Die Blätter verfärben sich langsam, aber es ist immer noch warm genug, um das Rad für den Arbeitsweg zu nehmen. Andere nehmen die Kutsche …

Gemeinsam strömen wir dann in unsere Büros im Viertel Zwei.
Nach der Arbeit eine Runde über die Mariahilfer Straße oder durch den 1. Bezirk. Im Durchgang zwischen Siebensterngasse und Burggasse werden Balkone nachträglich montiert. Der Georg Hold ist auch wieder aus der Sommerpause zurück und wir gönnen uns Fleischlaberln und Risotto zum Lunch.

Freitagnachmittag finden wir uns inmitten einer grölenden Männerrunde aus Oberösterreich wieder, die seit Jahren ein gemeinsames Wochenende in Litschau und am Golfplatz verbringt. Sämtliche sonst streng überwachte Regeln scheinen and diesen Tagen nicht zu gelten und wir suchen bald das Weite. Zum Abendessen gibt es Paprikahendl und Blätterteigtascherln mit den Äpfeln aus dem Garten – köstlich!
In der Litschauer Kirche sieht man unter dem Putz verborgen die alten Bemalungen, an der Wand mit den Partezetteln hängen nun Bilder von Taufen und Kommunionen.
Am Mühlteich erfreuen sich die Angler guter Erfolge und auch der kahlgeschlägerte Damm ist wieder grün bewachsen. Im Garten blühen die Rosen zum zweiten Mal, außerdem der Phlox und die gelben langstieligen Stauden.
Nach einem Imbiss treffen wir R + A in Monachus. Nach einem erfolgreichen Match drehen wir eine Runde durch das verschlafene Artolec. Einige Häuser sind sehr schön renoviert, manche aber noch komplette Ruinen, wie es sie auch bei uns da und dort gibt. In einem Glashaus wachsen prächtige Paradeiser. Fürs Abendessen haben wir bei der immer gut gelaunten Grete in der BILLA-Fleischabteilung zugeschlagen.
Schön bleibt es auch am Sonntag. Eigentlich wollte ich angeln gehen, wir haben uns aber umentschieden. Weiter ziehen die Männer lärmend über den Platz, aber ich muss üben, denn nächste Woche soll ich mit R. bei einem Turnier mitspielen. Na, schaun wir mal …



























