Bauernmarkt in Gmünd und weite Wälder über der Grenze

Am Sonntag braten wir uns zum Wochenendausklang die zwei wunderbaren Saiblinge vom Stand von Christoph Arnhof am Heidenreichsteiner Fischmarkt. Die Fische kommen allerdings aus der Gegend um den Attersee. Dazu herbstliches Kürbisgemüse.

Am Montag fahren wir gleich nach der Arbeit zum Ikea, kaufen (ich) wie immer bergeweise Servietten sowie ein kleines Küchenmesser – nur eine Lampe für das umgebaute Zimmer finden wir leider nicht.

Die Woche ist wieder trüb, in der Mittagspause mache ich trotzdem eine Runde durch den Stadtpark. An einem Abend treffen wir die Kinder beim Dionysos Nosh im Achten, wo wir mit Kostproben aus der Küche überrascht werden.
Auf der Josefstädter Straße gibt es jetzt auch einen “Hannibal” mit hübschem Geschirr und ein paar Lebensmittelspezialitäten.

Im Waldviertel gehen die Arbeiten auf der Baustelle weiter, wenn auch nicht so zügig wie erhofft. Die Löcher sind verputzt, der Unterboden gelegt und die Heizungsrohre versetzt. Wir beseitigen den ärgsten Baustellenstaub und da es am Samstag schon von der Früh weg regnet, fahren wir Besorgungen machen. In Heidenreichstein finden wir überraschend beim Bauprofi Talkner eine wunderbare Deckenlampe, beim Möbel Handl gibt es schöne Tische aber keine Sessel, die uns gefallen, worauf wir weiter nach Gmünd fahren. Dort ist Bauernmarkt! Wir treffen unseren Waldviertler Fischverkäufer wieder, kaufen Vorarlberger Käse beim Ländle-Mobil, Gemüse beim Hofkollektiv Zwetschke aus Schweiggers und ein Kilo Rote Emma aus Thaures am Erdäpfelstand. Sehr nett.
Anschließend schauen wir noch beim Altwarenhändler vorbei: ein liebevoll angeräumtes Geschäft mit Deckerln, Häferln und Kramuri, aber auch schön renovierten (und dadurch leider teuren) Möbeln.

Wir fahren in Nagelberg über die Grenze, um in Trebon unsere Biervorräte aufzufüllen. Über Chlum geht es wieder zurück nach Litschau.

R + A sind auch heroben und führen uns am Abend ins Gasthaus Perzy. Wir verlassen das noch immer nicht besonders wohnliche Haus und verbringen einen sehr lustigen Abend im nördlichsten Gasthaus Österreichs. Das Backhendl kann man mit oder ohne Haut bestellen, unsere Freunde nehmen den Schweinsbraten und zum Dessert genehmigen wir uns Liwanzen und böhmische Palatschinken, die leider unter etwas zuviel Staubzucker begraben sind.

Diesmal fahren wir schon zeitig nach Wien. Es ist da wie dort kalt und windig.

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

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