Wechselhafter September, Medientage und Familienbesuch

Strahlendes Septemberwetter am Sonntag, aber wir müssen leider nach Wien fahren … ich nasche noch ein paar Weintrauben, bevor sie wohl die Vögel holen.

Einfache Erdäpfelsuppe zum Abendessen und weiter schönes Herbstwetter zu Beginn der Woche.












Am Mittwoch regnet es schon von der Früh weg und ich muss zu den Mediatagen im Erste Campus beim Hauptbahnhof. Der 13A hat gleich einmal eine Störung und der Weg von der Endstation zur Veranstaltung ist recht weit. Es sprechen Kreativgurus, Medienwissenschaftler, Medienschaffende und Leute aus der Wirtschaft zum Medienstandort in Österreich und Europa. Auch mein Chef hat einen kurzen Auftritt. Wir alle tragen dazu bei oder können verhindern, dass nur noch drei amerikanische und ein chinesisches Techunternehmen darüber bestimmen, welche Nachrichten uns erreichen.








In Litschau sind Damm und Straße fertig und der meterhohe Schlamm aus dem Mörterteich gebaggert. Von der angekündigten Teichverkleinerung ist noch nichts zu sehen. Zum Abendessen kocht Tom ein köstliches Hühnerreisfleisch.



Am Freitag bekommen wir Familienbesuch und treffen uns mit meiner Ma und Schwester beim Dorfwirt. Es gab kürzlich einen Wechsel in der Küchenleitung und das Meiste ist gewohnt gut gekocht, das Wildragout war jedoch schon mal zarter und die Zanderportion ist etwas klein.



Mit der süßen P. pflücken wir Äpfel, hängen die Vogelhäuschen in die Bäume und stellen das Igelhaus auf. Dann hole ich ein paar Steinpilze aus dem Wald und alle gemeinsam fahren wir an den Mühlteich.


Wieder daheim braten wir Karpfen- und Wildschweinlaibchen. Köstlich!


Viel zu schnell ist das Wochenende schon wieder vorbei. Und heuer gibt es nichteinmal richtige Herbstferien!

Im Hansen, Angelglück und sonniger September

Nach dem Sommer beginnt im September der jährliche Herbstreigen der Veranstaltungen, Messen und Kundenmeetings. Zu den netteren Terminen gehört da ein Lunch im Hansen. Am Abend ein Fachvortrag im Audi House auf der Kärntner Straße und danach treffe ich Tom im Hold. Es ist offenbar der Tag der Pasta Vongole! 










Tags darauf ein netter Teamlunch im Das Campus und am Abend gibt es ein „Velokonzert vor dem Wüstelstand. Zum Abendessen Gnocchi a la Knödel mit Ei.







Am Mittwoch der dritte Lunchtermin in dieser Woche: im The Market beim Naschmarkt.

Für das Wochenende ist sehr warmes und sonniges Wetter angekündigt. Vor der Kirche blühen die Rosen, im Garten wachsen die Birkenpilze und zu meinem großen Schrecken ist der elendige Buchsbaumzünsler nun auch in Litschau angekommen.

Unseren Einkauf erledigen wir in Jindrichuv Hradec und schauen uns am Rückweg den Sonnenuntergang am Mnišský Teich an. 


Für den Besuch der Jungfamilie nächste Woche wollen wir einen Karpfen für Karpfenlaibchen fangen. Am Vormittag geht nix, daher probieren wir es nach einem Mittagsimbiss nochmals. Und dann ruckelt es fast zeitgleich an unseren Angelschnüren. Fisch!
Gerade rechtzeitig, denn ich muss mich schon beeilen: eine Trainingsstunde mit dem Pro Tom Moler steht an! Ein paar Korrekturen und das Chippen geht gleich viel besser, was ich dann gleich Tom demonstrieren kann. Und nachdem wir im Wald nicht fündig wurden, kann ich den Parasolen am Rand des Fairways nicht widerstehen.












Das traumhafte Wetter hält auch am letzten Tag des Sommers an. Nach einer Runde in Monachus holen wir einen Kübel Zwetschken von C + K. Dann müssen wir leider wieder nach Wien fahren. Eine vollgepackte Arbeitswoche liegt vor mir.

Der neue Florianihof, Turnierspaß und beim Kirtag

Immer wieder ist mir in letzter Zeit das Pastagericht „Cacio e pepe” untergekommen – ein ideales, da schnelles Sonntagabendessen. Leider verbindet sich der Käse nicht so sämig mit dem Nudelwasser wie gedacht, aber geschmacklich ist es gut.

Das Mittagsmenü beim Vietnamesen in der Lederergasse ist dafür jedesmal gut und am Rückweg schauen wir kurz in den neueröffneten Florianihof. Kurzer Espressotest: mittelgut. Am Weg ein Auto mit kreativer Motorhaube.




Ein Frühstückstermin führt mich in die Nähe meiner früheren Wirkungsstätte beim Stadtpark. Der Weg von dort ins Viertel Zwei führt mit dem Rad über die schon recht herbstliche Hauptallee.



Am Mittwoch lausche ich auf einer Branchenveranstaltung der österreichischen Fernsehvermarkter Thomas Brezina, der aus seinem erfolgreichen Leben als Moderator, Regisseur und Buchautor erzählt. 



Das Wetter wird unbeständiger und ich nehme die U-Bahn. Am Abend spazieren wir zum Haus des Meeres und Tom kocht ein Gericht, das wir schon lange nicht mehr hatten: Pasta mit Fisch in Paradeissoße mit Kapern und Oliven.

Bevor die heuer so prächtigen Hortensien verblühen, schneide ich Blüten für die Vase und ernte ein paar Weintrauben, bevor sie die Vögel fressen.

Der Regen der vergangen Tage hat die Teiche und Wälder mit frischem Wasser versorgt; bin gespannt, ob das heuer noch die Schwammerln wachsen lässt. S. hat nur einen einsamen Steinpilz gefunden. Hinten am Mühlteich hat die Buddhafigur den Platz gewechselt – unheimlich.

R. hat mich überredet beim Sacchetto-Kurzspielcup mitzuspielen. Wir bilden einen netten Damenflight und ich werde auf Basis einer Berechnung, die ich noch nie verstanden habe, undankbare Vierte. Aber es war trotzdem ein Spaß!
Zum Abendessen ein wunderbares Ragout vom Reh, das wir am Vormittag im Hofladen vom Schloss Litschau besorgt haben. Im Geschäft treffen wir R., vor dem Geschäft ein Bus voller Teilnehmer an einer Betriebsführung. An der Kassa eine der Töchter der Familie, die uns ein Stück Schokolade mit Karpfenfond kosten lässt. 



G. von der BILLA-Fleischtheke lädt uns zum Kirtag in Reitzenschlag ein. 40 Torten wurden gebacken, es gibt Schnitzel und Fleischknödel. In der Nacht hat es erneut stark geregnet, es ist deutlich kühler als zuletzt und wir finden einen Platz am Rand des Zeltes. Die Fleischknödel sind köstlich, auch das Schnitzel passt und dazu ein Glas gespritzten Sturm. Nett! Für daheim nehmen wir uns noch zwei Stück Kuchen mit.




Am Nachmittag reißt es auf und wir fahren nach Monachus. Zweimal landen wir heute im Bunker! Im Garten blühen die Herbstastern, die Obstbäume sind voller Äpfel und nächstes Wochenende soll es wieder sonnig sein.



Jetzt muss nur noch die Austria gewinnen.

 

Commuting, im Septembergarten und in Artolec

Die Blätter verfärben sich langsam, aber es ist immer noch warm genug, um das Rad für den Arbeitsweg zu nehmen. Andere nehmen die Kutsche …


… oder die U-Bahn.


Gemeinsam strömen wir dann in unsere Büros im Viertel Zwei. 


Nach der Arbeit eine Runde über die Mariahilfer Straße oder durch den 1. Bezirk. Im Durchgang zwischen Siebensterngasse und Burggasse werden Balkone nachträglich montiert. Der Georg Hold ist auch wieder aus der Sommerpause zurück und wir gönnen uns Fleischlaberln und Risotto zum Lunch.




Freitagnachmittag finden wir uns inmitten einer grölenden Männerrunde aus Oberösterreich wieder, die seit Jahren ein gemeinsames Wochenende in Litschau und am Golfplatz verbringt. Sämtliche sonst streng überwachte Regeln scheinen and diesen Tagen nicht zu gelten und wir suchen bald das Weite. Zum Abendessen gibt es Paprikahendl und Blätterteigtascherln mit den Äpfeln aus dem Garten – köstlich!




In der Litschauer Kirche sieht man unter dem Putz verborgen die alten Bemalungen, an der Wand mit den Partezetteln hängen nun Bilder von Taufen und Kommunionen.

 

Am Mühlteich erfreuen sich die Angler guter Erfolge und auch der kahlgeschlägerte Damm ist wieder grün bewachsen. Im Garten blühen die Rosen zum zweiten Mal, außerdem der Phlox und die gelben langstieligen Stauden.

 

Nach einem Imbiss treffen wir R + A in Monachus. Nach einem erfolgreichen Match drehen wir eine Runde durch das verschlafene Artolec. Einige Häuser sind sehr schön renoviert, manche aber noch komplette Ruinen, wie es sie auch bei uns da und dort gibt. In einem Glashaus wachsen prächtige Paradeiser. Fürs Abendessen haben wir bei der immer gut gelaunten Grete in der BILLA-Fleischabteilung zugeschlagen.




Schön bleibt es auch am Sonntag. Eigentlich wollte ich angeln gehen, wir haben uns aber umentschieden. Weiter ziehen die Männer lärmend über den Platz, aber ich muss üben, denn nächste Woche soll ich mit R. bei einem Turnier mitspielen. Na, schaun wir mal …