An der Elbe, Punxsutawney meets Litschau und Nachbars Katze

Der Wecker läutet um 5:00. Ich verlasse Wien bei Regen und lande bei ebenso trübem Wetter in Hamburg. Ich freue mich jedesmal über den Anblick der Schiffe auf der Elbe.

Auf dem Rückflug spiele ich mich etwas mit meiner neuen Kamera und teste über Wien die Nachtbildfunktion. Ganz im Griff habe ich sie noch nicht.

Ende der Woche treffe mich zu einem sehr netten Geschäftsfrühstück im Guesthouse und am Abend spazieren wir an der Piaristenkirche vorbei. Es regnet wieder.

Das Waldviertel zeigt sich am Wochenende weiter schneelos. Hustend und schnupfend bewege ich mich hauptsächlich zwischen Bett, Tisch und Couch. Im Garten zeigen sich bereits ein paar Primeln und die Zaubernuss blüht bescheiden aber immerhin. Kurz nachdem wir die Vogelhäuschen aufgefüllt haben, ist der Eichelhäher da.

Am Nachmittag machen wir noch eine kleine Runde über die Grenze nach Chlum an den eisfreien Hejtmanteich. Über Schlag geht’s wieder zurück.
Auf dem Feld vor dem Haus treffen sich unsere vier Rehe und die immer etwas grantig dreinblickende Katze der Nachbarn.

Zum Abendessen schieben wir ein Stück Strohschweinkarree ins Rohr. Dazu Sauerkraut und im Tiefkühler haben wir noch zwei Erdäpfelknödel. Wunderbar.

Diesen Winter erleben wir jeden Sonntag unseren eigenen Punxsutawney-Moment. Über Nacht hat es wieder geschneit! Es ist alles leicht angezuckert und gegen Mittag kommt sogar die Sonne raus. Unter dem Vogelhäuschen im Apfelbaum versammeln sich Zeisige, Sperlinge und ein Grünfink.

Schandachen

Diesmal soll es kalt bleiben, eventuell weiter schneien und nächsten Samstag ist Faschingsumzug in Litschau!

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

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