Weihnachtskräne, der Krampus und der Nikolo

Am Montag findet das letzte Radgruppentreffen vor Weihnachten statt. Nicht umgesetzte Projekte durch den Bezirk und das zunehmende Problem falschparkender Lieferdienste, vor allem auf der Radinfrastruktur werden besprochen – nächstes Jahr wollen wir dazu Vertreter aus dem Bezirk einladen. Bin schon gespannt, wer kommt. Beim neuen Lokal sind wir uns noch nicht einig, werden wahrscheinlich Alternativen der Reihe nach testen. Derweil haben sie uns einen Wutzler vor den Tisch gestellt.

In Wien sind nicht nur die Einkaufsstraßen, sondern auch die Baukräne weihnachtlich geschmückt. Nur das Rathaus wird von einem riesigen Werbeplakat verunstaltet.

Der Wald bei Göpfritz an der Wild ist in Nebel und Eis getaucht und im Adventkalenderdorf Weinpolz sehen wir die Nummer 6 in einem Fenster leuchten.

Am Samstag verkauft seit 7 Uhr in der Früh (!) die Rotkreuzjugend Kekse am Stadtplatz. Ich kaufe zwei Packungen und frage, ob ich ein Foto machen darf. Wieselflink wird Aufstellung genommen und verstreute Mitglieder werden herbei gerufen. Dass nicht immer jeder zugleich in die Kamera blickt, kommentiert der erwachsene Begleiter mit einem lachenden “das gibt’s ja nicht!”.
Über der Grenze entdecken wir eine große Anlage mit Bienenstöcken und der kleine Schihang bei Nova Bystrice ist bereits beschneit. Der kommenden Wintersportsaison stehen nur die viel zu milden Temperaturen entgegen. Die Pistenraupe ist jedenfalls schon einsatzbereit.

Am Nachmittag spazieren wir in den Ort, denn der Nikolo hat sich, organisiert von der örtlichen Pfadfindergruppe, angesagt. Die drei Krampusse streichen mit ihren Ruten den Leuten leicht über die Beine und nur die ganz kleinen Kinder fürchten sich ein bisschen. 

Am Abend sind wir bei C + K eingeladen. Bis zum Erscheinen des heurigen Weihnachtsmenüvorschlags im Profil gilt für mich eine strenge Sperrfrist, nur eine Vorspeise, die nicht Bestandteil sein wird, darf ich posten. Pastete mit selbstgemachter Paradeisermarmelade und schwarzen Nüssen aus dem Garten – köstlich!

Der neue Futterbehälter mit den Haselnüssen wird sehr gut angenommen. Auch die Türkentaube ist wieder in unserem Garten zurück. Wir holen die Weihnachtsfische für Toms Onkel und im Wald fällt mir ein, dass ich noch einen Christbaum kaufen muss – die Zeit bis zu den Feiertagen rast dahin.

 

Am Mittwoch findet die erste Weihnachtsfeier statt und je nachdem wie wir mit den Besorgungen voran kommen, bleiben wir nächstes Wochenende nochmals in Wien.

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

4 Gedanken zu „Weihnachtskräne, der Krampus und der Nikolo“

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