Kürbisse, Waldviertelfest und Dreharbeiten.

Dieses Wochenende fahren wir bereits am Sonntagnachmittag nach Wien zurück und so habe ich Zeit, die Kürbisfelder vor Wien zu fotografieren.

Im Volksgarten blühen die Rosen noch immer prächtig, vor allem die roten.

Zum Abendessen gibts zweimal Huhn, einmal georgisch gewürzt und einmal als knusprige Hühnerflügerln mit selbstgemachten Ofenpommes.

Der kräftige Wind fegt der Reihe nach die E-Scooter um, ein Mann posiert stolz mit seinem selbstgebauten Roller aus Holz und über die Mariahilferstraße flaniert ein auffallend gestylter Mann, den wir am Abend in den Seitenblicken wiedersehen.

Donnerstagabend treffe ich mich mit M. am Waldviertelfest. Die Veranstaltung ist so gut besucht, dass sich vor den kleinen Gastroständen lange Schlangen bilden. Mit den überfüllten Stehtischen davor ergibt das ein unglaubliches Gedränge. Man wünscht sich, dass die Veranstalter endlich ein gut funktionierendes System finden, wo man sowohl einen Platz findet, als auch etwas zu Essen und zu Trinken bekommt, ohne dass man vor eine logistische Herausforderung gestellt wird.
Da an Essen zu kommen, nicht zu schaffen war, hole ich mir daheim noch eine Bosna vom Würstelstand.

Freitagmittag genehmigen wir uns ein Menü im Pho Haus, bevor wir uns ins Wochenende begeben. Ein paar Sonnenstrahlen leuchten in einem finsteren Geschäft auf einen kleinen Hund.

Dunkle Wolken hängen über Litschau, der Regenmesser zeigt ordentlich Niederschlag an und vor Loimanns steht ein kleiner Streifen mit gelb leuchtenden Sonnenblumen.

Obwohl uns der Litschauer Pilzexperte an seinem Käsestand auf dem Bauernmarkt wenig Hoffnung gemacht hat, finden wir doch ein paar kleine Steinpilze im Wald. Am Abend gibts endlich wiedereinmal Pasta Bolognese!

 

Tom muss schon ganz zeitig in der Früh los, denn es wird ein Film über die Thayareviere und die Waldviertler Teiche der ÖFG1880 gedreht. Ich bleibe ein bisschen länger liegen und mache dann eine Morgenrunde um den See. Im Ort bereitet man alles für das jährliche Erdäpfelfest vor.

Bei den Filmaufnahmen am Mühlteich schau ich kurz vorbei. M. lässt eine Drohne über den Teich fliegen, während C. die Angel auswirft. Danach gehts weiter in den Kollmitzgraben und ich bin schon gespannt auf das Ergebnis.

Nächste Woche muss ich einen Tag nach London und am Wochenende kommt ein Redaktionsteam einer Angelzeitung rauf. Wir bringen das Waldviertel noch groß raus!

 

Saisonende, Katz & Maus und Regenwetter

Seitdem wir zu den Feldern hin einen Zaun haben, hat sich die Gemüseernte deutlich verbessert. Wir ernten Stangenbohnen, Karotten, Kohlrabi und Zucchini und zusammen mit dem Geselchten vom Kirchmaier gibt das einen wunderbaren Eintopf am Sonntagabend.
Ich verfolge gespannt die Wettervorhersage – der angekündigte Regen und die Abkühlung verschieben sich der Prognose nach stündlich weiter nach hinten. In einigen der kleineren Fischteiche sieht das Wasser wirklich nicht mehr gut aus und auch der Garten ist schon wieder staubtrocken. In der Nacht beginnt es dann doch zu Gießen und erleichert fahren wir zeitig in der Früh nach Wien.

In der Neustiftgasse hat ein neues Lokal aufgemacht: Moby Dick. Das möchte ich gerne demnächst testen.
Am Morgen spiegelt sich die Sonne im Wasser und einmal nehme ich am Heimweg den Weg unten am Kanal. Da bläst aber der Wind viel stärker als oben am Kai.

Ein Geschäftstermin führt mich zur neuen Zentrale der Bank Austria im Austria Campus und zum Mittagessen in das Quartier Sechs, der öffentlich zugänglichen Kantine der Bank und der umliegenden Büros. Es gibt italienische, asiatische und Allerweltsküche, Eis vom Eis Greißler und eine Sonnenterrasse.

 



In der Stadt sind noch immer einige Touristen unterwegs und in einem Radkorb wird ein süßer, kleiner Hund doppelt gesichert transportiert.

Tom muss zu einem Fischereitermin nach St. Pölten und daher fahre ich Freitagnachmittag alleine vor. Ich ernte ein paar Miniparadeiser, frische Erdbeeren (!) und Schnittlauch für Eiernockerln, die ich mir selber koche.

Es fängt wieder zu regnen an und hört den ganzen Samstag nicht mehr auf. Im Wald quatscht statt knackst es, Schwammerln wachsen trotzdem nicht. Ich mache eine Runde um den Herrenseeteich und Tom schickt mit ein Foto seines Ausblicks. 

Unter der Woche habe ich einen neuen Tennischläger gekauft, da mir beim alten der Griff etwas zu groß war und den möchte ich ausprobieren. Der Platz ist zwar vom Regen feucht, aber spielbar; der Schläger perfekt!
In der Waldviertler Facebookgruppe werden einige Probleme, vor allem für Schüler durch den neuen Busfahrplan diskutiert. Wenn jemand die nichtgekommenen Busse sucht – sie stehen alle in Litschau!
Im Strandbad scheint die Saison nun endgültig vorbei. Davon unbekümmert tobt in Hörmanns ein Fohlen über die Koppel.

Nächste Woche ist Waldviertelfest am Rathausplatz. Wer schaut noch vorbei?

 

Vorratshaltung, Volksgarten und beim Malzer

Im Garten herrscht reges Treiben. Besonders geschäftig ist ein Eichhörnchen, das schon Vorräte für den Winter anlegt. Es ist sehr schwer, ein Eichhörnchen zu fotografieren. Wir setzen uns unter die große Birke im hinteren Garteneck und es dauert nur wenige Minuten, bis es wieder auftaucht. Runter vom Zwetschkenbaum, über den Korbsessel durch den Garten zum Haselnussstrauch. Es raschelt im Busch, dann kommt es wieder heraus. Ein kurzer Nusscheck bevor es die Beute an verschiedenen im Garten verteilten Verstecken vergräbt.

Unter der Woche in Wien herrscht perfektes Radfahrwetter. Wir treffen uns mit Freunden im Nachbar auf einen Flammkuchen, probieren die Bio-Käsekrainer bei unserem Würstelstand und ich besuche eine Veranstaltung in der Säulenhalle im Volksgarten. 
Auch bei uns im Achten gibt es erste Ansätze, Hausfassaden zu begrünen. Einen besonders schöner Balkon sieht man auf der Josefstädter Straße.

Dann ist die Woche auch schon wieder um. In Vestenötting werfen wir einen kurzen Blick auf die Thaya und am Abend treffen wir uns mit Ma, H., Tante und Onkel im Gasthaus Malzer in Hirschenschlag. Die Wirtsleute sind besonders nett, das Essen gut (Hackfleischknödel!), es gibt einen kleinen Gastgarten und einen kleinen Wachhund.

Wie angekündigt wird es am letzten Ferienwochenende nochmals sonnig und heiß. Nach der üblichen Runde vom Bäcker zum Fleischhauer, in die Trafik und ins Lagerhaus, fahren wir mit den Angeln an den Mühlteich. Nachdem es überall geregnet hat, nur nicht hier heroben, gibt es weiter kaum Schwammerln im Wald.

Kleiber

Am Nachmittag gehen wir eine Runde im Herrensee schwimmen (23 °C) und fahren am Abend zu C + K. Eigentlich wären wir dran gewesen, aber K. muss für seine Kolumne kochen und da sagen wir nicht nein als C fragt, ob wir nicht mitessen wollen. Als Starter getoastetes und geknofeltes Schwarzbrot mit Mark, danach Zunge (die Hauptspeise müsst ihr im Profil nachlesen) und zum Schluss noch ein Eis. Mhm!

Am Sonntag ist es noch eine Spur wärmer, wir treffen uns mit R. am Tennisplatz und springen danach in den Pool. Ob es das letzte Mal für heuer war? Für den Abend und die Nacht sind Gewitter angesagt, die die Hitze brechen sollen. Und auf ein hitziges Gefecht warten wir auch beim Wiener Derby. Einer von uns beiden kann heute vielleicht noch feiern!

Die nächste Woche ist vollgepackt mit Terminen und es soll herbstlich werden. Vielleicht habe ich nächstes Wochenende ja Glück und finde noch einen nicht wurmigen Steinpilz!