Weiße Weihnachten, Feiertage und eine Pragreise

Die beiden Tage vor Weihnachten ist schon merklich weniger los in den Öffis und so kann mein Gegenüber gut manspreaden was ich mit gekonntem she-bagging kontere. Platz ist ja genug.


Am letzten Arbeitstag Mittagsmenü beim Vietnamesen und dann ist wieder ein Arbeitsjahr geschafft.



Am 24. Dezember ist alles eingekauft, erledigt und besorgt und es hat über Nacht etwas geschneit. Wir spazieren bis zum Haus des Meeres, denn das möchten wir uns von oben anschauen. Es gibt heuer tatsächlich weiße Weihnachten!









Der Tisch ist weihnachtlich gedeckt und es gibt sogar Namenskeks als Platzkarten. S. hat sich mit seinem Weihnachtsmenü wieder selbst übertroffen und das mittlerweile schon dritte Weihnachtsfest mit der süßen A. ist wunderschön wie immer.





Stimmungsvoll auch die Deko beim McDonalds in Horn, wo wir am Weg in den Weihnachtsurlaub Station machen.


Um uns vor dem nächsten Weihnachtsessen ein bisschen die Beine zu vertreten, spazieren wir runter zum Herrensee und in den Ort. Viele Spaziergänger treffen wir nicht. Wieder daheim packen wir die neuen Kaffeetassen aus, die wir geschenkt bekommen haben: super hübsch!



Traditionell sind wir am Christtag bei meiner Mama eingeladen. Es gibt köstlichen Rehbraten und noch mehr Kekse. M., die Freundin meines Bruders, muss leider zu Weihnachten arbeiten, aber dafür hat sie eine Flasche „deutschen Perlwein“ aus dem Wiener Hotel, für das sie arbeitet, beigesteuert. Gar nicht schlecht der rosa Sprudel!



Am nächsten Morgen teste ich meine neuen Wollpatschen – sie sind sehr warm und kuschelig! Das passt sehr gut, denn draußen ist es klirrend kalt und endlich ist die Sonne zurück.


Zeitig in der Früh machen wir uns am nächsten Tag auf zum Bahnhof in Majdalena, denn wir fahren auch heuer wieder für drei Tage mit dem Zug nach Prag. Der kleine Bahnhof liegt noch näher zu daheim und in nullkommanix sind wir in der Goldenen Stadt. Wir wohnen im Grand Hotel Bohemia, einem alteingesessenen Hotel in der Altstadt. Das Ambiente recht feudal, das Zimmer klein, aber ruhig in einen Innenhof gelegen.







Die Stadt ist ähnlich überlaufen wie Wien, aber das Wetter prächtig und am ersten Tag spazieren wir in die Neustadt, essen ein paar belegte Brote, flanieren über den Wenzelsplatz und kehren ein im Café Slavia, einem Traditionscafé an der Moldau. Dort esse ich den besten Pfannkuchen meines Lebens.


















Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf zur Prager Burg. Die Schlange zum Ticketschalter ist überschaubar und in wenigen Minuten halten wir die Tickets für Burg, Dom und Goldenes Gässchen in Händen. Die Freude währt aber nur kurz, denn die Schlagen vor Burg und Dom sind umso länger. Wir biegen daher Richtung Goldenes Gässchen ab und erwischen einen guten Moment mit weniger Andrang. Die anderen Besucher queuen offenbar noch woanders. Die Häuschen sind unglaublich klein und die Betten winzig.




















Wir lassen Burg und Dom hinter uns und fahren mit der Straßenbahn weiter zur Aussichtswarte am Petrin. Von der oberen Plattform hat man einen tollen Blick über die Stadt und die Karlsbrücke, über die sich die Massen wuzeln.










Da das Ticket für den Hradschin zwei Tage lang gültig ist, wagen wir noch einen Versuch. Die Schlange scheint wieder unendlich, aber es geht schnell voran und so schaffen wir es immerhin in die Burg. Die Menschenmenge vor dem Veitsdom bewegt sich allerdings nur im Schneckentempo voran – das lassen wir aus.









Die Wachablöse können wir mehr erahnen als sehen, aber egal – Prag ist prächtig! Über die Karlsbrücke spazieren wir nocheinmal zum Café Slavia und weiter über den Wenzelsplatz zurück zum Hotel. Dann müssen wir schon zum Bahnhof um den Zug zurück nicht zu versäumen. Ich freue mich schon aufs nächste Mal!



















In Paris, im Weststadion und im Novemberwald.

Wenn am Montag um 04:30 der Wecker läutet, dann weiß man, es wird eine anstrengende Woche. Im Finstern und bei Regen fahre ich zum Flughafen, denn ich fliege nach Paris!




Zuerst geht es zu M6, einem französischen Broadcaster aus der RTL Group, wo einen ganzen Tag lang führende europäische Fernsehanstalten ihre Programme und Strategien präsentieren. Auch der ORF ist vertreten und hat den Bergdoktor mit im Gepäck. Am Abend gibt es noch einen kleinen Cocktailempfang im obersten Stock samt Blick auf den Eiffelturm.








Die Häppchen beim Cocktail waren nicht wirklich magenfüllend, daher besuche ich mit einer Kollegin ein kleines Bistro beim Hotel und wir schauen noch auf einen Sprung an die Seine.



Der Blick aus dem Hotel ist relativ unspektakulär und nach einem weiteren intensiven Tag stauen wir uns im Taxi zum Flughafen. Paris ist eine einzige Baustelle und der Verkehr enorm!





In Wien verbläst ein kalter Wind die Wolken und bietet einen klaren Blick auf den Vollmond, den ich versuche mit meiner neuen Handykamera einzufangen. Zum Abendessen brät Tom den sehr guten Wildleberkäse vom Schloss Litschau.




Während im Büro alles für einen Karaokeabend vorbereitet wird, machen wir uns auf ins Weststadion, denn Tom hat eine Einladung in den VIP-Bereich für das UEFA-Spiel Rapid gegen CS Universitatea Craiova erhalten. Das Essen ist gut, die Sitze auf der Tribüne sind sehr bequem, das Spiel leider eine Enttäuschung. Ich hoffe, ich bekomme auch mal eine Einladung in die Generali Arena am Verteilerkreis!












Heroben im Waldviertel ist der Herbst schon weit fortgeschritten. Viele Teiche sind ausgelassen und abgefischt und die Bäume haben ihr Laub verloren oder leuchten golden im Abendlicht. Zum Abendessen gibt’s nocheinmal Flammkuchen.









Am Samstagvormittag besuchen wir den Framsohn-Outlet-Store in Heidenreichstein, denn ich möchte neue Handtücher kaufen. Von außen hat es etwas von einem Lost Place, innen jedoch eine große Auswahl an Handtüchern und Bademänteln in allen Farben und Formen. 



Am Nachmittag spielen wir eine Runde Golf mit R + A. Das letzte Loch können wir leider nicht fertig spielen, weil wir den Ball in der rasch einbrechenden Dunkelheit einfach nicht mehr sehen. Davor leuchtet der Himmel in kräftigem Rot, es ist eine wunderbare Stimmung und dieses Mal gewinnen wir deutlich.


Zum Abendessen gibt es Hirschschnitzel – auch vom Schloss Litschau – mit Erdäpfel-Vogerl-Salat!

Am nächsten Morgen ist es vorbei mit dem schönen Herbstwetter. Im Garten haben wir noch das restliche Laub zusammengerecht und die letzten Äpfel aufgeklaubt. Ich spaziere zum Kufsteinteich, bevor wir am Weg nach Wien bei meiner Mama vorbeischauen, die noch eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich hat!

Graz, Linz und Abfischen am Schandacher Teich

Auf der Heimfahrt vom Wochenende noch ein Blick auf das Fischereirevier an der Thaya in Vestenötting sowie ein Abstecher in den Kollmitzgraben. Auf einer Wiese grasen Schafe, die Boote schaukeln im Wasser – idyllisch!










Auch in Wien haben die neu gepflanzten Bäume ihr Herbstkleid angelegt. Im Café Hummel sitzen am Nebentisch bekannte Größen der österreichischen Musikszene der 80er-Jahre. 



Eine ereignisreiche Woche beginnt gleich einmal mit einem Zahnarzttermin für Tom im Vierzehnten und schöner Abendstimmung in der Josefstadt.




Dann muss ich für einen Geschäftstermin nach Graz und nachdem ich schon länger nicht mehr dort war, bin ich überrascht, wie hübsch die steirische Landeshauptstadt ist. Achtung nur vor den Radlern! Weniger schön im Vergleich ist es da am Matzleinsdorfer Platz.












Tags darauf geht es mit der Westbahn zu den Digidays der Oberösterreichischen Nachrichten nach Linz. Auf der Bühne Dominik Süß, Koch, Influencer und Social-Media-Star.





Am Donnerstag dann die große, jährliche Programmpräsentation für die österreichische Werbeszene. Mit Shuttlebussen geht es zu den Wiener Werkshallen in Simmering zum Event. Etwas lange Präsentationen bevor es etwas zu Essen gibt, danach Giulia Siegel an den Turntables.







Im Waldviertler Garten riecht Tom schon eine nette Überraschung: zwei prächtige Steinpilze! Nach der Arbeit noch eine Runde Golf, bevor es zeitig finster wird.






Am Samstag heißt es dann zeitig aufstehen: Abfischen am Schandacher Teich! Am sandigen Ufer stehen die Zelte für den „Fischtanz“ bereit, im Netz zappeln Karpfen und Zander. Ein Teil davon kommt in die ÖFG-Teiche in Reingers.








Am Nachmittag treffen wir uns mit R + A zum Texas Scamble. Wir erwischen keinen optimalen Tag und unterliegen. 
Am Abend treffen wir uns mit der Family im Gasthaus Kaufmann auf Kürbiscremesuppe, Schweinsbraten, Hirschragout und Liwanzen. Alles köstlich!

Zu den zwei Steinpilzen aus dem Garten holen wir uns noch einen dritten aus dem Wald. In Reingers sind schon die Teilnehmer am Hundeschlittenrennen nächstes Wochenende eingelangt. Das Bellen und Heulen der Schlittenhunde hört man schon von weitem. Im Garten rechnen wir Berge von Laub zusammen und entleeren die Regentonnen. In der Nacht hatte es schon ziemliche Minusgrade!









Nächste Woche gibt es weniger Reisen dafür eine Buchpräsentation! 

Kopenhagen, abgekühltes Wien und Schrammelklang

In der Firma feiern wir den Zusammenschluss unserer zwei Wienstandorte samt Umbenennung mit Gratiseis im Viertel Zwei. Die Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt bis sich am Donnerstag Abend endlich dunkle Gewitterwolken über Wien bilden. Zum Kochen ist es zu heiß, daher gehen wir lieber auf Calamari in die Pizzeria Ruffino.


Um 4 Uhr läutet am Freitag der Wecker, um 5 Uhr sitzen wir im Taxi zum Flughafen und um 7 Uhr im Flieger: Familienausflug nach Kopenhagen! Eine entspannte Stadt am Wasser mit wirklich vielen Fahrrädern.






































































Nach ein paar intensiven Arbeitstagen zurück in Wien bei mittlerweile deutlich kühleren Temperaturen fahren wir ins Waldviertel. Die Mohnblumen am Feld haben inzwischen hübsche Kapseln gebildet. Am Abend startet das 2. Schrammelklangwochenende mit einem schwungvollen Konzert von Großmütterchen Hatz & Löbe gefolgt von einem Schrammel-Clubbing.




Schon in der Früh wird am Zeltplatz musiziert, im Herrenseetheater lädt Birgit Denk zum Mitsingen ein und am Stadtplatz spielt die Litschauer Stadtkapelle auf. Ein äußerst musikalisches Wochenende!



Am Nachmittag besuche ich erst E. im Schrammelshop und setzte dann mit dem Boot ans andere Ufer über. Von dort begebe ich mich auf den Schrammelpfad – heuer mit etwas beschaulichem Programm.




















Vor dem Abendkonzert holen wir uns ein sehr gutes Grillhendl und lauschen dem Konzert von Birgit Denk. Die Band feiert gut gelaunt 25 Jahre und dem Publikum gefällt’s.



Am Sonntag ist dann endlich auch das Wetter wieder besser. Am Golfplatz ist es recht ruhig, wesentlich mehr Andrang herrscht bei der Schrammelmesse in der Litschauer Kirche.


Vielleicht schaue ich dann noch einmal auf den Schrammelpfad und zum Abschlusskonzert. Noch eine Woche arbeiten – dann ist Urlaub!

Im Wirtshaus, im Garten und Beginn der Karwoche

Glücklich ist, wer zu Mittag beim Hold einen Tisch ergattert. Fleisch- oder Pastagericht wie immer vorzüglich, das Ambiente italienisch und mit Wirt und Koch lässt es sich nett plaudern.



Im Mineraliengeschäft in der Neubaugasse springt mir ein besonderes Fossil ins Auge. Ob es tatsächlich 100 (einhundert) Millionen Jahre alt ist, lässt sich wahrscheinlich nicht so ganz genau bestimmen, aber mir gefällt der Seeigel im Steinsemmerl.

Wesentlich jünger ist ein Dachaufbau, der sich wenig Mühe gibt, zum Rest vom Haus zu passen. Besser getroffen ist da wahrscheinlich die Immobilienanzeige im SPAR auf der Josefstädterstraße.



Und wieder geht es zu einem Meeting nach Köln. Mit mir an Bord: Sepp-was-machst-du?-Schellhorn und Arabella Kiesbauer ganz in Rosa. Am Abend bin ich wieder daheim und wir gehen auf eine schnelle Pizza. 




Die Miles-Runde trifft sich im Heidenkummer. Ein lustiger Abend mit Schnitzel, Bier und einem sehr zuckrigen Kaiserschmarrn.



Sogar im Waldviertel ist die milde Luft angekommen, auch wenn die Vegetation wie jedes Jahr zwei Wochen hinten nach ist. Von den gefüllten Paprika ist zuletzt etwas rohes Faschiertes über geblieben. Zu Kugeln geformt und eingefroren ergibt das am Freitag eine schnelle Pasta mit Fleischbällchen.





Außer dem Grün auf den Feldern ist die Natur noch im Winterschlaf. Am Bauhof hat sich ein Vogel farblich perfekt an das Umfeld aus Rost, Beton und Ziegel angepasst.






Die frühen roten Tulpen sind schon fast verblüht, die Primeln in der Wiese leuchten in allen Rosa-, Gelb- und Weißtönen, die Narzissen haben sich leider noch nicht vermehrt. 

Der Lack den ich letztes Jahr für die Gartenbank verwendet habe, war völlig ungeeignet. In der Farbenhandlung Müller in Waidhofen, wo wir den ehemaligen Verkäufer des geschlossenen Geschäfts aus Heidenreichstein wieder getroffen haben, haben wir uns eine ganz besondere Farbe mischen lassen. Ich hoffe, die hält länger! Das Ergebnis zeige ich dann nächste Woche.

Das heurige Jahrestreffen des Tennisclubs Litschau findet heuer im Gasthaus Kaufmann statt. Bis die Plätze nach der Winterpause bespielbar sind, dauert es noch ein bisschen, aber alle freuen sich auf die neue Saison.

Auch im Golfclub Herrensee laufen die Vorbereitung auf die Saison. Wir erwischen einen schwachen Tag und verlieren gegen R + A.
Noch eine Woche dann ist Ostern; die Eier werden uns Dank einer Wachteleilieferung von S. jedenfalls nicht ausgehen!