In Berlin, Märzbeginn und Frühlingsboten

Zur Einstimmung auf die neue Arbeitswoche gehen wir zum Lunch ins Hold und am Abend zum Spar bevor es am Dienstag zur ITB – der weltgrößten Reisemesse – nach Berlin geht.






In den Hallen der Arabischen Länder ist kaum etwas los, da zwar die Stände aufgebaut sind, aber die meisten Mitarbeiter nicht anreisen konnten. Dafür findet man dort dieses Jahr immer eine Sitzgelegenheit, was auf der weitläufigen Messe meist Mangelware ist.


Mein Hotel liegt am Alexanderplatz und so kann ich am Weg von der S-Bahn-Station mit Fernsehturm und Rotem Rathaus etwas Sightseeing betreiben. Und von meinem Zimmer im 17. Stock habe ich einen tollen Ausblick.





















Zurück in Wien bleibt es jetzt am Abend schon länger hell. Zum Abendessen gibt es Thunfischpasta.



Im Waldviertel ist es das ganze Wochenende über strahlend schön, nur der Wind bläst frisch. Im Garten blühen heuer die Schneeglöckchen besonders buschig und der Frühling liegt schon in der Luft.







Tom muss nach der Dammsanierung den Mühlteich nochmals vermessen und begutachten lassen, ich werke im Garten herum und am Nachmittag fahren wir zum Golfspielen nach Haugschlag.






Am Abend sind wir bei C + K eingeladen: leicht abgewandelte Caprese, Piementos, Lamm und Musik – schön!

Jetzt feiern wir gleich den Geburtstag des Jüngeren. In der kommenden Woche warten Teambuilding, Vernissage, Akkordeonfestival und der Geburtstag meiner Brüder. Und für eine Mannschaft wird es heute nochmals spannend vor der Punkteteilung!

Schneeende, Schneeglöckchen und Palmkatzerln

Den milden Radicchio di Treviso, den wir am samstäglichen Bauernmarkt erstanden haben, verarbeitet Tom zu einem sämigen Risotto. Den Montag verbringe ich nach längerem mal wieder im Homeoffice, was wir für einen Besuchen bei Vietnamesen in der Lederergasse nutzen.


Und dann sind endlich Eis und Kälte vorbei. Die Woche vergeht mit viel Arbeit wie im Flug und heroben werden wir von den ersten Schneeglöckchen im Garten begrüßt. 


Freitagnachmittag hält mich dann nichts mehr drinnen im Haus. Mit der Heckenschere kürzen wir Gräser und Stauden und entfernen verrottetes Laub von den Beeten. Auch im Wald ist der Schnee geschmolzen und endlich scheint wieder die Sonne!

Die Frühlingsknotenblumen blühen und nur noch eine dünne Eisschicht hält sich auf den größeren Teichflächen.

Tom fährt nach Vestenötting und Waidhofen zu einem Treffen mit den örtlichen Feuerwehren, ich arbeite weiter im Garten. Der Frost hat ein paar Tontöpfen nicht gut getan und der Zaun steht nach den Stürmen stellenweise ziemlich schief. 

Am Nachmittag treffen wir uns mit R + A zu einer Golfrunde in Haugschlag. Es ist durch den Wind zwar etwas frischer als am Vortag, aber die Sonne scheint und es ist herrlich. Wir verlieren um einen Schlag. Am Abend treffen wir Schwester und Ma im Gasthof Kaufmann zu Schnitzel, Tafelspitz, Karpfen und Risotto. Gut!





Am Sonntag ist das Wetter nicht mehr ganz so schön und wir nutzen den Vormittag für eine Fahrt ins Kaufland in Jindrichuv Hradec. Rund um die von der Straße aus nicht zu sehende Feriensiedlung kurz vor Nova Bystrice wurde großflächig gerodet und zig Anschlüsse stehen aus dem Boden. Sollen dort noch hundert weitere Bungalows gebaut werden?


Faschingsausklang, Schneechaos und im Leopoldmuseum

Auch in Wien zeigt sich Sonntagabend kurz die Sonne. Daheim packen wir rasch um und fahren ins Donauspital, wo Tom für eine Untersuchung über Nacht einchecken muss. Zum Glück alles in Ordnung und er darf am nächsten Abend schon wieder heim!



Am Faschingsdienstag werden im Viertel Zwei Krapfen verteilt, am Abend gibt es nach langem wieder die köstliche Fischsuppe nach Nigel Slater und am nächsten Tag führt mich ein Termin in den Dritten. Zum Abendessen gibt es eines meiner Lieblingsgerichte: Pasta mit Linsen.






Zu einem weiteren Geschäftstermin muss ich in eine andere Ecke des dritten Bezirks: zum Rennweg. Gräuliches Wetter, ein mächtiger Betonklotz, das hebt nicht unbedingt die Stimmung!



Wie angekündigt erreicht eine Schlechtwetterfront in der Nacht auf Freitag den Osten Österreichs. Der Flughafen ist gesperrt, auf den Straßen Chaos, ich bleibe im Homeoffice und am Wochenende in Wien. Nach der Arbeit spazieren wir durch die tiefverschneite Stadt: schön!










Wir treffen den Jüngeren zum Samstag-Frühstück im Café Eiles und schauen dann zusammen in die Astoria Garage. Mit dem Lift geht es ganz nach oben und eine Tür führt zu Garagen auf dem Dach. Rundherum sieht man Dachterrassen und Balkone. 








Weiter spazieren wir zum Leopoldmuseum im MQ wo wir uns die Sonderausstellung von Gustave Courbet ansehen möchten. Aus dem Katalog: „Der Maler gilt als bedeutendster Vertreter des Realismus, der sich kühn über die idealisierenden Konventionen der Kunst des 19. Jahrhunderts hinwegsetzte“. Highlight der Ausstellung ist der berühmte Frauenakt „Der Ursprung der Welt“. 
Am Lange-Gasse-Markt haben wir Lammfaschiertes bekommen: daher gibt es Adana Kebap!











Das Wintercomeback währt nur kurz und mit den wärmeren Temperaturen tropft es von den Dächern. Dazu regnet es auch noch.



Dieses Wochenende hat das 27. Internationale Akkordeonfestival begonnen, für das Tom (www.tomsebesta.at)  auch heuer das Plakat entworfen hat. Vielleicht sieht man sich bei einem der Konzerte? akkordeonfestival.at


Astoria, Litschauer Fasching und ein Abschied

Schon lange möchte ich mir die kürzlich wiedereröffnete Astoria Garage von innen ansehen. Leider schaffe ich es nicht bei Tageslicht, aber auch so wirkt es wie eine Zeitreise in die Vergangenheit.




Termine führen mich diese Woche nach Spittelau …


… ins Goldene Quartier …



… und zum Blutabnehmen in die Bennogasse.

Beim Japaner entscheiden wir uns dieses Mal für würzige und wohlige Ramen und Udon, denn Tag für Tag hängt weiter der Nebel über der Stadt. Schön langsam schlägt sich das Wetter auch bei mir auf die Stimmung!


Am Freitag fahren wir zeitig in der Früh ins Waldviertel und sehen kleine Fleckchen blauen Himmel und den Sonnenaufgang über der Donau. Heroben ist es eher trüb – da hilft nur noch eine Bolognese!


Schon beim Einkaufen am Samstagvormittag sieht man kostümierte Gruppen in Litschau. Das Kaufhaus am Stadtplatz sperrt daher als Vorsichtsmaßnahme jedes Jahr schon um 9:00 Uhr zu, auch wenn die Faschingsgruppen nicht sehr zum Fürchten wirken.

Rechtzeitig zum Umzug treffen wir am Stadtplatz ein. Wagen aus den umliegenden Dörfern, Faschingsgruppen der örtlichen Geschäfte und Betriebe sowie private Paare und Grüppchen ziehen zweimal um den Hauptplatz. Heuer auch mit aktuellen Themen wie Grönland oder den ständig in Gefahr schwebenden Freizeiteinrichtungen Hallen- und Strandbad. Genug vom Treiben spazieren wir entlang des Herrensees wieder heimwärts.



































Am nächsten Morgen können wir unseren Augen nicht trauen: Schnee! Sonne!! Der Wind bläst eisig kalt, es blendet fast, aber nach den langen Nebelwochen ein heller Traum.

 

Leider hat das Wochenende auch eine traurige Nachricht gebracht, denn C+Ks lieber Levy hat uns verlassen. Ich wünsche mir, er ist nun im Hundeparadies mit seinen liebsten Leckerlies.

Kaffee im Prater, hartnäckiger Nebel und ein geheimes Fest

Bei Torte und Kuchen trifft sich die Family am Sonntagnachmittag, bevor wir durch die neue Woche von Termin zu Termin eilen. Tom findet diesen alten Traktor in einem Schlossquadrat, ich entdecke neue Flecken im Prater.


Mit einem Kollegen aus Deutschland treffe ich mich in der Wiener Kaffeerösterei mitten im Wurstelprater. Der Prater ruht im Winterschlaf, aber die Rösterei hat geöffnet und der Kaffee schmeckt ganz gut.






Mitte der Woche treffen wir die Miles-Smiles-Freundesrunde im Servus am Platzl, Donnerstag werden im Büro Pressefotos gemacht und dann fahren wir endlich wieder ins Waldviertel. Dichter Nebel auf der gesamten Strecke, in Litschau trüb, nass und kalt. Eigentlich ein Wetter zum Davonlaufen!










Samstagvormittag drehen wir eine Runde zu den Teichen, besuchen das endlich neu eröffnete Café Nord – der Espresso ist noch ein bisschen optimierbar – und freuen uns auf die „geheime Party“, von der ganz Litschau seit Tagen spricht. Davor noch etwas Gartenarbeit: den Wein schneiden, Birkenäste aufklauben und Schneemannreste aufklauben.







Im Kulturbahnhof treffen sich Verwandte und Freunde um einen runden Geburtstag zu feiern. Es gibt ein unterhaltsames Ständchen der Arbeitskollegen, einen mächtigen Pokal vom Tennisverein, ein äußerst köstliches Gulasch vom Gasthof Kaufmann und eine Band spielt auch. S + M sind auch dabei und während draußen der Nebel dichter wird, wird drinnen getanzt und gefeiert.





Mit grauslichem Wetter geht es am Sonntag weiter – gut, dass es Indoorgolf gibt! Mit R + A bespielen wir einen herausfordernden Platz in Japan zu Füßen des Fujiyama. Lustig!

Nächstes Wochenende ist Faschingsumzug in Litschau. Das war doch erst gestern!?