Im Battlekart, bei der Vienna Pride und am Cobenzl

Im Mai oder Juni fällt es besonders schwer, nach dem Wochenende zurück nach Wien zu fahren. Die ersten Rosen blühen und nach dem Regen grünt und sprießt alles, daher verlängern wir noch bis Montag früh.

In Wien wartet zu meiner großen Freude schon eine Lieferung auf uns. Ich habe mir einen Möbelklassikertraum erfüllt und endlich ist er da: der Eiermann-Stuhl! Jetzt brauch ich nur noch den richtigen Platz.


Zum Abendessen gibt es einmal Sommerrollen und einmal Griechisch. Im Viertel Zwei findet ein kleiner Flohmarkt statt und am Abend spazieren wir durch unser Grätzel.








Im Rahmen eines Firmenevents fahren wir mit Battlekarts um die Wette und haben von der Terrasse des Neni einen tollen Blick auf den Prater.







Da wir dieses Wochenende in Wien bleiben, genießen wir den Markt in der Lange Gasse sowie Floh- und Naschmarkt einmal bei warmen Temperaturen und vollem Angebot an Marillen, Kirschen und frischem Gemüse. Außerdem feiert die Vienna Pride 30-jähriges Jubiläum und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir entscheiden uns, die Räder zu nehmen und kaum aufgepumpt und aus dem Fahrradhof geholt, geht ein heftiges Gewitter nieder. Aber auch das geht vorbei und bei unserem Imbiss auf der Terrasse der Markthalle scheint schon wieder die Sonne.
















Vor der Oper riesen Andrang, eine Polizistin wippt zu den Beats aus den Boxen der Umzugswagen und Akrobaten zeigen ihr Können beim Hissen der Regenbogenfahne. Gute Stimmung und glückliche Gesichter: Wien feiert die Vielfalt!
















Nach einer Weile Zuschauens, queren wir den Zug der Parade beim Stadtpark und kehren im Café Korb auf einen kleinen Kaffee ein. Die Stadt ist voller Touristen. Zum Abendessen kocht Tom ein köstliches Lammragout mit Couscous und Minzjoghurt.






Schon lange möchte ich mir den als japanischen Garten angelegten Setagayapark in Döbling ansehen. Die Kirschblüte haben wir zwar versäumt, trotzdem zeigt sich eine ruhige Oase, nur der auf den Bildern sprudelnde Wasserlauf ist ein versiegtes Gerinnsel.





Weiter fahren wir auf den Cobenzl, wo wir im Rondell einen guten Espresso Macchiato trinken und dann besuchen wir noch den Waldfriedhof am Kahlenberg.









Eine weitere intensive Arbeitswoche rollt heran, bevor es wieder hinauf ins Waldviertel geht.

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.