Nachdem die Öffis derzeit entweder zu voll oder verspätet sind – oder mir vor der Nase davon fahren – steige ich wieder aufs Rad um.
Zu einem Lunchtermin im Neni am Prater spazieren wir über das Gelände der WU. Ich bestelle „Jerusalem Chicken“, was geschmacklich sehr gut ist, aber irgendwie habe ich den Eindruck, in den Lokalen wird Huhn oft zu kurz gebraten.
Nach der Arbeit treffe ich M. auf der Hauptallee. Eigentlich wollten wir zur „Freude Now“ radeln, aber das kleine Lokal gleich vis-à-vis unseres Treffpunktes lacht uns so an, dass wir gleich da einkehren. Es gibt Klassiker wie Eiernockerl oder Griechischen Salat, im Hintergrund läuft ein Spiel der WM, auf der Hauptallee findet ein Laufwettbewerb statt. Sehr nett!
Bei wenig Verkehr und blauem Himmel fahren wir um 7 Uhr in der Früh hinauf ins Waldviertel.
Die Kletterrose an der Garagenmauer blüht üppigst und nachdem der Rasen gemäht und die Töpfe gegossen sind, gehe ich runter an den Herrensee zum Schwimmen. Das ehemalige Herrensee-Platz’l wurde zu einer Lounge, hat aber noch nicht offen. Dafür ist die Kabine super praktisch und das Wasser erfrischend.
Am Abend spielt unser langjähriger Freund Erik Trauner im Hof vom Gasthaus Kaufmann ein tolles Blueskonzert. Auf meinen Wunsch hin spielt er auch „Let it rain“, einen Song seiner Mojo Blues Band.
Schon in der Früh ist es heiß. Nach einem Kaffee auf der Terrasse fahren wir in die Gärtnerei in Heidenreichstein und kaufen Lavendelpflanzen. Die alten im Beet sind so stark verholzt, dass einige den letzten Winter nicht überlebt haben. Mal sehen, ob wir diesmal den Rückschnitt besser im Griff haben.
Neben der Käsemacherwelt ist heuer erstmals ein Erdbeerfeld.

Am Abend treffen wir C + K gemeinsam mit meiner Ma und Schwester beim Mostheurigen Kainz in Kleinzwettl. Das Lokal – bekannt auch für die Brände – und der idyllische Innenhof sind sehr geschmackvoll gestaltet, es gibt kalte Platten und Salate, zu Trinken gibt es Bier und Most. Allerdings weht es vom Ziegen- und Schweinestall strenge Gerüche über den Hof. Zum Abschluß bekommen wir noch ein „Mausbruntzerl“ Gin in unseren Cider – köstlich!
Sonntagvormittag muss Tom in den Kollmitzgraben, ich radle nach etwas Hausarbeit runter an den Herrensee, wo ich R + A beim Einrichten ihrer Kabine treffe. Nach einem gegenseitigen Kabinenbesuch, schwimme ich eine Runde und plaudere mit Salzburgern, die ein Appartement im Feriendorf haben und früher oft mit dem Campingwagen in Reingers waren.
Im Kollmitzgraben …
Nächste Woche fliege ich für zwei Tage nach Cannes – hoffentlich wird es mit der Hitze nicht allzu schlimm!





























