Parasole, Tennis und in Slavonice

Sommer ist, wenn man von der Golfrunde mit R + A mit Parasolen heimkommt und Herrenseeteich und Pool über 22 °C haben. 




Die Mohnkapseln am Feld bei Illmanns wechseln die Farbe von grün zu lila-beige.






S + M kommen zum Essen. Wir haben uns zuletzt zu den Weihnachtsfeiertagen gesehen – umso mehr gibt es bei Hirschschinken und Wildsalami vom Schloss Litschau, Saltimbocca mit Salbei aus dem Garten und Eis aus der Verzweilzeit zu erzählen.




Tennis, Golf, schwimmen, später in den Wald: die Urlaubstage vergehen wie im Flug. In Eisgarn wechselt die Szenerie im Zuge der Braunschlag-Dreharbeiten täglich und endlich finde ich genügend Eierschwammerln fürs Abendessen. Nur die lästigen Hirschlausfliegen vertreiben mich sehr schnell wieder aus dem Wald.






Im Garten blüht und duftet der Lavendel und heuer zeigen zu meiner großen Freude auch die Hortensien prächtige Blüten.




Tom muss arbeiten und so spaziere ich wiedereinmal um den Herrensee, bevor wir uns mit Ma und Schwester im Gasthaus Kaufmann zu Fisch, Gulasch und Palatschinken treffen.

Da schlechtes Wetter angesagt ist, beschließen wir einen Ausflug nach Slavonice zu machen. Auf halber Strecke biegen wir nach Klášter (deutsch Kloster) ab, einem Ort mit wechselhafter Geschichte. Vor der von weitem sichtbaren Kirche spricht uns ein älterer Herr erst auf tschechisch und dann auf deutsch an, dass gleich jemand mit einem Schlüssel kommt und eine Führung macht. Wir erfahren, dass sich in der Kirche ein 22 Meter hoher Holzaltar befindet, das Wasser der Quelle Augenkrankheiten heilt und wundern uns über die im Verhältnis unterdimensionierte Orgel. Zum Schluss hebt der Mann mit dem Schlüssel ein paar Bodenbretter und es öffnet sich ein enger Abgang in die Katakomben. Eine Besichtigung lassen wir, trotz zur Verfügung gestellter Kerzen, aus.





Hintaus zeigt sich Slavonice, wie viele tschechische Orte, nicht von der schönsten Seite, vorne jedoch zeigen sich in den einzigartigen Graffitohäuser kleine Kunstgalerien und originelle Cafés mit triestiner Kaffee und hübsch präsentierten Mehlspeisen. Wieso gibt es ähnliches nicht auf unserer Seite? Da findet man nur Konditoreien im 80er-Jahre-Design, wenn überhaupt noch etwas offen hat.




















Am Rückweg machen wir noch einen Abstecher nach Maříž (deutsch Maires), bekannt für die Kunstkeramik und mit hübschen Ferienhäusern.



Diky Ozzy / Danke Ozzy


Ich hoffe, das Wetter wird in der kommenden Woche nicht ganz so schlecht wie angekündigt. Ein Radausflug über die Grenze sollte sich ausgehen!

Schrammelausklang, Marillenkuchen und Urlaubsbeginn

Am letzten Tag des Schrammelklangfestivals ist das Wetter so schön, dass wir erst zum Abendkonzert runter zum Herrenseetheater gehen. Wie meist in den letzten Jahren bestreitet Ernst Molden gemeinsam mit Gästen das Abschlusskonzert – dieses Mal mit Tini Kainrath.





Wie im Flug vergehen die letzten Arbeitstage vor dem Urlaub. Wieder heroben führt mich der erste Weg zum Mohnfeld. Noch sind die Kapseln grün. Am Mühlteich zeugen Lacken vom letzten Regen und erneut zieht es sich am Himmel dunkelschwarz zusammen. Im Wald ein ausgewachsener, alter Steinpilz und ein paar Eierschwammerl.

Cousine A. hat sich für Samstagabend angesagt und ich habe Lust einen Marillenkuchen zu backen. Früher kam jedes Jahr ein Marillenbauer aus der Wachau zum Bauernmarkt nach Litschau, aber das ist schon lange vorbei und den Bauernmarkt gibt es leider auch nicht mehr. Zum Glück hat der BILLA eine Lieferung heimischer Marillen bekommen und im Internet finde ich das Rezept von Katharina Seiser. Während der Kuchen im Rohr ist, beobachte ich die Schmetterlinge und Bienen am Oregano. Es summt und brummt!




Sonntagvormittag spielen wir eine schöne Golfrunde mit R + A und finden ein paar Parasole am Waldrand.





Jetzt etwas Gartenarbeit und dann schwimmen: der Urlaub startet gut!

 

Kopenhagen, abgekühltes Wien und Schrammelklang

In der Firma feiern wir den Zusammenschluss unserer zwei Wienstandorte samt Umbenennung mit Gratiseis im Viertel Zwei. Die Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt bis sich am Donnerstag Abend endlich dunkle Gewitterwolken über Wien bilden. Zum Kochen ist es zu heiß, daher gehen wir lieber auf Calamari in die Pizzeria Ruffino.


Um 4 Uhr läutet am Freitag der Wecker, um 5 Uhr sitzen wir im Taxi zum Flughafen und um 7 Uhr im Flieger: Familienausflug nach Kopenhagen! Eine entspannte Stadt am Wasser mit wirklich vielen Fahrrädern.






































































Nach ein paar intensiven Arbeitstagen zurück in Wien bei mittlerweile deutlich kühleren Temperaturen fahren wir ins Waldviertel. Die Mohnblumen am Feld haben inzwischen hübsche Kapseln gebildet. Am Abend startet das 2. Schrammelklangwochenende mit einem schwungvollen Konzert von Großmütterchen Hatz & Löbe gefolgt von einem Schrammel-Clubbing.




Schon in der Früh wird am Zeltplatz musiziert, im Herrenseetheater lädt Birgit Denk zum Mitsingen ein und am Stadtplatz spielt die Litschauer Stadtkapelle auf. Ein äußerst musikalisches Wochenende!



Am Nachmittag besuche ich erst E. im Schrammelshop und setzte dann mit dem Boot ans andere Ufer über. Von dort begebe ich mich auf den Schrammelpfad – heuer mit etwas beschaulichem Programm.




















Vor dem Abendkonzert holen wir uns ein sehr gutes Grillhendl und lauschen dem Konzert von Birgit Denk. Die Band feiert gut gelaunt 25 Jahre und dem Publikum gefällt’s.



Am Sonntag ist dann endlich auch das Wetter wieder besser. Am Golfplatz ist es recht ruhig, wesentlich mehr Andrang herrscht bei der Schrammelmesse in der Litschauer Kirche.


Vielleicht schaue ich dann noch einmal auf den Schrammelpfad und zum Abschlusskonzert. Noch eine Woche arbeiten – dann ist Urlaub!