Eggenburg, Muttertag und schöner Mai

Die Rückfahrt am Sonntag führte uns diesmal über Eggenburg im Bezirk Horn, ein mittelalterliches Städtchen mit fast vollständig erhaltenem Stadtplatz, Stadtmauer und Kirche mit altem Pfarrhof, auch Resch-Schloss genannt, der mittlerweile in Privatbesitz ist. Sehr idyllisch dort bis auf den Karner, der durch eine Glastür zu besichtigen ist. Warum hat man all diese Knochen aufgehoben, sortiert und aufgestapelt? Weiß das wer?

Die Kirche
Der alte Pfarrhof
Eine kleine Gasse an der Stadtmauer
Cooles Auto
Der Karner

Über Maissau ging es wieder zurück nach Wien. Dort treibt der Wein aus und der Blick über das Weinviertel ist schön.

Weinreben am Maissauer Berg, dem Tor zum Waldviertel

Unter der Woche wurde es dann wieder regnerischer und das Gute daran war, ich konnte ein paar Lackenfotos machen!

Palais Coburg
Am Parkring
Das MAK und eine Straßenlaterne

Als es wieder zu regnen aufhörte, sind wir abends zu Fuß oder mit dem Rad noch eine Runde durch die Stadt. Der Donaukanal sieht aus wie der Huanghe, der gelbe Fluß in China und am Badeschiff wird vorne und hinten gesportelt.

Im Waldviertel blüht der Apfelbaum, der Flieder ist kurz davor und am Abend haben wir uns zum Wochenendeinklang mit Mama, H., H + R im Gasthaus Kaufmann getroffen. Als Nachspeise, auch wenn niemand mehr wirklich konnte, mussten es wie immer die köstlichen Liwanzen sein.

Zeitig in der Früh, wenn sich der Nebel hebt, ist die Landschaft in wunderbare Farbtöne getaucht. Im Garten leuchtet der Ginster in Gelb und der Boden ist mit kleinen weißen Blümchen bedeckt. 

Am Nachmittag ziehen schwarze Gewitterwolken auf und wir haben statt der geplanten Radrunde die Regentonne zwecks Reparaturarbeiten aufs Trockendock gelegt, die Gartenmöbel unverdrossen raus gestellt und sind dann zum Mühlteich und haben Krebsreusen ausgelegt. Danach noch eine Runde um den Teich, immer mit Donner und Blitz im Rücken, aber gerade noch zeitgleich mit den ersten Regentropfen wieder zurück.

Alte Haarstube

Am Abend wurden wir von T + W in ihrem liebevoll renovierten Bauernhaus im kleinen Dorf bei Pfaffenschlag mit Strangolapreti, auch Priesterwürger genannt, und Garnelen vom Holzkohlengrill verwöhnt. Wunderbar!

Am Sonntag wollte ich eigentlich länger schlafen, aber Sonnenstrahlen durch das Dachfenster haben mich geweckt und dann war ein Reh im Garten! Das war aber ein braves Reh, denn es hat nicht an den Rosen sondern nur im hinteren Eck beim Kompost herumgeknappert und Löwenzahn gefressen. Ein Poster auf FB hat sie als beschlagene Rehgeiß, die ein Lager zum Setzen sucht, identifiziert. Ist mir auch recht und die ganze Woche über hat sie den Garten für sich.
Da wir jetzt aber schon munter waren, sind wir raus aus den Schuhen und bloßfüßig durchs nasse Gras. Huschi!

Dann sind wir zum Mühlteich und haben die Reusen aus dem Wasser geholt. Kein großer Fang und die Krebse dürften noch nicht sehr aktiv sein.

Am Ufer
Der Mühlteich
Nur eine Handvoll Krebse

Das Titelbild zeigt die ehemalige Hammerschmiede in Eisgarn. Und weil heute Muttertag ist: Liebe Mama, alles Gute und dickes Bussi!

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

4 Gedanken zu „Eggenburg, Muttertag und schöner Mai“

  1. Nett geschrieben, viele schöne Aufnahmen, die Lackenfotos konnte ich ja teilweise schon bewundern, auch ein sehr lustiges Bild ist dabei, mein absoluter Favorit ist jedoch das stimmungsvolle Nebelfoto. Weiter so ?

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