Salzburg, Hammerschmiede und eine dünne Schneedecke

Mit dem Zug geht es gleich Montag früh nach Salzburg ins Haus für Mozart, zur Präsentation des GALA-Specials “Salzburger Land” anläßlich 100 Jahre Salzburger Festspiele. Testimonial ist die Salzburgerin Verena Altenberger, Maria Höfl-Riesch ist als Markenbotschafterin von Obertauern mit dabei, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler hält die Begrüßungsrede und vom 4-Hauben-Koch Vitus Winkler gibt es köstliche Häppchen. Die Fahrt führt durch eine nebelige Landschaft, erst kurz vor dem Ziel kommt die Sonne durch.

C + K laden Ende der Woche zu einer kleinen Modeparty. Ich nehme die Straßenbahn im Jonas Reindl, das sich seit meiner Kindheit scheint’s nicht verändert hat. Levy wartet auf Leckerlies während Kleider probiert werden, C ein sehr schönes Kleid vorführt und K die Gäste verköstigt.

Bevor wir am Freitag ins Waldviertel fahren, gehen wir noch auf einen schnellen Espresso ins Hold. Am Weg hinauf ist es noch nebeliger als auf meiner Fahrt nach Salzburg und Tom fragt, was wir da oben überhaupt wollen. Es ist aber Schnee angesagt und nach einem Wochenende Pause freue ich mich, raus aus der Stadt zu kommen. In Maissau sieht man keinen Meter weit. Auf der Landstraße stößt ein Traktor schwarze Rauchwolken in die Luft und manch einer startet ein waghalsiges Überholmanöver.

In der Litschauer Facebook-Gruppe entdecke ich ein Foto einer ehemaligen Hammerschmiede in Gopprechts und da muss ich natürlich hin. Wir machen uns auf die Suche und kommen dabei an einem alten Feuerwehrhäuschen, verfallenen Höfen und einer verlassenen Schule vorbei. In diesem Ortsteil ist noch so viel vom früheren Waldviertel zu sehen, da sollte man fast ein Freilichtmuseum daraus machen. Wäre schade, wenn das alles verschwindet.

Wir pressen uns Blutorangen zum Frühstück, füllen die Vogelhäuschen und ich mache dann eine Runde um den See. Statt dem angekündigten Schnee bekommen wir einen grauslichen Eisregen, der Tennisplatz liegt zaunlos im Winterschlaf, und nur vereinzelte Jogger sind außer mir unterwegs.
Zum Abendessen machen wir uns Semmelknödel mit Linsen – ein wärmendes Winteressen.

 

Über Nacht haben es dann doch ein paar Schneeflöckchen nach Litschau geschafft und im Laufe des Tages soll es noch mehr werden. In Hörmanns hat der Bach eine tiefe Schlucht in den Wald gegraben. Dann fallen auch hier endlich dicke Schneeflocken.

Nächste Woche lädt das Akkordenfestival zum Presseessen und die Viennese Ladies  https://www.vienneseladies.com spielen im Metropol. Am Wochenende dann Gemeinderatswahlen in NÖ und im Gasthaus Kaufmann gibt es Ripperln. Das möchte ich mir beides nicht entgehen lassen.

 

 

Autor: freia

Geboren in Wien. Aufgewachsen in Wien und Münchendorf. Lebe in Wien und im Waldviertel.

4 Gedanken zu „Salzburg, Hammerschmiede und eine dünne Schneedecke“

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