Frost, Nebel und eine Riesenmuschel

Um 6:30 läutete der Wecker und es war stockdunkel, viel zu zeitig und außerdem Samstag! Tom ist schon früh los, denn heute wurden die Schuhteiche abgefischt und ein Teil der Karpfen und Zander war für die Alte Donau vorgesehen. Herr Schuh ist Land- und Teichwirt aus Reitzenschlag bei Litschau und betreibt seine Manufaktur für Fischleder – Yupitaze – mit großem Erfolg. Die Felder bestellt er nur noch zur Erzeugung von Fischfutter und weil er so gerne Furchen zieht. “Eine gerade Furche ziehen ist nicht leicht!”. Zum Abfischen kam die ganze Familie und zum Glück gab es auch einen Ofen zum Wärmen, denn es war ziemlich frisch.

Im Garten ist in der Früh alles vom Frost überzogen.

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Trotzdem macht sich das frühe Aufstehen bezahlt, denn wenn sich die Nebel heben und die Sonne rauskommt, ist es besonders an den Teichen wunderschön.

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Servus TV war auch vor Ort und hat seit 5:00 Uhr in der Früh mitgefilmt, denn nächstes Jahr ist eine Sendereihe über das Waldviertel geplant. Einmal ist der Kameramann hinter uns gestanden und vielleicht sieht man uns dann auch im Beitrag! Von hinten.

Dann ging es zum nächsten Abfischen an die Schläger Wehr und dort sind durch das Auslassen unglaublich große Muscheln zum Vorschein gekommen. Solche Muscheln hab ich noch nie gesehen.

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Die MuschelOLYMPUS DIGITAL CAMERAund der stolze TeichwirtOLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Weiter ging’s zum dritten Abfischen, diesmal eine kleine private Biofischzucht mit Forellen und Saiblingen. Obwohl alles vorreserviert war, haben unsere Freunde uns doch noch eine geräucherte Forelle abzweigen können. Bin schon gespannt, wie sie schmeckt. Die Anlage hat einen ganz eigenen verwunschenen Flair.

Am Sonntag Nebel, Nebel, Nebel.

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Daher geht’s schon früher zurück nach Wien, aber das macht nix, denn übermorgen sind wir eh schon wieder da.

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Bob hat gewonnen und die Fische kommen!

Doppelt große Freude diese Woche. Bob Dylan hat endlich den Literaturnobelpreis gewonnen und für die Teiche in Reingers gab’s Herbstbesatz mit Zander, Barsch und Karpfen.

Die ganze Woche war kalt, am Freitag schien es endlich besser zu werden, aber im Waldviertel erwartete uns ein eisiger Wind und die Heizung spinnt schon wieder.

Zum Glück wurde es am Samstag besser, denn in Schandachen wurde abgefischt und dazu fand der erste Fischkirtag am Schandacher Teich statt. Sogar der Fischereivereinspräsident hatte sich angesagt und wir waren schon zeitig in der Früh dort, denn einen Teil der Fische bekam der Tom für seine Teiche in Reingers.

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Der Oberteichmeister
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und das Team.
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Sehr schöne Zander

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und schöne Karpfen
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sowie kleine Barsche.
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Die Übersiedlung in den Mühlteich
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und in meinen Stadlteich.

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Nach einem kurzen Frühstück daheim ging’s wieder zurück nach Schandachen, wo das Abfischen jetzt vor Publikum weiterging. Dazu gab’s ein Veranstaltungszelt, eine Fischsuppe im Kessel, ein Kinderzelt und extra angereist kam eine Schuhplattlertruppe aus Oberösterreich, die auch in Zivil am Hut mit Adlerflaum leicht zu erkennen waren.

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Das ganze wiederholte sich am Sonntag. Das Wetter wieder strahlend schön, mittlerweile haben sich auch jede Menge Möwen aus Tschechien eingefunden und um das hartnäckige Vorurteil, ein Karpfen sei fett, zu widerlegen, gab es eine amtliche Fettmessung vor Publikum. Das Fernsehen war auch da sowie der Prünster Harry. Den haben wir uns aber nicht mehr gegeben.

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Die FettmessungOLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Bin gespannt, ob wir noch solche Herbsttage bekommen, denn bald hab ich ein paar Tage Urlaub!

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Nebel im Westen, Nebel im Norden.

Westwärts ging es für mich Montag und Dienstag und bei Sonnenschein ist auch der Oktober schön in Tirol, nur wenn der Nebel einfällt glaubt man, der Himmel fällt einem auf den Kopf. Im Waldviertel sagt man dazu mystisch und manche mögen diese Stimmung. Wie sagt man in Tirol?
Am Deutschen Eck gibt es als Entschädigung für die vielen Staus mit dem Chiemsee wenigstens ein tolles Fotomotiv. Gewohnt hab ich dann in Tirol im Gasthof Esterhammer in Jenbach im Zillertal, einem Erbhof (so steht es an der Tür) mit einer netten Gaststube und einer sehr netten Wirtsfamilie.

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Burg Kufstein
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Am Montag in Jenbach

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Dienstag Früh in Jenbach

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Mittwoch Geschwistertreffen in Wien und die Wahl fiel diesmal auf das Pizza Quartier am Karmelitermarkt. Sehr zu empfehlen.img_3743

Samstag Früh dann bei Nebel im Waldviertel erwacht. Macht mir aber nichts, denn mystisch! Am Abend Besuch von T + W und als Dessert hab ich mich an einer Birnen-Tarte mit Frangipane versucht und man kann es als gelungen betrachten. Am Sonntag ist es weiter mystisch mit kurzen Sonnenfenstern.

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Burg Litschau

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Fischen waren wir natürlich auch und auch wenn es für den Fangerfolg völlig unerheblich ist, dann ist es zumindest fürs Auge schön, wenn Köder und Schnur farblich harmonieren. Das schönste am Angeln ist sowieso das bunte Zubehör!

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Nächstes Wochenende dann großes Abfischfest am Schandacher Teich.

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Hochzeit, Fischmarkt und endlich Oktober.

Die Woche begann schon mal sehr nett mit einem Treffen mit Freundin C. und ihrem Bruder und einem Spaziergang über den Spittelberg. Und geendet hat die Arbeitswoche noch viel schöner, denn es wurde geheiratet. Und es wurde gelacht, geweint und getanzt! So schön.

Tom’s Bruder Hans hat seine Claudia geheiratet und gefeiert wurde in Scheiblingstein, wo wir immer von der Rieglerhütte aus hingeritten sind, als es noch ein kleiner Imbiss mit Tennisplätzen war. Mittlerweile ausgebaut zu einem Ausflugslokal ist es eine gute Hochzeitslocation und als Roberto mit Paolo Conte seine Show begann, war klar, dass es auch ein super schönes Fest werden würde. Roberto ist der Beste!

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Samstag Früh ging es gleich wieder rauf ins Waldviertel, denn in Heidenreichstein war Fischmarkt. Viel geräuchertes, viele Fischaufstriche, teils recht ordentliche Preise aber auch originelle Angebote wie Welsburger und der beliebte Knusperkarpfen mit Chips aus den Kinsky’schen Teichen. Gut.

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Burg Heidenreichstein der Familie Kinsky
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Karpfen
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Trubel
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Eingelegte, geräucherte und mit Topfen vermischte Fischprodukte

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Die Landschaft erinnert zur Zeit an die Toskana zu Sommerende, alles strohig, staubig und ausgedürrlt. Dafür leuchtet der Wilde Wein im Garten wie selten und die Rosen haben wieder zu blühen begonnen.

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Am Mühlteich

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Heute regnet es und das Waldviertel ist wieder das Waldviertel, wie es halt im Oktober ist. Ich liebe den Oktober.

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Auch heuer werden wir das Oktoberfest in Leopoldsdorf auslassen und hoffen, dass der Zaun hält und niemand in den Teich torkelt.

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Vor dem MQ habe ich außerdem die rumänischen Pferdemasken-Straßenmusiker und die Seifenbläserin auf ein Foto bekommen und das ergibt wieder eine wunderbare Prismavorlage.

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Abfischen und selber fischen.

Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen begann dieser Tage die heurige Abfischsaison und auch die Fische in Schönau dürften sich gedacht haben, dass es ja noch viel zu früh ist. Es ist doch noch Sommer!? Im Dorf wurde rund ums Abfischen des Schönauerteiches extra ein kleines Fest ausgerichtet, aber einige der Karpfen sind nicht wie geplant zum Auslass und in die Netze, sondern in die andere Richtung über den Reißbach rauf Richtung Herrenteich geschwommen. Im Tumpf unter der Wehr war dann Endstation und dort kämpfen sie nun wacker gegen die Strömung. Und manche glauben sogar sie seien ein Lachs. 

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Da sollten die Fische sein.
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Die Fischer
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Und die Zuschauer
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Derweil auf der anderen Seite – Salto rückwärts
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Lachskarpfen

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Am Freitag hatten wir frei und sind gleich in der Früh raufgefahren mit Zwischenstopp in Waidhofen an der Thaya. Am Hauptplatz noch immer viele leere Geschäfte, aber Achtung: nie die Parkuhr vergessen!

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Balkon vom Rathaus
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Blick vom Hauptplatz aus der Stadt raus.

Am Abend dann Sauna bei der Mama und die Veranda ist auch fertig. So schön geworden!

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Am Samstag dann eine Runde mit dem Rad und ein optimistischer Abstecher in den Wald, aber nichts, gar nichts. Keine Schwammerln! Dann doch lieber wieder an den Teich und ich konnte endlich meine neuen Watstiefeln ausprobieren. Aufpassen muss man nur, dass man nicht im Schlamm (waldviertlerisch: Lettn) stecken bleibt, aber es ist herrlich so Mitten im Teich.

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Kleiner Teich in der Saass und das Wasser ist tatsächlich so schwarz.

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 Bin gespannt, ob die Karpfen wieder zurückschwimmen. Mitte Oktober gibt’s dann das zweitägige Abfischfest am Schandacher Teich und dazwischen viele, viele kleine ohne Remmidemmi.