova Bystrice. Am Abschlag trainiert eine Gruppe Kinder und Jugendliche und auch ich sollte besser noch viel mehr trainieren. Am Abend spielen Molden und Seiler am Schrammelklang und EM-Finale ist auch. Ob es im Herrenseetheater ein Public-Viewing geben wird?



Noch eine Woche, dann ist Urlaub!

Im Viertel Zwei, bei Vodoo Jürgens und am Schrammelklang

Die kürzeste Radroute führt mich über die Hauptallee zum neuen Büro im Viertel Zwei. Es gibt schlimmere Arbeitswege. In der Mittagspause mache ich einen kleinen Spaziergang zum WU-Campus.








Donnerstagabend bringen wir noch etwas bei der süßen P. vorbei und fahren dann hinaus aufs Land. Am Freitag startet das erste Schrammelklangwochenende gleich mit einem Highlight: Vodoo Jürgens spielt am Herrensee! Ein kurzes, aber tolles Konzert und wir treffen Freunde, meine Cousine T., Schwester und Mama. Sehr nett.











Am nächsten Morgen führen wir noch letze Baustellenreste und Ausgemustertes zum Bauhof, schlendern über den Flohmarkt vor dem Henryladen und werfen einen Blick auf den Festivalcampingplatz. 

















Nach einer halben Golfrunde und einem Kaffee beim Nachbarn, begeben wir uns auf den Schrammelpfad. 





Altbekannte Trios, neue Duetten und eine lustige Lesung von Harri Stojka erwarten uns. Mit dem Boot ist man schnell am anderen Ufer, zwischen den Bühnen kann man sich im Wald beim Wilderer im Bogenschießen versuchen oder man holt sich einen gegrillten Karpfen vom Fischstand. Am Abend witzeln sich Kollegium Kalksburg durch ihren Auftritt auf der Hauptbühne, vor dem Essensbereich bildet sich eine lange Schlange und als ich mir auch etwas holen will, kommt die Durchsage, dass ein Gewitter im Anmarsch ist. Es zieht ein Sturm auf und wir entscheiden uns zum Aufbruch. Da setzen wir uns lieber daheim noch mit S + M auf ein Glas und ein Geselchtes vom Gaitzenauer zusammen.




































Es regnet die ganze Nacht und auch in der Früh ist es grau und es nieselt leicht. Die Camper lassen sich die gute Laune nicht verderben und auch am Golfplatz sind schon ein paar unterwegs. Eigentlich wollten wir uns noch das Konzert am Abend anschauen, aber da das Wetter nicht sehr einladend ist, beschließen wir doch schon heute zurück nach Wien zu fahren. Vielleicht schaun wir uns nächste Woche nochmal etwas an.