Palais Freiluft, Schrammelklang II und Jindrichuv Hradec

An allen Ecken und Enden der Stadt findet man mittlerweile Gemeinschaftsgärten, privat bepflanzte Tröge oder begärtnerte Baumscheiben. Leider verstehen das ein paar Leute als Einladung zur Selbstbedienung.
Im Park am Beginn der Lerchenfelderstraße ist es schön wie immer und auch der übersiedelten Platane scheint es gut zu gehen. 
Am Rathausplatz hat das Filmfestival begonnen, aber leider kann man nicht durchspazieren, denn das ganze Gelände ist pandemiebedingt abgesperrt und es wird streng kontrolliert. Auch an diesem Abend nutzen viele die Möglichkeit zur Impfung ohne Anmeldung.














Im Studentenheim haben sie nun auch alle Fenster des Stiegenhauses entfernt und um dem Baustellenlärm zu entfliehen, gehen wir einmal zum Hold auf ein köstliches Mittagsmenü. Die Baustelle wird mir im Urlaub nicht abgehen, dass meine Orchidee gerade jetzt aufblüht, ist allerdings gemein.



Auf der Büroterrasse ist der Hauswurz in voller Pracht – im A1-Gebäude vis-a-vis sitzen nur sehr vereinzelt Menschen in ihren Büros.
Zum Abendessen gibt es gebratenes Gemüse 🙁 .



Im Garten des zum Verkauf stehenden Palais Auersperg haben sich ein paar Gastronomen zusammengetan und bespielen über den Sommer eine Freiluft-Pop-up-Location. Der Steckerlfisch duftet verführerisch und nach dem Urlaub möchte ich unbedingt einmal einkehren. Von den Schiern und Stecken in der Hauseinfahrt sind am Rückweg nur noch die Stecken da. In einem neurenovierten Haus in der Trautsongasse ist das Tor offen und im Innenhof steht ein ungewöhnlicher Backsteinbau. 













Dann ist endlich der letzte Arbeitstag gekommen! Noch ein paar Videokonferenzen am Vormittag und dann packen wir unsere Siebensachen zusammen und fahren mit dem Jüngeren P. ins Waldviertel. Auf der Strecke bei Horn treffen wir meine Schwester in ihrer Ente. Als erstes mähen wir den Rasen, füllen die Vogeltränken auf und ich schneide die abgeblühten Rosen weg. Zum Abendessen gibt es mit Schafskäse und Reis gefüllte Paprika.


Am Samstagvormittag schauen wir in den Wald und am Nachmittag spielen die Herren ein Tennismatch während ich erneut das Schrammelklangfestival besuche. Dieses Wochenende haben die Besucher:innen – passend zum Programm – von der Strohhutfraktion zu den eher Alternativen gewechselt. Mir kommt vor, es sind ein bisschen weniger Leute auf dem Gelände, ich lausche ein paar neuen, guten Bands und treffe E. und Cousine A. Wieder verdecken Äste und Zweige den Blick auf die kleinen Bühnen im Wald und am Seeufer.
Da heuer das Basilikum so üppig wächst, mixen wir uns zum Abendessen ein köstliches Pesto.

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Da das Wetter nicht so besonders ist, fahren wir am Sonntagvormittag nach Jindrichuv Hradec. Einerseits zum Biernachschub besorgen, andererseits für einen Spaziergang durch die Altstadt. Tom besteigt mit P. den hohen Kirchturm – mir genügt ein Blick in den engen Stiegenaufgang – , von wo man einen herrlichen Blick über die umliegende Landschaft und das Schloss hat.
In Neu Bystric bleiben wir am Hauptplatz stehen und kaufen im malerischen Blumen- und Tortengeschäft ein paar süße Köstlichkeiten für die Jause.



Am Nachmittag schauen Ma, H. und meine Geschwister kurz bei uns vorbei. Sie sind auf dem Weg zu einem kleinen Spaziergang in die Saaß, wo wir auch hinwollen, allerdings mit dem Rad. Im Wald finden wir reichlich Eierschwammerln für ein Schwammerlgulasch!

Der Urlaub hat schon mal sehr schön begonnen!

 

 

 

 

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

6 Gedanken zu „Palais Freiluft, Schrammelklang II und Jindrichuv Hradec“

  1. Dein Bericht mit den schönen Bildern gefällt mir immer wieder sehr gut.Ich wünsche einen schönen erholsamen Urlaub.

  2. Liebe Freia,

    dem schönen Anfang sollen 3 schöne Wochen folgen. Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen.

    Alles Liebe, Marlies

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