Am Donaukanal, in Schönau und dem Frühling auf der Spur

Blauer Himmel und milde Temperaturen treiben die Menschen hinaus an die Ufer des Donaukanals – die meisten bemühen sich wirklich, den Abstand einzuhalten. An einem Brett sind verlorengegangene Handschuhe angenagelt und an einer Mauer wird Graffitisprühen geübt.

 









In der Lerchenfelderstraße gibt es ein hübsches Blumengeschäft und beim Vorbeigehen duftet es – wunderbar. Gleich vis-a-vis besorgen wir in einem nicht weniger originellen italienischen Feinkostgeschäft Burrata, Salsiccia, Frizzante und Parmesan fürs Abendessen.


Nachdem das Wetter deutlich unfreundlicher geworden ist und wir lange arbeiten, beschränkt sich unser abendlicher Radius auf den Weg in den Supermarkt und zurück. Wir kochen Spinat mit Tortellini, Bohnen mit Garnelen, Hühnerleber zu Erbsenpürree und meinen Favoriten – Hühnerreisfleisch.

Im Waldviertel angekommen, kommen wir noch in den Genuss einer schönen Abendstimmung. Die Teiche sind eisfrei und somit steht dem Frühjahrsfischbesatz nichts im Weg.
Die Salsiccia gibt es mit Fenchel auf Pasta.











In Schönau wird am nächsten Morgen zum ersten Mal in der heurigen Saison abgefischt und ein Teil der Karpfen kommt in die Thaya. Auch ein Filmteam ist vor Ort und die u.a. aus “Braunschlag” bekannte Schauspielerin Maria H. packt zur Einstimmung auf einen Film/eine Dokumentation (?) mit an.









Im Golfclub Haugschlag ist einer der Plätze weiter auf Wintergreens bespielbar und so verabreden wir uns mit R + A zu einer halben Runde. Der Wind bläst recht frisch, aber mit der Sonne geht es … außerdem gewinnen wir.
Im Tiefkühler haben wir noch selbstgefangene Karpfenfilets, die wir uns rausbacken. Dazu gibt es einen Erdäpfel-Vogerlsalat. Köstlich!




Ich bin zwar alles andere als erfreut, dass wir – wie es aussieht – ein weiteres Ostern ohne Familie verbringen werden, aber trotzdem schmücke ich den Osterstrauch. Im Garten blühen die Schneeglöckchen und an den Sträuchern sieht man schon die ersten Knospen.

Mit R. und L. bin ich zu einer Runde um den Herrensee verabredet, währenddessen fährt Tom mit der Spinnrute an den Teich. Das zahlt sich diesmal aus, denn nach zweimal Auswerfen hat er einen Zander an der Angel!


Das Wetter wechselt wieder auf kalt und unfreundlich, daher belasse ich im Garten noch den Winterschutz auf den Rabatten und halte mich mit dem Schneiden zurück. Nächstes Wochenende kann ich dann aber hoffentlich schon mit den ersten Frühjahrsgartenarbeiten beginnen!

 

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

6 Gedanken zu „Am Donaukanal, in Schönau und dem Frühling auf der Spur“

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