Budweis, unbeständiges Wetter und ein Windsor-Schloss

Die aktuellen Braunschlag-Dreharbeiten in Eisgarn führen uns an jeder Ecke zurück in die 80er-Jahre. Ich fahre zu Besorgungen nach Heidenreichstein, hole meine Ma zu einem Arztbesuch ab und wir nutzen die Gelegenheit und lassen bei Dr. Fraißler in Litschau unseren Zeckenschutz auffrischen. 






Im Wald finde ich die ersten – leider zum großen Teil wurmigen – Steinpilze und da wir die nächsten ein, zwei Tage auf Sport verzichten sollen, machen wir einen Ausflug nach Budweis – eine sehr hübsche Stadt an der Moldau. Wir erklimmen die steilen Stufen im schwarzen Turm und werden mit einem schönen Ausblick auf den nahezu quadratischen Stadtplatz belohnt.































Am Mühlteich blühen noch immer die weißen Seerosen und gleich bei der Grenze in Grametten steht ein schönes Sonnenblumenfeld. Das Wetter ist wie in Irland ein ständiger Wechsel aus Sonne und Wolken und jede Minute muss man mit einem Gewitter rechnen. 

In perfektem Zustand präsentiert sich der Golfkurs Mnich bei unserer Runde Mitte der Woche. Zum Abendessen gibt es einen überbackenen Karfiol.







Am Waldrand finde ich ein paar Parasole und werfe nach langem wieder einmal die Angel aus. Jemand hat eine Buddhafigur auf eine Bank an einem Rastplatz im Wald gesetzt.





Am Samstag wollen wir wollen wir erstmals eine „Easy-Nine-Runde“ in Haugschlag spielen, aber leider macht uns ein heftiges Gewitter einen Strich durch die Rechnung. Die Bolognese vom Vortag gibt es mit einem Kleckser Rahm auf Braterdäpfel – auch gut!




Im Reiseführer „111 Orte in Südböhmen die man gesehen haben muss“ finden wir zwei Ausflugstipps nur eine halbe Stunde entfernt. Zuerst fahren wir nach Český Rudolec mit einer Schlossruine im Windsor-Stil und weiter zu einem Jüdischen Friedhof, versteckt im Wald. Von d

ort ist es nicht weit nach Dačice mit einer für die Gegend typischen Schrebergartensiedlung (und wieder einem Turm mit engen, steilen Stufen zu einer Aussichtsplattform) und da es nur noch wenige Kilometer sind, fahren wir gleich weiter nach Telč, einem der „romantischsten Orte Böhmens“.
























Noch eine Urlaubswoche liegt vor uns. Ich freue mich auf einen Radausflug und vielleicht schauen wir zum Spritzerstand nach Reingers. Das Plakat sieht jedenfalls schon mal sehr vielversprechend aus!

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

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