Burgen, Schnee und Jahreswechsel

Am Stefanitag machen wir uns gleich in der Früh auf nach Klein Eberharts, zu einem Termin an der Thaya. Wir bekommen eine Führung durch die dortige alte Getreidemühle und von ganz oben hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss in Vestenötting.
Nach den milden Weihnachtstagen sind die Temperaturen wieder gesunken und die Wälder mit Eis überzogen.

Da kommt am Abend die Sauna bei Ma gerade Recht. In Eggern kommt zum Eis dann auch noch Nebel dazu.
Wieder daheim verwerten wir die ersten Reste und machen uns einen Auflauf.

Auf der Suche nach einer neuen Wanderstrecke fahren wir in den Langauer Forst und entdecken dort ein hübsches Häuschen im Wald.

Zum Gehen ist die endlose Forststraße jedoch nicht so attraktiv, daher entscheiden wir uns für die Runde Dachsengraben-Richterteich. Dort hat allerdings der Sturm so stark gewütet, dass riesige umgestürzte Bäume den Wanderweg versperren. Fast fürchten wir umdrehen zu müssen, aber dann sehen wir eine Fußspur, die über die Baumstämme führt. Entlang mächtiger Granitsteine – mit der Graselhöhle, als eines von unzähligen dem Räuberhauptmann Grasel zugeordneten Verstecke – klettern und kraxeln wir zum Richterteich, wo wir zum Glück nicht auf Wölfe sondern nur auf einen Bären treffen.
Zum Abendessen rösten wir uns die übrigen Erdäpfelknödel mit etwas Geselchtem. Gut!

Donnerstagfrüh beginnt es leicht zu schneien. Vormittags fahren wir nach Heidenreichstein und später treffen wir uns mit Ma und H zu einer gemeinsamen Spazierrunde in der Saass. Wir stellen das Auto beim Sonnenhof ab und wandern Richtung Haugschlag. Auf dem Rückweg kommt uns der Hund der neuen Besitzer des Sonnenhofs entgegen und begleitet uns bis zum Auto zurück. Wie wenn er dafür sorgt, dass wir nicht verloren gehen. 
Es beginnt mittlerweile stärker zu schneien.

Wir bekommen vom Jäger zwei Fasane und laden unsere Neulitschauer Freunde zum Abendessen ein. Ihr Sohn ist auch heroben und als Modulabsolvent darf er auch gleich die Fasane tranchieren. Das macht er sehr professionell und Tom hat sie perfekt gebraten. Als Beilage habe ich mir Linsen gewünscht.

Am nächsten Tag wachen wir bei Schnee und Sonnenschein auf! Vor dem Frühstück gehen wir gleich eine Seerunde und am Nachmittag fahren wir nach Tschechien Bier holen.

Blick auf Litschau
Schandacher Teich

Mit einem leisen Zing reißt der Faden in der Glühbirne über dem Esstisch.  Aber auch mit einer neuen Glühbirne gibt es kein Licht. Wir essen daher im Halbdunkeln zu Abend und durchforsten das Internet nach einer neuen Hängelampe. Am nächsten Morgen probieren wir es erst mit einer anderen Lampe  – auch nichts – dann montieren wir den Schalter ab und fahren damit zum Elektriker. Wir fürchten schon, dass wir die die Wand und die Decke aufstemmen müssen, aber es ist nur die Sicherung im Schalter, von der ich gar nicht wusste, dass es die gibt! Um wenige Cent kaufen wir eine neue, montieren zuhause den Schalter ein, hängen die alte Lampe wieder auf und schrauben eine neue Birne in die Fassung. Licht!

Es ist nicht mehr so sonnig wie zuletzt, dafür liegt noch Schnee und es sind einige Urlauber nach Litschau gekommen um hier den Jahreswechsel zu feiern. Das Feriendorf ist gut besucht und im Strandbad rodeln die Kinder.
Ich gehe mit meinem Räuchergefäß durch alle Zimmer und die Vögel stürmen das Vogelhaus.

Vogel im Sturzflug

Über Nacht ist der Schnee weggetaut und bei milden Temperaturen geht es Richtung Jahreswechsel. Wir schauen noch einmal an die Teiche, denn es ist der letzte Tag der Zandersaison. 

Ins neue Jahr wechseln wir wie seit vielen Jahren gemeinsam mit G+E und das ist schön. Diesmal feiern wir in größerer Runde und aufgekocht wurde für eine noch größere Runde. 

Damit Prosit Neujahr und alles Gute für 2018!

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

8 Gedanken zu „Burgen, Schnee und Jahreswechsel“

  1. Sehr geehrte Freia!
    Ein gutes neues Jahr, Gesundheit und viel Glück!
    Meine Freude ist immer sehr groß wenn ich Ihre Bilder und Kommentare lese

    Sehr geehrte Freia, ich hoffe dass ich Sie so ansprechen darf!
    Ein gutes neues Jahr, Gesundheit und viel Glück!
    Und jetzt ein Danke für Ihre vielen Bilder und Kommentare die mich durch das Jahr geleitet haben. Ihre Fotos sind wunderbar und die Beschreibung lässt mich im Geiste mitwandern!
    Alles Liebe, ein schönes Jahr in unserer wunderbaren Heimat!
    Annemarie Heimbach

    1. Liebe Annemarie,
      Vielen Dank für die lieben Worte! Das freut mich sehr und da macht das Fotografieren und die kleinen Geschichten zu schreiben gleich nich mehr Spaß. Auch Ihnen alles Gute für das neue Jahr! Lg Freia

  2. Liebe Freia,

    ein dickes Lob für die Gestaltung deines Blogs. Ich freue mich auf deine Beschreibung und Bebilderung des neuen Jahres. Alles Liebe und Gute, Bussi, Marlies

    1. Liebe Marlies,

      Danke, Danke! Freu mich, dass du dran geblieben bist und mich so auch durchs Jahr begleitet hast. Schaun wir was das neue Jahr bringt! Wünsche uns beiden viele schöne Fotomotive, Gesundheit und Freude!

      Bussi, Freia

    1. Hallo Claudia,
      Danke! Winter scheint mir zu liegen ?.
      Grüße richte ich gerne aus und wir sehn uns ja bald im metropol!
      Lg auch an Wolfgang,
      Freia

  3. Liebe Freia,
    heute habe ich Zeit gefunden deine vor- und weihnachtlichen Bloggs mit oder ohne Schnee zu genießen. Vogerln, Reh, Teiche, Glitzerbilder und an Haufn Buam bei eurer Weihnachtsfeier…schön.
    Weißt Freia, ich wüßte halt gerne wo was ist, ich meine die diversen Teiche: du/ihr umrundet diesen oder jenen Teich, fahrt zu einem Teich hin, seid in der “….” (Namen vergessen) und und und. Vielleicht gibts eine Karte, die du einmal fotografieren könntest – vielleicht mit zoom -, damit ich bisserl eine Vorstellung von “wo was ist” bekomme. Keine Eile, wenn’s halt einmal mit der Zeit paßt.
    Bussi für dich, die Zauberfotografin und liebe Grüße an Tom
    Ingrid

    1. Liebe Ingrid,
      Das mit der Karte ist eine gute Idee! Ich werd mir was überlegen.
      Alles Gute für das neue Jahr, vorallem Gesundheit!
      Bussi, Freia

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