Am Sonntag vertreiben wir uns die Zeit bis zum Schlusskonzert des Schrammelklangfestivals 2026 mit einer Runde an die Teiche und zu einem der Mohnfelder. Noch sind die Kapseln nicht ganz durchgetrocknet.
Vom Herrensee steigen Nebelschwaden nach dem Gewitter auf. Auf der Bühne Denk, Kainrath, Havlicek und Guggenbichler mit „FiAN Willi“, einem Medley der Lieblingslieder von Willi Resetarits.
Pünktlich um 7 Uhr in der Früh kommen die Handwerker und tauschen die Fronten der Küchenschränke und die Arbeitsplatte. Wir bewundern währenddessen die zwei unauffälligen Kreuzigungs-Meisterwerke in der Kirche. Vor dem Eingang hat jemand einen bemalten Stein hinterlassen. Da die Küche noch nicht wieder benutzbar ist, gehen wir zum Abendessen in den gut besuchten Dorfwirt. Leider fehlen auf der Karte neben den vielen Fleischgerichten einfache Speisen, wenn man nicht Appetit auf Schnitzel oder Burger hat.
Tagsdarauf kommen die neuen Geräte und weil uns noch ein paar Dinge fehlen, fahren wir nocheinmal nach Schrems. Ist der imposante, aber irgendwie abweisend wirkende Gasthof Schönauer noch in Betrieb?
Unsere Küche ist dann ziemlich wie sie war, nur jetzt wieder neu und schön!
Zum Abendessen Knacker mit Rahmfisolen und Heurigen Erdäpfel.
Da wir noch ein paar Pflanzen für den Garten suchen, fahren wir zum Obi nach Gmünd. Leider hat ausgerechnet an diesem Tag das Hopferl Ruhetag und so kaufen wir uns nur ein Weckerl beim Fleischhauer als Mittagsimbiss, den wir auf einem Bankerl mit Blick auf die hübschen Stadhäuser einnehmen. Am Nachmittag spielen wir eine Partie Tennis und das Stadtfest lassen wir diesmal aus, denn zum Essen findet man nur schwer einen freien Platz.
Am Freitag kommen uns zwei liebe Freundinnen besuchen. Da wir mit einer Stadtführung durch Litschau relativ schnell fertig sind, fahren wir weiter nach Trebon. Wir spazieren durch die Burg zum großen Teich, überlegen kurz ob wir vielleicht diesmal eine Bootsfahrt machen sollen und entschließen uns dann doch lieber für ein Glas Bier am Hauptplatz. Wieder daheim spazieren wir zum Herrensee und kaufen uns ein Eis in Anitas Verweilzeit. Als Gastgeschenk bekommen wir einen sehr schönen Kürbis aus S‘ Garten!
Die kühleren Tage gehen zu Ende – geregnet hat es leider nicht. Auch das Gras am Golfplatz in Novy Bystrice ist komplett verbrannt und weiterhin ist kaum Regen in Sicht. Nur dem Buchweizen scheint die Trockenheit nichts auszumachen. Jetzt muss ich noch mein Nachtkästchen fertigstreichen und dann Koffer packen. Denn morgen zeitig in der Früh fährt der Zug nach Prag ab!



































