Pfingsten, Spechte und Spinnfischen.

Die Woche beginnt süß und fruchtig. Entlang der Bundesstraße findet man kurz vor Wien einige Straßenstände und Selbsterntefelder, da mussten wir zuschlagen und haben aus zwei Kilo Erdbeeren Marmelade gekocht.

Überhaupt ist ganz Wien ein rot-bunter Blütentraum, denn überall blühen die Rosen in allen Farben. Nur die Schilder mit den Paten, wie sie im Volksgarten an jedem Rosenstock montiert sind, stören ein bisschen das Bild.

Auch am Weg zu einem abendlichen Treffen mit der lieben M. komme ich im Stadtpark an einem üppigen Rosenstrauch vorbei. 

Dann ist auch schon Pfingsten und das Wetter herrlich. Die Zandersaison hat begonnen, daher fahren wir am Freitag gleich an den Teich. Am Ufer blühen Teichlilien und Fingerhut und das Wasser glitzert in der Abendsonne.

Am Samstag steht Gartenarbeit an, die Pfingstrosen blühen dieses Jahr genau zur richtigen Zeit und wir können die ersten Hollerblüten ernten. Daraus machen wir schon das zweite Jahr Holunderblütenessig.

Aus dem Zwetschkenbaum zwitschern und rufen die jungen Grünspechte so laut, dass uns schon die Nachbarn auf unsere Gartenbewohner ansprechen. Die Grünspechteltern sind schwer beschäftigt, Futter heran zu schaffen und jetzt gucken die Kleinen auch schon raus. So süß!

Überall blühen am Straßenrand die Lupinen und die Felder sind blau gesprenkelt. Der Juni ist für mich einer der schönsten Monate im Waldviertel.

Am Abend sind wir bei C+K eingeladen, die Kinder braten Stockbrot über dem Feuer und es war wie immer wunderbar.

Am Sonntag wollte ich eigentlich das erste Mal heuer schwimmen gehen, aber es ist deutlich kühler als am Vortag, daher bleiben wir beim Fischen, packen unsere Spinnruten und machen eine Runde um den Teich. Am Nachmittag kommt Wind auf, der Himmel wird schwarz und es fängt an zu regnen.

Das schlechte Wetter hält jedoch nicht lange an, der Pfingstmontag ist schon von der früh weg sonnig und der Campingplatz in Reingers ist gut besucht. Am Ufer spielen Kinder und ich warte weiter auf den ersten Zander.

Aber ich hab’s nicht eilig, denn ich hab’ jetzt eine Woche Urlaub!

 

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

2 Gedanken zu „Pfingsten, Spechte und Spinnfischen.“

  1. Wunderschöne Aufnahmen! Ich hoffe, du konntest deine Urlaubswoche genießen, und freue mich schon auf deinen nächsten Bericht ??

    1. Danke! Ja die paar Tage waren herrlich! Heute ist es recht windig und eigentlich wollte ich nach dem Mähen nochmals in den Teich, aber schauen wir mal :-).

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