Cannes, Slavonice und eine Hitzewelle

Noch eine Golfrunde in Nova Bystrice, dann zeitig aufstehen für die montägliche Fahrt nach Wien.




Zum Mittagessen gehen wir zum Vietnamesen in die Lederergasse. Am Rückweg werfen wir einen Blick in den schattigen Gastgarten vom Fuhrmanns und testen im neuen Lokal „Lightsout by The Truth“ den in minus 86 °C kalten Gläsern servierten Subzero Freddo.




Am Abend gibt es kalte Küche: Burrata mit Marillen.

Dann heißt es noch früher aufstehen, denn um 7:10 startet der Flieger nach Cannes. Dominiert von amerikanischen Ad-Tech- und Social-Media-Plattformen trifft sich an der Côte d’Azur die globale Kreativszene zur jährlichen Werbepreisverleihung. RTL hält als als einziges (!) europäisches Medienunternehmen mit eigenem Beachbereich dagegen und bietet Platz zum Austausch, interessante Panels und feiert Party. Auch Jorge Gonzáles, Juror bei „Let’s Dance“ ist dabei!























Wien erwartet eine Hitzewelle mit 40 °C am Sonntag. Noch ein Termin im Sechsten, Lunch im Café Strozzi und dann nichts wie hinaus aufs Land. 



Im Strandbad ist es am Freitagnachmittag noch relativ ruhig. Der Garten leidet schon ziemlich unter der Hitze – nur die Ramblerrose im Kirschbaum feiert ein Alltime-High!



Für sportliche Aktivitäten ist es außer gleich in der Früh viel zu heiß, wir machen daher einen Ausflug nach Slavonice. Ich möchte mir in einer der Keramikwerkstätten eine hübsche Vase kaufen, aber leider ist das Angebot begrenzt. Nur Häferln und Schüsserln gibt es en masse. In den Dörfern entlang der Strecke kommen wir an sehr hübsch renovierten Häusern vorbei. Slavonice selbst ist aufgrund der Hitze ungewöhnlich ausgestorben, aber auch hier bekommt man einen erstklassigen Iced Espresso.


Das Match gegen Algerien verschlafe ich leider und sehe die letzten paar Spielminuten daher erst nach dem Aufstehen. Unglaublich! Jetzt heißt es gegen Spanien:

Auf der Hauptallee, Blues im Kaufmann und beim Mostheurigen

Nachdem die Öffis derzeit entweder zu voll oder verspätet sind – oder mir vor der Nase davon fahren – steige ich wieder aufs Rad um.

Zu einem Lunchtermin im Neni am Prater spazieren wir über das Gelände der WU. Ich bestelle „Jerusalem Chicken“, was geschmacklich sehr gut ist, aber irgendwie habe ich den Eindruck, in den Lokalen wird Huhn oft zu kurz gebraten. 

Nach der Arbeit treffe ich M. auf der Hauptallee. Eigentlich wollten wir zur „Freude Now“ radeln, aber das kleine Lokal gleich vis-à-vis unseres Treffpunktes lacht uns so an, dass wir gleich da einkehren. Es gibt Klassiker wie Eiernockerl oder Griechischen Salat, im Hintergrund läuft ein Spiel der WM, auf der Hauptallee findet ein Laufwettbewerb statt. Sehr nett!




Bei wenig Verkehr und blauem Himmel fahren wir um 7 Uhr in der Früh hinauf ins Waldviertel.

Die Kletterrose an der Garagenmauer blüht üppigst und nachdem der Rasen gemäht und die Töpfe gegossen sind, gehe ich runter an den Herrensee zum Schwimmen. Das ehemalige Herrensee-Platz’l wurde zu einer Lounge, hat aber noch nicht offen. Dafür ist die Kabine super praktisch und das Wasser erfrischend.







Am Abend spielt unser langjähriger Freund Erik Trauner im Hof vom Gasthaus Kaufmann ein tolles Blueskonzert. Auf meinen Wunsch hin spielt er auch „Let it rain“, einen Song seiner Mojo Blues Band.





Schon in der Früh ist es heiß. Nach einem Kaffee auf der Terrasse fahren wir in die Gärtnerei in Heidenreichstein und kaufen Lavendelpflanzen. Die alten im Beet sind so stark verholzt, dass einige den letzten Winter nicht überlebt haben. Mal sehen, ob wir diesmal den Rückschnitt besser im Griff haben.
Neben der Käsemacherwelt ist heuer erstmals ein Erdbeerfeld.











Am Abend treffen wir C + K gemeinsam mit meiner Ma und Schwester beim Mostheurigen Kainz in Kleinzwettl. Das Lokal  – bekannt auch für die Brände – und der idyllische Innenhof sind sehr geschmackvoll gestaltet, es gibt kalte Platten und Salate, zu Trinken gibt es Bier und Most. Allerdings weht es vom Ziegen- und Schweinestall strenge Gerüche über den Hof. Zum Abschluß bekommen wir noch ein „Mausbruntzerl“ Gin in unseren Cider – köstlich!







Sonntagvormittag muss Tom in den Kollmitzgraben, ich radle nach etwas Hausarbeit runter an den Herrensee, wo ich R + A beim Einrichten ihrer Kabine treffe. Nach einem gegenseitigen Kabinenbesuch, schwimme ich eine Runde und plaudere mit Salzburgern, die ein Appartement im Feriendorf haben und früher oft mit dem Campingwagen in Reingers waren.

Im Kollmitzgraben …


Nächste Woche fliege ich für zwei Tage nach Cannes – hoffentlich wird es mit der Hitze nicht allzu schlimm!

 

Im Battlekart, bei der Vienna Pride und am Cobenzl

Im Mai oder Juni fällt es besonders schwer, nach dem Wochenende zurück nach Wien zu fahren. Die ersten Rosen blühen und nach dem Regen grünt und sprießt alles, daher verlängern wir noch bis Montag früh.

In Wien wartet zu meiner großen Freude schon eine Lieferung auf uns. Ich habe mir einen Möbelklassikertraum erfüllt und endlich ist er da: der Eiermann-Stuhl! Jetzt brauch ich nur noch den richtigen Platz.


Zum Abendessen gibt es einmal Sommerrollen und einmal Griechisch. Im Viertel Zwei findet ein kleiner Flohmarkt statt und am Abend spazieren wir durch unser Grätzel.








Im Rahmen eines Firmenevents fahren wir mit Battlekarts um die Wette und haben von der Terrasse des Neni einen tollen Blick auf den Prater.







Da wir dieses Wochenende in Wien bleiben, genießen wir den Markt in der Lange Gasse sowie Floh- und Naschmarkt einmal bei warmen Temperaturen und vollem Angebot an Marillen, Kirschen und frischem Gemüse. Außerdem feiert die Vienna Pride 30-jähriges Jubiläum und das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Wir entscheiden uns, die Räder zu nehmen und kaum aufgepumpt und aus dem Fahrradhof geholt, geht ein heftiges Gewitter nieder. Aber auch das geht vorbei und bei unserem Imbiss auf der Terrasse der Markthalle scheint schon wieder die Sonne.
















Vor der Oper riesen Andrang, eine Polizistin wippt zu den Beats aus den Boxen der Umzugswagen und Akrobaten zeigen ihr Können beim Hissen der Regenbogenfahne. Gute Stimmung und glückliche Gesichter: Wien feiert die Vielfalt!
















Nach einer Weile Zuschauens, queren wir den Zug der Parade beim Stadtpark und kehren im Café Korb auf einen kleinen Kaffee ein. Die Stadt ist voller Touristen. Zum Abendessen kocht Tom ein köstliches Lammragout mit Couscous und Minzjoghurt.






Schon lange möchte ich mir den als japanischen Garten angelegten Setagayapark in Döbling ansehen. Die Kirschblüte haben wir zwar versäumt, trotzdem zeigt sich eine ruhige Oase, nur der auf den Bildern sprudelnde Wasserlauf ist ein versiegtes Gerinnsel.





Weiter fahren wir auf den Cobenzl, wo wir im Rondell einen guten Espresso Macchiato trinken und dann besuchen wir noch den Waldfriedhof am Kahlenberg.









Eine weitere intensive Arbeitswoche rollt heran, bevor es wieder hinauf ins Waldviertel geht.

Eine Kabine am See, in der Hafenbar und die Fishing Ladies in Reingers

Eine Woche frei und die Tage sind voll gepackt. Wir besprechen mit den Handwerkern die geplante Küchenrenovierung, checken im Elektrofachmarkt in Waidhofen neue Geräte. Daneben kaufen wir noch Kleinigkeiten für unsere neue Strandbadkabine. Lange haben wir uns bei Erreichen des 1. Platzes auf der Warteliste wieder nach hinten reihen lassen, aber nun habe ich doch zugegriffen. So eine Holzkabine am Ufer des Herrensees wollte ich schon lange haben!




Außerdem spielen wir Tennis, gehen auf den Golfplatz und pflücken Hollerblüten im Garten. Nur ins Wasser habe ich mich noch nicht gewagt.


Am Feiertag drehen wir erst eine Runde mit dem Rad durch das für den Fronleichnamsumzug geschmückte Litschau, trinken einen Kaffee in der Hafenbar und treffen uns am Nachmittag mit R + A in Monachus. Wir gewinnen!
Zum Abendessen eines meiner liebsten Pastagerichte: Farfalle mit Obers-Speck-Erbsen-Minze-Sauce.











Am nächsten Abend treffen wir die ersten Ankömmlinge der „Fishing Ladies“ im Dorfwirt. Die Damen, allesamt passionierte (Fliegen-)fischerinnen treffen sich regelmäßig an den Gewässern der ÖFG1880 zum gemeinsamen Fischen. Diesmal besuchen sie die Teiche in Reingers zum Raub- und Friedfischen. Nach einem sehr netten Abendessen schauen wir noch einen Sprung ins Momentino, der neu eröffneten Bar im Theaterdorf. Es gibt an diesem Abend einen deutlichen Überhang an Josefstädter:innen im kleinen Lokal. Am Heimweg leuchten Venus und Jupiter am Nachthimmel.





Am nächsten Morgen verteilen sich die Anglerinnen nach Toms kurzer Einführung rund um die Teiche. Es werden Karpfenangeln ausgelegt, die Spinnruten ausgeworfen und manche versuchen es auch mit der Fliege. Es wurlt am Teich und zu Mittag treffen wir uns alle auf einen nett vorbereiteten Imbiss. Bis zum Abendessen im Sonnenhof wird weitergefischt und sogar danach zieht es uns noch ans Wasser. Ein schöner Tag mit einer Truppe toller Frauen!

















Ein kräftiges Gewitter vertreibt uns vom Teich und auch am nächsten Vormittag blitzt und donnert es, bevor wieder die Sonne herauskommt. Nach ein paar Würfen fahren wir heim und füllen den neuen Hollunderblütenessig in Flaschen ab. 


Bin gespannt, ob das Wetter jetzt länger so wechselhaft bleibt!

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