Vogelbeeren, Quiche und kein Fisch.

Einmal im Jahr geht es hoch hinaus, wenn K + M zum Terrassenfest einladen. Meist am letzten Ferienwochenende trifft man sich bei M’s köstlichem Schweinsbraten (mit Knusperschwartl!) und erzählt sich wieder die alten Geschichten vom Fußballspielen, legendären Konzertauftritten und Freunden von früher. Lange nicht gesehen und doch wie immer: so schön und so lustig.

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Am Samstag dann wieder oben am Land und im Strandbad in Reingers ist es auch wie immer. Nix los. Das Wetter ist aber herrlich nur die Fische beißen nicht. Macht nix. Dafür haben wir jetzt tolle Angeltaschen und Boxen und kein Chaos mehr im Auto! Nächstes mal probieren wir wieder einen Karpfen.

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Am Abend haben wir das erste mal eine Quiche gemacht und Tante-Fanny-sei-Dank geht das schnell und einfach und ist köstlich.

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Und wenn man Vogelbeerenschnapserzeuger wäre, hätte man es heuer gut, weil so viele Beeren hab ich noch nie auf den Bäumen gesehen. Im Garten geht’s ins Herbstfinale.

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Am Rückweg noch ein Zwischenstopp in Waidhofen an der Thaya wo wir zur feierlichen Eröffnung des fertiggestellten Hochwasserschutzes eingeladen waren. In der Mehrzweckhalle spielte die Stadtkapelle, Landes- sowie Gemeindepolitiker hielten Ihre Reden und der Pfarrer hat alles abgesegnet. Deutlich schöner war es dann wieder draußen am Fluss.

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Am Land ist halt noch alles so wie es immer schon war.

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Weg von den Traktoren, hin zur Thaya und über die Grenze ins Waldhotel.

Dieses Wochenende stand wie jedes Jahr um diese Zeit im Zeichen von Lärm und Dieselgestank, wenn einmal im Jahr das 24-Stunden-Oldtimertraktorrennen in Reingers stattfindet. Männer auf Traktoren, die stundenlang im Kreis fahren, auch das ist Waldviertel. Da man an diesem Wochenende besser einen großen Bogen um Reingers macht, Baden und Fischen dort somit verunmöglicht war, und Freunde nicht kommen konnten, da ihr Haus an der Rennstrecke komplett abgeschnitten war, hatten wir Zeit, die Thaya zu erkunden. Bei Vestenötting ist sie wie ein Urwald verwachsen, im Flussbad in Thaya kann man herrlich schwimmen und auch sonst überall ist sie wunderschön. 

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So frisch gemäht und abgeerntet schaut das Land besonders zusammengeräumt aus und am Weg zurück haben wir noch die Alte Wehrkirche aus dem 13. Jhdt. in Kleinzwettel besucht. Leider hat man von dort oben am Hügel keinen schönen Ausblick über die Gegend, denn gleich darunter verstellt eine riesige, hässliche Lagerhalle die Aussicht. Aber die Wehrkirche ist hübsch.

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Der eine Bruder und seine Freundin waren heroben und daher haben wir uns am Abend spontan angeschlossen, denn Mama und der Rest der Familie wollten ins Waldhotel Perslak über der Grenze. Trotz großem Andrang bekamen wir noch einen Tisch im Garten und hatten Beef Tatar, Matjes, Karpfen, Hendl, Geselchtes, geröstete Knödel mit Ei und dann die köstlichen tschechischen Nachspeisen: Palatschinken mit Mohn und Powidl, Powidltascherl und die laut H. besten und laut Speisekarte handgewuzelten Mohnnudeln, die er je gegessen hat! Und das inmitten großer Familiengruppen aus Nah und Fern, einigen Gelsen und dem berühmten Schauspieler O., der zum Abendessen angeradelt kam und mit seiner Frau kein Wort sprach.

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Im Garten und am Wegesrand wachsen noch nie gesehene Blüten und dann hab ich die Woche noch eine wunderbare App entdeckt.

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Blüte des MelonensalbeisOLYMPUS DIGITAL CAMERALeimkraut

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Karpfen, Lamas und das Mädchen mit der Ente

Langes Wochenende ist und es beginnt trüb, so wie es eh schon die ganze Woche war. Beim Runterfahren letzten Sonntag konnte ich die Sonnenblumen nochmals bei Sonne fotografieren aber jetzt ist es schon wieder regnerisch. Zum Glück wurde es am Samstag besser und einerseits war das schad, denn den vermaledeiten Modellflugtagen wünsche ich jedes Jahr zwei Tage Regenwetter, aber andererseits war es gut, denn die Kinder kamen übers Wochenende rauf. Mit dem Zug nach Gmünd und dann mit der Schmalspurbahn. 

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Der Herbst war schon kurz in Wien

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Samstagabend wurde in Schlag, das ist gleich bei Litschau und kurz vor der Grenze, Karpfen gegrillt. Mal eine Abwechslung zu den ewigen Grillwürschteln bei den Litschauer Festen und eine wirklich nette Veranstaltung des Dorfverschönerungsvereins. Ein Mädchen hat ihre Hausente ausgeführt, bis ihr Vater gemeint hat, jetzt muss die Ente aber wieder in den Stall, denn jetzt hat sie schon ein bissl einen Stress. Vorallem wie das Mädchen dem Griller immer näher gekommen ist. Da hat die Ente schon recht zu strampeln begonnen.  Sternschnuppen haben wir auch gesehen. Vier!

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Am Sonntag dann Schwammerlsuchen im Wald, am Nachmittag Strandbad am Herrensee bis sich wieder einmal ein Gewitter anzubahnen schien und am Abend kam noch Cousine A. zu Besuch. Zander, Reh, Steinpilznudeln und dann Marillen- und Zwetschkenknödel. Herrlich.

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Heute sind wir am Weg nach Wien noch bei I + R vorbeigefahren, die hatten auf Ihrer wunderbaren Mühle bei Kautzen Tag der offenen Tür. Hinter der Mühle wohnt eine kleine Lamaherde rund um Lama Gustav und im Hof wachsen eindrucksvolle Riesendisteln (Korrektur: Wilde Karde).

 

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Meinen ersten Waldviertler Paradeiser hab ich dieses Wochenende auch geerntet! Und das war nicht nur eine Premiere sondern auch ein Glück, denn die Broccoli und die Stangenbohnen haben uns die Rehe abgefressen.

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Sonnenblumen, Drachenboote und Tomatensoße

Den Hitzetagen und vor allem -nächten der ersten Arbeitswoche sind wir am Freitag gleich wieder ins Waldviertel entflohen. Obwohl es in Wien gar nicht so schlecht war, mit prächtigen Blumeninseln in der Stadt, tollen Blüten am Hibiskus im Hinterhof und einem lässigen Konzert von Birgit Denk in Perchtoldsdorf.

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Außerdem haben wir Marillenmarmelade mit Marillen aus dem Garten von Tom’s Fischeronkel eingekocht und am Freitag hat er uns noch einen ganzen Korb voller Paradeiser mitgegeben. Da soviele Paradeiser keiner essen kann, hat Tom Paradeissoße produziert. Nach einem Rezept von Nigel Slater, einem meiner Lieblingskochbuchautoren! 

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Am Samstag war wieder Drachenbootrennen in Litschau, aber nach 11 Jahren schaut es so aus, als würde es heuer das letzte Mal stattgefunden haben. Am Anfang, als noch Teams aus Dorfgemeinschaften (z.B. ein Boot voller Eggernern), Familien (Armader Geschwader, ein Boot voller Mitglieder der Familie Mader, ein im Waldviertel recht weihverbreiterter Name) oder Vereinen (der Damenfanklub vom FC Litschau) gegeneinander angetreten sind, da war es nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die Zuschauer lustig, aber dann sind immer mehr “Profi”-Teams aus Wien und Tschechien dazugekommen und damit verlor es seinen Reiz. Wer will schon Mannschaften wie die Vienna Dragons, eine von Veranstaltung zu Veranstaltung fahrende Polizeitruppe aus Wien, gewinnen sehen?

Das eine geht und das andere kommt, denn jetzt haben wir Sonnenblumenfelder in der Gegend!

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Das jährliche Stadtfest haben wir heuer ausgelassen und den Abend lieber mit G+E verbracht. Die sind mit einem Topf Bolognese vorbeigekommen und Tom hat wunderbar flaumige Zwetschkenknödel gezaubert, nachdem ihn sein Fischeronkel nicht nur mit Marillen und Paradeisern sondern auch mit einem Topfenteigrezept versorgt hat. 1/4 fetten Topfen und 4 Esslöffel griffiges Mehl. Sonst nix.

Die gute Nachricht zum Schluss ist: die Pilze sind zurück!

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Steinpilz OLYMPUS DIGITAL CAMERARotkappen

Und nächstes Wochenende ist ein langes Wochenende.

Sommer IV: Mein erster Zander und der Thayaradweg

Der Urlaub geht ins Finale und endlich habe ich meinen ersten Zander gefangen! Am Montag zuerst einen kleinen, den wir wieder schonend zurückgesetzt haben und am Dienstag dann, kaum hatte ich  ausgeworfen, biss an der selben Stelle gleich wieder einer an. Ich war so aufgeregt, dass ich im ersten Moment gar nicht wusste, was ich da an der Angel hatte. Einen Hecht, einen Barsch?  Hilfe! Es war zum Glück wieder ein Zander und diesmal ein maßiger.   Am nächsten Tag haben wir ihn in leichter Panade rausgebacken  und mit selbst gemachten Pommes Frites verspeist. So selbstgefangen schmeckt er gleich nochmals so gut!

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Am Dienstag waren wir bei Freunden zum Grillen eingeladen und am Donnerstag haben wir die neuausgebaute Strecke des Thayaradwegs von Dobersberg nach Vestenötting beradelt. Man fährt noch ebener als in die andere Richtung von Dobersberg nach Slavonice und kommt auch immer wieder nah an die Thaya heran. Beim Streicher in Vestenötting gibt es einen köstlichen weißen Bio-Traubensaft!

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Am Abend wieder Grillen, diesmal beim Papa – das ist Urlaub!

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Nicht viel los ist im Strandbad in Reingers. Dafür im Garten umso mehr!

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Noch zwei Tage, dann geht es wieder nach Wien.