Die Hochzeit, Bootfahren am Neusiedlersee und Fliegenfischen an der Pielach

Weil es am Sonntag so schön ist, beschließen wir erst Montag in der Früh zurück nach Wien zu fahren. Darauf hin laden uns M + S spontan zum Grillen ein – ein gelungener Wochenendabschluss.

Zurück im Homeoffice gibt es Vietnamesische Küche zum Lunch und einen Spaziergang durch die Stadt nach der Arbeit. Nach dem Gewirr aus Ampeln und Kabeln über der Josefstädter Straße sind die Rosen im Volksgarten eine wohltuende Erholung für die Augen. Mit der Rückkehr der Touristen warten auch wieder mehr Fiaker auf Kundschaft, der Meinl am Graben ist eine finstere Baustelle und bei der Albertina wartet der neue ORF-Generaldirektor ganz allein auf irgendwas.

Der “Lebenkäse” aus der Fleischloserei, einem neueröffneten veganen Lokal bei uns um die Ecke, kommt optisch eher nach einem Faschierten Braten, geschmacklich nach einem Gemüsesuppenwürfel.

Am Freitag fahren wir ins Burgenland zur Hochzeit von Toms Älterem. Familie und Freunde erleben eine wunderschöne Trauung und feiern mit dem Brautpaar bis spät in die Nacht.




Am nächsten Tag fahren wir nicht gleich wieder heim, sondern vorbei am Steinbruch in St. Margareten nach Rust, wo wir den Kirchturm erklimmen. Einige Störche nisten noch, aber andere sammeln sich bereits für ihren Flug ins Winterquartier. Am See mieten wir uns ein Boot und gondeln vorbei an Strandhütten, Paddlern, Seglern und Kindern ihren Optimisten. Der Wasserstand ist so niedrig, dass man ins Boot und wieder raus fast meterhoch klettern muss.
Zum Abschluss gönnen wir uns einen Imbiss im Gut Oggau, dem Heurigen der Eselböck-Kinder und besuchen auch noch den Friedhof in Münchendorf.






Den Sonntag nutzen wir für einen Angelausflug an die Pielach. Tom fängt vier Forellen und ich leider keine. Zumittag kehren wir im Wirtshaus ein und am Rückweg besuchen wir noch die Eltern der Braut, wo wir bei Kaffee und Biskuitroulade die Hochzeit Revue passieren lassen.





Ein wunderschönes Wochenende voller Glück ist um. Nächste Woche hat uns der Arbeitsalltag wieder, eine Branchenveranstaltung steht am Programm und am Wochenende hoffe ich auf reichliche Pilzfunde im Waldviertel!

 

Italienfeeling in Nova Bystrice, Glaskunst in Nagelberg und Marillen am Kuchen

Mit einer Golfrunde starten wir in die letzte Urlaubswoche. Wir versuchen, den vielköpfigen Anfängergruppen am Platz auszuweichen und nach ein paar Fehlschlägen, weil ich mit den Gedanken schon bei der Gartenarbeit bin und lieber von den Himbeeren entlang des Kurses nasche, komme ich wieder besser ins Spiel. 
Am Nachmittag fährt Tom in den Kollmitzgraben um neue Aufseher zu treffen und ich kann im Garten herumpusseln. Aufgrund des feuchten Wetters ist es heuer mit den Nacktschnecken so schlimm wie seit Jahren nicht, und die Gemüsebeete bieten einen traurigen Anblick. Ich entferne die angefressenen Pflanzen, verteile Elefantengras und erfreue mich am hübschen Borretsch und den Paradeisern.

Für Dienstag ist schönes Wetter angesagt und so machen wir den nächsten Radausflug. Nach Schandachen queren wir die Bundesstraße und fahren über die Weite Wiese eine Abkürzung durch den Wald nach Reingers. Der Nebel dampft zwischen den Bäumen. Dort folgen wir dem Radweg bei den Kalkhäusern über die Grenze und schon sind wir in Tschechien. Hier führt der Weg ein langes Stück durch den Wald, vorbei an Katzen- und Hundesuchnachrichten, bis wir über Artolec in Nova Bystrice landen. Am Bahnhof warten schon andere Radfahrer auf den Zug nach Slavonice – das wäre auch mal eine gute Idee.
S + M haben uns von einem neuen Lokal am Hauptplatz erzählt –  Gino’s Company – wo wir uns Panini mit Salami, Prosciutto und getrockneten Tomaten kaufen.  Danach zwei Espressi – herrlich. Angeschlossen an das sehr hübsche und ausgefallene Lokal ist ein kleiner Verkaufsbereich mit italienischen Produkten. Wieso gibt es so etwas bei uns nicht?






Am Mittwoch sind wir zu Ks Geburtstag eingeladen. Im Rohr schmurgelt eine gefüllte Kalbsbrust und über die Teller mit Mozarella und Paradeisern aus dem Garten hobelt K ein paar Kaiserlinge – köstliche Speisepilze, von denen ich bisher nur gelesen habe. Nach dem Essen gibt es noch ein Geburtstagsständchen vom Tom und wir singen inbrünstig mit – wiedereinmal ein sehr schöner Abend bei C + K.

In der Wiese pickt ein junger Grünspecht, der ein bisschen an die Außerirdischen in Star Trek erinnert, Würmer aus dem Boden. Besser wäre, er würde die vielen Schnecken fressen! Weil das Wetter schlecht ist, fahren wir nach Nagelberg, da ich ein paar Weingläser nachkaufen möchte und eine Rosenkugel dem letzten Sturm zum Opfer gefallen ist. In der Waldglashütte findet gerade eine Schauglasbläserei statt, die Weingläser gibt es leider nur noch als Restposten, dafür gibt es neue, hübsche Warzenglasvasen. Da kann ich nicht widerstehen. Eine neue Rosenkugel kaufen wir in der Nagelberger Glaskunst. Später fahre ich noch zu meiner Mama in die Sauna – genau das Richtige bei diesem Mistwetter.





















Am Lavendel summt und brummt es. Zu Mittag gibt es aus den Resten des gestrigen Tafelspitzes einen Rindfleischsalat mit Kernöl. Wir spielen eine Partie Tennis – ich gewinne diesmal drei (!) Games und dann ziehen erneut Gewitterwolken auf. 








R + A haben im Golfhotel in Haugschlag einen Tisch reserviert. Es wird ein viergängiges Menü angeboten, mit Suppe und Vorspeisen vom Buffet und danach kann man aus drei Vorschlägen ein Hauptgericht auswählen, zum Abschluss Dessert und Käse. Die Vorspeisen sind sehr gut, leere Anrichteplatten werden rasch aufgefüllt, die Hauptspeisen sind leider eine Enttäuschung. Die “Forelle” besteht aus der Hälfte eines Filets, die Beiriedschnitte ist nicht besonders zart, die Speckfisolen sind Fisolen gemischt mit Schinkenfutzerln und die Pommes Duchesse schmecken ungesalzen und leicht verbrannt. Dessert und Käse dann wieder gut.
 

Am nächsten Tag habe ich einen Termin im Friseursalon Böhm bei der Chefin höchstpersönlich, danach kaufe ich Käse und Obst am Bauernmarkt und aus dem Wald holen wir Eierschwammerln, finden einen Steinpilz und zu meiner großen Freude auch eine Krause Glucke!
Einmal springe ich noch in den See, backe einen Marillenkuchen und am Abend kommt Cousine A. vorbei. Ein schöner Urlaubsabschluss!

 

Das ist nicht der Steinpilz


Das geplante Tennismatch mit A. fällt leider ins Wasser, stattdessen schauen wir noch bei ihrer Family auf einen Kaffee vorbei. Wir ärgern uns über den Verbauungswahn in Litschau – erst heute ist wieder eine Warnung über den immensen Verbrauch und unverantwortlichen Verlust von wertvollem Boden veröffentlicht worden – und den gleichzeitigen Verfall des Bades.
Dann ist der Urlaub schon wieder vorbei und es geht zurück nach Wien ins Homeoffice. Mitte der Woche ist ein Treffen im Freundekreis geplant, am Samstag sind wir bei G + E eingeladen und das Theaterfestival “Hin und weg” startet. Ob ich mir etwas ansehen werde, weiß ich allerdings noch nicht.

 

 

 

Im Strandbad, beim Mostheurigen und Italien in Trebon

Zu dritt spielen wir zwei Stunden Tennis, was sehr angenehm ist, da man nach zwei Games Pause machen kann. P. ist talentiert und fit wie ein Turnschuh, aber ärgert sich furchtbar, wenn ein Schlag nicht gelingt.
Zum  Abendessen gibt es drei verschiedene vegetarische Flammkuchen. Köstlich!




Dienstagfrüh trübt es sich etwas ein und P. checkt die Zug- oder Busverbindungen nach Wien. Bus fährt unter der Woche der letzte um 5 Uhr (!) in der Früh und auf der Strecke von Göpfritz nach Wien gibt es einen Schienenerssatzverkehr. Zum Glück fahren aber auch mein Bruder und seine Freundin nach Wien zurück und nehmen P. mit – Kiwi die Katze miaut dieses Mal während der Fahrt viel weniger als sonst.
Meine Schwester bleibt noch länger heroben und ich nehme die Einladung meiner Mama zur Sauna am späteren Nachmittag gerne an.
Bis dahin ist aber noch Zeit um einen Karpfen zu angeln.






Tags darauf fahre ich mit dem Rad nach Grametten, wo einen Monat lang ein Mostheuriger ausgesteckt hat. Leider ist unter der Woche noch geschlossen, aber für Samstag haben die Ms einen Tisch reserviert. Ich fahre weiter über Hirschenschlag nach Reingers, wo ich Tom beim Fischen treffe und über Leopoldsdorf wieder zurück.

Am Golfplatz ist es angenehm ruhig und wir spielen diesmal alle 18 Löcher. Es liegt etwas viel Gras auf dem Fairway herum und für Linkshänder sind die Abschläge nicht immer gut hergerichtet. Entweder ist die Matte zu kurz und man steht halb im Gras oder die Nupferln sind zu hoch oder fehlen ganz. Trotzdem eine schöne Runde und danach gönnen wir uns das Mittagsmenü im Gasthaus Kaufmann. Den Kaffee trinken wir in der Verweilzeit im Strandbad.
Das Wetter ist schön und ich möchte im Mühlteich schwimmen gehen. Tom fängt einen großen Hecht und K. versucht sein Glück mit der Fliegenrute auf Karpfen. Und tatsächlich – einen hat er schon gefangen und kurze Zeit später beißt der nächste an. Ein sportlicher Kampf!


Am Abend spielen Martin Schneider & Friends im Tröpferl bei lauen Temperaturen bekannte Jazzstandards, Freund S. am Bass ist auch dabei. M. hat top Plätze reserviert und die Fleischknödel sind flaumig gut.






Immer wenn sich der Bussard auf der Spitze der Birke niederlässt ertönt aufgeregtes Gepiepe im Garten. Eine Maus kann er gerne fangen, die Vögel soll er bitte in Ruhe lassen. 
Im Wald suchen wir nach Eierschwammerln, denn am Abend kommen C + K. Dabei finden wir auch ein mysteriöses Tierskelett sowie geheime Schriftzeichen auf Baumstämmen. Zur Vorspeise gibt es den von K inzwischen geräucherten Karpfen – unglaublich saftig und köstlich – danach Pasta mit Salsiccia und Fenchel und zum Abschluss eine Heidelbeertarte.




Im Strandbad ist Hochbetrieb und der Sprung in den See nach dem Tennis herrlich erfrischend. Ma und H. waren in der Wachau und haben uns Marillen mitgebracht, die ich zu Marmelade verkoche. Tom fährt mit W. zum Fußballplatz um einem Freundschaftsspiel gegen Echsenbach zuzuschauen und den neuen Tormann des USC Litschau zu begutachten. Ich hole später L. ab und treffe die Family beim Mostheurigen in Grametten. Es gibt einen Teller mit Wildsalami und -schinken sowie diverse Aufschnitte – ein wirklich idyllisches Plätzchen und ein sehr netter Abend.








Gut ausgeschlafen erwache ich am Sonntagmorgen und habe Lust auf einen Ausflug. Wir fahren nach Chlum, wo es vor lauter Radfahrgruppen wurlt und weiter nach Trebon. Dort gibt es im Rahmen der “Ape Food Tour” gerade einen italienischen Markt am Hauptplatz mit Spezialitäten aus verschiedenen Regionen. Am Stand der Emilia-Romagna kaufen wir Guanciale (den Speck für Carbonara), Pancetta, Parmesan, Wildschweinsalami und bekommen obendrauf noch ein Stück köstliche Salami. Es gibt auch Wein, Olivenöl, frische Pasta und Süßes. Wenn wir schon nicht nach Italien kommen, dann kommt Italien wenigstens zu uns (fast) – was für ein Glück!

Wer versteckt sich hier?

 

 

Der italienische Markt findet noch bis morgen, Montag, statt, ich möchte jedoch stattdessen gerne mit dem Rad nach Slavonice fahren. Oder mit dem Elektroboot am Herrensee. Und schwimmen. Und zum Garnelengrillen bei T + W. Urlaub ist herrlich. 

Palais Freiluft, Schrammelklang II und Jindrichuv Hradec

An allen Ecken und Enden der Stadt findet man mittlerweile Gemeinschaftsgärten, privat bepflanzte Tröge oder begärtnerte Baumscheiben. Leider verstehen das ein paar Leute als Einladung zur Selbstbedienung.
Im Park am Beginn der Lerchenfelderstraße ist es schön wie immer und auch der übersiedelten Platane scheint es gut zu gehen. 
Am Rathausplatz hat das Filmfestival begonnen, aber leider kann man nicht durchspazieren, denn das ganze Gelände ist pandemiebedingt abgesperrt und es wird streng kontrolliert. Auch an diesem Abend nutzen viele die Möglichkeit zur Impfung ohne Anmeldung.














Im Studentenheim haben sie nun auch alle Fenster des Stiegenhauses entfernt und um dem Baustellenlärm zu entfliehen, gehen wir einmal zum Hold auf ein köstliches Mittagsmenü. Die Baustelle wird mir im Urlaub nicht abgehen, dass meine Orchidee gerade jetzt aufblüht, ist allerdings gemein.



Auf der Büroterrasse ist der Hauswurz in voller Pracht – im A1-Gebäude vis-a-vis sitzen nur sehr vereinzelt Menschen in ihren Büros.
Zum Abendessen gibt es gebratenes Gemüse 🙁 .



Im Garten des zum Verkauf stehenden Palais Auersperg haben sich ein paar Gastronomen zusammengetan und bespielen über den Sommer eine Freiluft-Pop-up-Location. Der Steckerlfisch duftet verführerisch und nach dem Urlaub möchte ich unbedingt einmal einkehren. Von den Schiern und Stecken in der Hauseinfahrt sind am Rückweg nur noch die Stecken da. In einem neurenovierten Haus in der Trautsongasse ist das Tor offen und im Innenhof steht ein ungewöhnlicher Backsteinbau. 













Dann ist endlich der letzte Arbeitstag gekommen! Noch ein paar Videokonferenzen am Vormittag und dann packen wir unsere Siebensachen zusammen und fahren mit dem Jüngeren P. ins Waldviertel. Auf der Strecke bei Horn treffen wir meine Schwester in ihrer Ente. Als erstes mähen wir den Rasen, füllen die Vogeltränken auf und ich schneide die abgeblühten Rosen weg. Zum Abendessen gibt es mit Schafskäse und Reis gefüllte Paprika.


Am Samstagvormittag schauen wir in den Wald und am Nachmittag spielen die Herren ein Tennismatch während ich erneut das Schrammelklangfestival besuche. Dieses Wochenende haben die Besucher:innen – passend zum Programm – von der Strohhutfraktion zu den eher Alternativen gewechselt. Mir kommt vor, es sind ein bisschen weniger Leute auf dem Gelände, ich lausche ein paar neuen, guten Bands und treffe E. und Cousine A. Wieder verdecken Äste und Zweige den Blick auf die kleinen Bühnen im Wald und am Seeufer.
Da heuer das Basilikum so üppig wächst, mixen wir uns zum Abendessen ein köstliches Pesto.

´

Da das Wetter nicht so besonders ist, fahren wir am Sonntagvormittag nach Jindrichuv Hradec. Einerseits zum Biernachschub besorgen, andererseits für einen Spaziergang durch die Altstadt. Tom besteigt mit P. den hohen Kirchturm – mir genügt ein Blick in den engen Stiegenaufgang – , von wo man einen herrlichen Blick über die umliegende Landschaft und das Schloss hat.
In Neu Bystric bleiben wir am Hauptplatz stehen und kaufen im malerischen Blumen- und Tortengeschäft ein paar süße Köstlichkeiten für die Jause.



Am Nachmittag schauen Ma, H. und meine Geschwister kurz bei uns vorbei. Sie sind auf dem Weg zu einem kleinen Spaziergang in die Saaß, wo wir auch hinwollen, allerdings mit dem Rad. Im Wald finden wir reichlich Eierschwammerln für ein Schwammerlgulasch!

Der Urlaub hat schon mal sehr schön begonnen!

 

 

 

 

Slavonice, beim Krupik und Urlaubsfinale bei Hin und weg.

Das schöne Wetter schlägt um und wir überlegen uns ein Regenprogramm: die Wahl fällt auf einen Ausflug ins malerische Slavonice. Die Turmbesteigung lassen wir nach Mehrheitsbeschluss aus, entdecken dafür ein sehr hübsches Café und ich kaufe ein Häferl, passend zur Babyelefantenregelung. Zurück wollen wir auf der österreichischen Seite fahren, aber eine Baustelle führt uns an Fratres vorbei in den kleinen tschechischen Ort Maires und von dort über Feldwege über die Grenze. Auch hier gibt es eine Keramikproduktion und viele tschechische Familien nutzen den verregneten Tag um Schüsseln, Vasen und Häferln zu bemalen. Das Gedränge ist uns zu groß und daher fahren wir bald weiter.

















Auch am Mühlteich in Reingers regnet es – im Wald  und in den Pilzen bilden sich große Lacken.

Wir schauen kurz im Containerdorf vorbei, wo die Schauspieler für das Abendprogramm üben und ich beschließe, nach dem Essen die Vorführung zu besuchen. Es wird aus dem “Unsichtbaren Mann” vorgelesen, gesungen und eine aufrührende Flüchtlingsgeschichte erzählt. 










Es regnet und regnet immer weiter. Wir zeigen P. Chlum, wo sich die Campingplätze nun ziemlich geleert haben. Der Reißbach bei Litschau hat sein Bett verlassen und die angrenzenden Wiesen überflutet.








Der Jüngere reist ab und wir fahren zum Abendessen zu C + K. Unser Kochprofifreund hat wieder ein einmaliges Menü gezaubert mit New Yorker Thunfischsalat, Gugumuckschnecken, pulled Pork und Mac’n Cheese. 

Auf unserer Teichexpedition besuchen wir diese Woche den Gemeindeteich in Heidenreichstein. Zum Baden ist mir das Wetter noch zu kühl, aber das Wasser des Himmelteiches sieht nach den vielen Regenfällen sehr einladend aus. Ein kleiner Imbissstand wartet mit John Wayne auf Gäste.







Am Nachmittag folgt Tom einer Einladung zum Spinnfischen am Herrensee und ich nutze die Zeit für eine Runde drumherum. Im Garten sind die Fisolen reif und wir braten uns dazu Knacker und Erdäpfel.


Das wieder schönere Wetter nutzen wir um einen Tisch und einen Sessel zu streichen. In Reingers und im Garten blüht der Sonnenhut. Dass uns trotz Zaun ein Reh über Nacht die restlichen Fisolen und auch den Mangold abgefressen hat, finde ich allerdings weniger schön. Wie ist es herein gekommen?
Beim Fleischhauer kaufen wir ein Hendl und braten uns dazu knusprige Pommes Frittes. Köstlich! 



Wir spielen Tennis, schwimmen im Herrensee und genießen die letzten Urlaubstage. Meine Mama möchte uns schon lange ins Gasthaus Krupik in Steinbach bei Schrems mitnehmen und dieses mal passt es gut. Wir nehmen den Weg über Langegg und folgen der Serpentinenstraße über einen unerwarteten Hügel. Das Essen ist wirklich sehr gut, nur die vielen Fliegen und die landwirtschaftlichen Gerüche und Traktorengeräusche trüben etwas das Erlebnis. Nichtsdestotrotz ein kulinarisch empfehlenswerter Besuch.




Im Strandbad ist schon alles für den Start des Theaterfestivals “Hin und weg” vorbereitet. Tom fährt in den Kollmitzgraben, ich gehe schwimmen. Am Nachmittag kommt uns U. aus der Raabser Gegend besuchen und nach Kaffee, Apfelkuchen und Melone spazieren wir ins Containerdorf und dann aufs Festivalgelände. Einer der “Insassen” winkt uns zu und wir lesen auf einer an die Scheibe geklebte Notiz die Frage, ob wir den Text von “Viva la vida” von Coldplay hätten. Die Schauspieler dürfen keine Handys und Computer nutzen und so halte ich mein Display mit den Lyrics an die Fensterfront. Das Abschreiben dauert etwas, mir wird in der Sonne heiß und der Arm schwer und ich hoffe, der Auftritt am Abend war erfolgreich!


Wir müssen aber weiter, denn wir möchten uns das Stück “Bauer to the people” ansehen – Cousine A. hat an der Inszenierung mitgewirkt. Zu Beginn etwas schwer zugänglich aber mit Fortdauer gefallen mir die  musikalisch unterlegten Werke von Wolfgang Bauer immer besser. Sonntag Abend gibt es noch eine Vorstellung!
Wir treffen R + I, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben und die nächsten Samstag wieder ihren “Tag der offenen Tür” in der Obermühle in Tiefenbach veranstalten. Da das kulinarische Angebot am Gelände heuer coronabedingt leider nur recht dürftig ausfällt, holen wir daheim lieber eine Portion Bolognese aus dem Tiefkühler zur Feier des letzten Urlaubsabends.






Jetzt noch einmal im See schwimmen, dann heißt es zusammenpacken und nach Wien fahren. Vor uns liegt eine heiße Woche bis wir wieder heraufkommen können!